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Was ist morgen von der US-Notenbank inmitten des Iran-Israel-Krieges zu erwarten?

In diesem Beitrag:

  • Es wird erwartet, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinssätze bei ihrer morgigen Sitzung unverändert lässt.
  • Powell wird sich mit Inflation, Zöllen und den Auswirkungen des Iran-Israel-Krieges auf die Wirtschaft befassen.
  • Offizielle Stellen können ihre Prognosen noch überarbeiten, aber die Märkte rechnen jetzt nur noch mit einer einzigen Zinssenkung im Jahr 2025.

Die US-Notenbank Federal Reserve beendet ihre Sitzung am Mittwoch, während der Druck aus dem Weißen Haus, der Wall Street und dem Nahen Osten zunimmt.

Mit der Rückkehr von Präsident dent Trump ins Oval Office, der offen Zinssenkungen fordert, und dem durch den Israel-Iran-Konflikt bedrohten globalen Ölpreisen steht Finanzminister Jerome Powell unter enormem Druck. Trotz des Chaos rechnet jedoch niemand in dieser Woche mit einer Zinsänderung. Im Mittelpunkt steht vielmehr, was Powell über den Rest des Jahres 2025 sagt.

Anleger wollen wissen, ob der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) weiterhin zwei Zinssenkungen in diesem Jahr prognostiziert, wie sich die Inflationserwartungen entwickeln und wie Powell auf Trumps Forderungen nach einer lockeren Geldpolitik reagiert. Die Kommunikation der Fed wird dabei mehr Gewicht haben als jede tatsächliche Maßnahme.

Das FOMC wird seine Zinserwartungen bekanntgeben, während die Märkte nach Hinweisen suchen

Das wichtigste Ereignis morgen wird der sogenannte Dot Plot sein, in dem alle FOMC-Mitglieder ihre Zinsprognosen veröffentlichen. Im März sagte die Gruppe zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte im Jahr 2025 voraus. Das Ergebnis war jedoch knapp. Schon zwei Änderungen der Abstimmung könnten die Prognose auf eine einzige Senkung reduzieren. Das könnte die Märkte bewegen.

Das Treffen findet in einem angespannten geopolitischen Klima statt. Trumps Zolldrohungen haben die Preise bisher kaum beeinflusst, doch niemand weiß, welche Folgen sie später haben werden. Gleichzeitig schürt der Krieg zwischen Israel und Iran die Sorgen um die Ölversorgung und die Inflation. Dieser Konflikt erhöht die Unsicherheit bei jeder geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank.

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Es wird erwartet, dass Powell seine Aussage vom Mai wiederholt: Die Fed hat es nicht eilig, Maßnahmen zu ergreifen. Diese Haltung könnte sich jedoch schnell ändern, wenn sich die Wirtschaftsdaten verändern. Ein zentrales Thema ist die Inflation. Zwar ist die Arbeitslosenquote mit 4,2 % weiterhin niedrig, doch der Arbeitsmarktbericht vom Mai zeigte, dass sich das Einstellungswachstum verlangsamt. Auch die Inflationsdaten blieben trotz der Zölle schwach. Die Fed wird möglicherweise noch nicht handeln, beobachtet die Lage aber genau.

Robert Kaplan, ehemaliger Präsident der Federal Reserve Bank von Dallas dent sagte in einem Interview mit CNBC: „Wir befinden uns in einer Welt mit sinkender Inflation. Gäbe es diese drohenden Zölle nicht, die bereits eingeführt werden, würde die Fed meiner Meinung nach proaktiv Zinssenkungen anstreben.“

Powell dürfte trotz zunehmenden Drucks durch Trump standhaft bleiben

Die Märkte gehen davon aus, dass die nächste Zinssenkung im September erfolgen wird, ein Jahr nach dem letzten Schritt der Fed. Im Jahr 2024 senkte das FOMC die Zinsen aufgrund der Schwäche des Arbeitsmarktes um einen halben Prozentpunkt und nahm anschließend zwei weitere Senkungen um jeweils einen Viertelprozentpunkt vor, bevor es eine Pause einlegte.

Seitdem ist die Inflation niedrig geblieben und die Wirtschaft hat keine größeren Schäden gezeigt. David Mericle, Ökonom bei Goldman Sachs, erklärte, das Unternehmen rechne weiterhin mit einer Zinssenkung in diesem Jahr. „Abgesehen von den Zöllen waren die Inflationszahlen eher schwach“, schrieb er. Er fügte hinzu, dass eine Zinssenkung der Fed in diesem Jahr voraussichtlich erst im Dezember erfolgen werde, da die vollen Auswirkungen der Zölle dann noch in den Inflationsdaten des Sommers sichtbar sein werden.

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Goldman Sachs erwartet zudem neue Wirtschaftsprognosen. Die Inflationserwartungen für 2025 könnten von 2,8 % im März auf 3 % steigen. Das BIP könnte leicht auf 1,5 % nach unten korrigiert werden, und die Arbeitslosenquote könnte auf 4,5 % steigen. Es handelt sich zwar um geringfügige Änderungen, die Märkte werden diese jedoch genau beobachten.

Ein weiterer Faktor, der den Kurs der Fed beeinflusst, ist Powells Amtszeit. Er scheidet im Mai 2026 aus dem Amt und hat somit nur noch acht Sitzungen vor sich. Die Geschichte zeigt, dass Fed-Vorsitzende in der letzten Phase ihrer Amtszeit tendenziell eine vorsichtige Haltung einnehmen. Nicholas Colas, Mitbegründer von DataTrek Research, merkte an: „Die letzten drei Fed-Vorsitzenden – Alan Greenspan, Ben Bernanke und Janet Yellen – beendeten ihre Amtszeit allesamt mit einer restriktiven Geldpolitik.“ Colas sagte, Powell setze dieses Muster fort und sei darauf bedacht, sein Amt mit intakter Glaubwürdigkeit im Kampf gegen die Inflation und seiner politischen Unabhängigkeit niederzulegen

Diese Altlasten könnten erklären, warum Powell trotz niedriger Inflation und schwachem Beschäftigungswachstum nicht voreilig die Zinsen senkt. Trumps Forderungen könnten die Lage verkomplizieren, insbesondere wenn neue Zölle in Kraft treten, doch die Fed will alsdentwahrgenommen werden.

Aktuell rechnen Händler mit zwei Zinssenkungen bis Ende 2025, doch in letzter Zeit hat sich die Wahrscheinlichkeit auf nur eine Senkung verschoben. Dies spiegelt die Markteinschätzung wider, dass Powell nur im äußersten Notfall handeln wird.

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