Warum interessieren sich Unternehmen für den Einstieg in Metaverses und Kryptowährungen?

Facebook hat kürzlich angekündigt, sich zu einem „Metaverse-Unternehmen“ zu wandeln. Das ist ein bedeutender Schritt, denn Facebook hat über 3 Milliarden Nutzer und ist damit das größte soziale Netzwerk der Welt. Dieser Schritt ist ein starker Impulsgeber für den gesamten aufstrebenden Metaverse-Sektor und zieht immer mehr Unternehmen an.
Die Vision des Metaverse ist die Schaffung eines gemeinsamen virtuellen Raums, in dem Menschen neue Freunde treffen, Spiele spielen, Videos ansehen oder Produkte kaufen können. Ziel ist es, jede digitale Aufgabe interaktiver und ansprechender zu gestalten – vom Online-Banking bis zum Stöbern in Wikipedia.
Lasst uns untersuchen, warum Unternehmen sowohl in Metaverses als auch in die Kryptowelt einsteigen.
Krypto und Metaverse gehören zusammen
Traditionelle Online-Ökosysteme wie Facebook oder Twitter basieren auf Nutzerdaten. Da diese Netzwerke kostenlos sind, finanzieren sie ihre Mitarbeiter, Server und Gewinne durch die sogenannte „Datenökonomie“. Die Folge: Nutzer verlieren den Zugriff auf ihre Daten, ihre Privatsphäre und sind Zensur ausgesetzt.
Metaverses basieren hingegen auf der Kryptoökonomie, die nicht auf Nutzerdaten angewiesen ist. Die Kryptoökonomie ist einer der spannendsten und innovativsten Aspekte von Metaverses. Sie ermöglicht es, Verhalten dezentral zu incentivieren, ohne von einer einzelnen Instanz oder einem zentralen Anbieter abhängig zu sein.
Durch den Einsatz von Kryptotoken zum Kauf und Handel virtueller Güter wie Immobilien, digitaler Kunst oder sogar Werbung können Entwickler ganze virtuelle Wirtschaftssysteme ohne Zwischenhändler erschaffen. So kann das Metaverse der realen Wirtschaft immer ähnlicher werden. Wir haben bereits gesehen, wie wertvoll diese virtuellen Güter sein können, wenn sie knapp und einzigartig sind – wie es bei vielen Krypto-Sammlerstücken der Fall ist.
Was bedeutet das also für Unternehmen?
Unternehmen erkennen zunehmend, dass sie Kryptowährungstoken nutzen können, um ihre Produkte oder Dienstleistungen im Metaverse abzubilden. Beispielsweise könnten Sie mit diesen Token physische Produkte in einem Online-Shop erwerben oder sogar virtuelles Land von anderen Nutzern im Metaverse kaufen.
Diese Transaktionen würden alle in der Blockchain aufgezeichnet, sodass die Eigentumsverhältnisse leicht überprüft werden können. Nichts würde Sie jedoch daran hindern, diese Gegenstände anschließend zwischen vertrauenswürdigen Partnern hin und her zu tauschen.
Kryptowährungen sind zudem zensurresistent: Es gibt keinen zentralen Anbieter, der Ihre Vermögenswerte oder Token einziehen könnte. Schließlich benötigen Kryptowährungen keine Banken oder andere Finanzintermediäre: Alles findet direkt zwischen den Nutzern statt.
Kurz gesagt, eröffnet dies einen völlig neuen Markt für Produkte und Dienstleistungen.
Aktuell nutzen die meisten Menschen soziale Netzwerke, um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Die Zukunft dieser Netzwerke könnte jedoch eher einem virtuellen Metaverse ähneln, in dem alles – von der Nachrichtenübermittlung bis hin zu Geschäftstransaktionen – über die Blockchain abgewickelt wird.
Und wie sieht es mit dezentralen Metaversen aus?
Facebook hat sich zum Ziel gesetzt, ein Metaverse zu schaffen, das jedoch zentralisiert sein soll.
Next Earth ist eine virtuelle Welt, die auf der Ethereum -Blockchain basiert. Sie verfolgt dieselbe Vision wie ein traditionelles Metaverse: den Aufbau einer digitalen Welt. Next Earth ist jedoch vollständig dezentralisiert. Es gibt keine zentralen Server, die festlegen, was Sie tun dürfen oder was mit Ihren Daten geschieht.
Was bedeutet das für die Zukunft der Wirtschaft?
Die Metaverse-Community steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. Es gibt nur eine Handvoll solcher Plattformen, die Kryptotransaktionen unterstützen (und noch weniger, die dezentralisiert sind).
Da jedoch immer mehr Menschen in das Metaverse eintreten, werden wir eine Explosion der Zahl der Unternehmen erleben, die versuchen, diese neue Marktchance zu nutzen.
Das Wichtigste für Ihr Unternehmen ist es jetzt, mit der Blockchain-Technologie zu experimentieren und die Möglichkeiten im Metaverse zu erkunden.
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Alden Baldwin
Journalist, Autor, Redakteur, Rechercheur und strategischer Medienmanager: Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche arbeitet er nach dem Motto Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er den Aufbau eines unabhängigen Instituts, das kostenlose Weiterbildung anbietet. Er arbeitet an der Finanzierung seines eigenen Startups. Als technischer und sprachlicher Redakteur hat er für zahlreiche führende Kryptowährungspublikationen wie DailyCoin, Inside Bitcoin, Urbanlink Magazine, Crypto Unit News und viele andere gearbeitet. Er hat über 50.000 Artikel, Fachbeiträge, Skripte, Werbetexte, Überschriften für Vertriebskampagnen, Biografien, Newsletter, Anschreiben, Produktbeschreibungen, Landingpages, Businesspläne, Standardarbeitsanweisungen, E-Books und viele weitere Inhalte redigiert.
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