Facebooks „Metaverse“ ist Raketentreibstoff für Blockchain-basierte virtuelle Landprojekte

Facebook, ein Billionen-Dollar-Unternehmen mit drei Milliarden Nutzern, hat kürzlich angekündigt, sich zu einem „Metaverse-Unternehmen“ zu wandeln
Dieses Science-Fiction-Konzept umfasst alles von virtuellen Avataren bis hin zu virtuellen Gütern, wie Kunst-NFTs oder sogar digitalen Goldminen.
Das Problem ist, dass die geplante virtuelle Welt unter die Kontrolle eines einzigen Unternehmens geraten wird: Facebook selbst.
Und viele Menschen werden einem einzigen Unternehmen nicht ihre gesamte virtuelledentanvertrauen. Wie also schafft man eine dezentrale virtuelle Welt, der die Menschen vertrauen?
Blockchain-basierte virtuelle Landprojekte
Ein Unternehmen namens Next Earth stellt sich dieser Herausforderung und erschafft eine neue virtuelle Welt, die den Nutzern gehört.
Und sie nutzen dafür teilweise dieselbe Technologie, die auch für alles andere von Bitcoin bis NFTs verwendet wird.
„Wir wollen den Menschen zeigen, dass es im Metaverse grenzenlose Möglichkeiten gibt, aber wir wollen ihnen auch die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben“, sagt Gábor Rétfalvi, CEO von Next Earth.
Das Ziel: eine offene, verteilte und dezentrale virtuelle Welt zu schaffen, in der die Nutzer die Kontrolle über ihre eigenedentund ihr Vermögen haben. Ihr neues Werkzeug zum Aufbau dieses Netzwerks? Ethereum.
Blockchains können eine neue Generation sozialer Netzwerke ermöglichen. Im Gegensatz zu Facebook und Twitter, die zentralisierte Plattformen sind, basiert Next Earth auf einem dezentralen Protokoll.
Das bedeutet, dass niemand das gesamte Netzwerk besitzt oder kontrolliert. Stattdessen verfügt jeder Benutzer über eine eigene Kopie der Datenbank, in der Inhalte wie Fotos und Videos sowie Verbindungen zwischen Benutzern gespeichert werden.
Wenn Sie Next Earth beitreten, gehört Ihnen alles, was Sie besitzen: Sie müssen Ihre persönlichen Daten nicht weitergeben; niemand kann Ihr Konto sperren oder Sie zensieren; Werbetreibende haben ohne Ihre Zustimmung keinen Zugriff auf Ihre Daten.
Die Nutzer haben die volle Kontrolle über ihre Erfahrungen im Universum; niemand sonst kann ihnen vorschreiben, was sie tun dürfen und was nicht.
Da es sich hierbei im Wesentlichen um eine dezentrale Version von MMO-Spielen wie Roblox handelt, sind die ersten Anwender oft Gamer.
Diese Spieler verstehen, dass es für Hobbyisten wie sie unmöglich wird, die Bedingungen zu diktieren und so zu spielen, wie sie es möchten, wenn jemand die Regeln eines Online-Spiels kontrolliert.
Kontrolle gewinnt exponentiell an Bedeutung, wenn es um eine vollständig virtuelle Welt geht. Schließlich werden Menschen immer mehr zu Cyberbürgern, und unsere virtuellendentverschmelzen immer mehr mit unserem physischen Leben.
Für viele ist es eine absurde Vorstellung, die Kontrolle über eine viel größere virtuelledentan eine zentrale Instanz abzugeben. Deshalb gewinnen dezentrale Metaverse-Projekte wie Next Earth immer mehr an Bedeutung.
Zudem bergen zentralisierte Plattformen die Gefahr einer „Anbieterabhängigkeit“, bei der Nutzer von diesem Anbieterdent werden. Dezentrale Metaversen hingegen ermöglichen es Nutzern, problemlos zwischen verschiedenen Ökosystemen zu wechseln, sodass kein Metaversum die anderen jemals kontrollieren kann.
Die Ankündigung von Facebooks Metaverse bringt der jungen Branche jedoch auch viele Vorteile, indem sie das Bewusstsein schärft und Kapitalzuflüsse fördert. Selbst wenn Facebook versucht, den Markt zu beherrschen, werden Nutzer stets die Freiheit haben, dezentrale Metaverse zu erkunden, die sich der Kontrolle zentralisierter Unternehmen entziehen.
Beitritt zum dezentralen Metaverse
Der Beitritt zum dezentralen Metaverse ist einfach.
Am 22. Juli startete Next Earth seine erste Vertriebsphase, in der die ersten Nutzer sogenannte „Landpakete“ oder vergünstigte Preise für Land in der neuen virtuellen Welt erwarben.
Am 12. August können Nutzer virtuelle Land-NFTs direkt über eine Karte der realen Erde kaufen.
Am 19. August schließlich öffnet der öffentliche Markt seine Pforten und markiert damit den vollständigen Start von Next Earth. Hier kann nun jeder nicht nur Land auf der Karte kaufen, sondern auch auf einem dezentralen Marktplatz mit Land handeln und es verkaufen.
Dies ist eindeutig eine deutliche Abkehr von Systemen wie einem zentralisierten Metaverse, in dem – unabhängig davon, wie die Benutzeroberfläche aussieht – die zentrale Instanz immer der Eigentümer ist.
Im Metaverse von Facebook werden die Server von Facebook das virtuelle Land, die virtuellen Vermögenswerte, die virtuelledentund sogar die Gespräche zwischen den Nutzern besitzen und kontrollieren.
Für diejenigen, die wahre Freiheit und Eigentum wollen, sind dezentrale Metaverses die Zukunft, und Next Earth ist die Möglichkeit, Teil dieser Zukunft zu werden.
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