Welche Pläne verfolgt Elon Musk nun für xAI nach dem Ausscheiden der Mitgründer und der Fusion mit SpaceX?

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Elon reorganisierte xAI, entfernte mehrere Gründungsmitglieder und erklärte, das Unternehmen stelle nun aggressiv neue Mitarbeiter ein.
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SpaceX erwarb xAI in einem reinen Aktiendeal, der SpaceX mit 1 Billion US-Dollar und xAI mit 250 Milliarden US-Dollar bewertete.
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xAI wird in den USA, Europa und Asien wegen der Erstellung expliziter Deepfake-Bilder von realen Personen, darunter auch Minderjährigen, durch Grok untersucht.
Elon Musk hat xAI zerschlagen und direkt in SpaceX integriert. Genau da stehen wir jetzt. Die sogenannte „Umstrukturierung“ des KI-Startups hat bereits eine ganze Reihe wichtiger Persönlichkeiten aus dem Unternehmen verdrängt.
Jimmy Ba und Tony Wu, beide Mitgründer, gaben Anfang der Woche ihren Rücktritt bekannt. Zuvor hatten bereits Igor Babuschkin, Kyle Kosic, Christian Szegedy und Greg Yang ihre Koffer gepackt. Elon Musk nannte es eine Aufräumaktion, um die Umsetzungsgeschwindigkeit zu verbessern. Na klar. Er sagte außerdem: „Wir stellen verstärkt ein“, die Entlassungen waren also offenbar nur der erste Schritt.
Dieses Chaos entstand unmittelbar nach der Übernahme von xAI durch SpaceX in einem gigantischen Aktiendeal. Die vergangene Woche bestätigte Fusion bewertete SpaceX mit 1 Billion US-Dollar und xAI mit 250 Milliarden US-Dollar. Elon Musk erwähnte Entlassungen nicht, dementierte sie aber auch nicht. Er sprach lediglich von „getrennten Wegen“.
xAI sieht sich rechtlichen Schwierigkeiten ausgesetzt, während SpaceX seinen Börsengang vorbereitet
Die Abgänge und Umstrukturierungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem xAI bereits unter erheblichem Druck steht. Ermittler in den USA, Europa und Asien untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass der Chatbot Grok explizite Deepfake-Bilder von realen Personen, darunter auch Minderjährigen, verbreitete.
Diese Bilder wurden mithilfe der KI-Systeme von xAI erstellt und massenhaft verbreitet. Die Aufsichtsbehörden prüfen nun, ob das Unternehmen in den betreffenden Regionen gegen Gesetze verstoßen hat. Solche rechtlichen Probleme können einen Börsengang gefährden, wenn sie nicht schnell behoben werden.
SpaceX bereitet sich unterdessen auf den Börsengang vor. Elon Musk plant, das Unternehmen noch in diesem Jahr an die Börse zu bringen. Laut Bloomberg könnte der Börsengang eine Bewertung von 1,5 Billionen US-Dollar erzielen. Große Banken stehen bereits in den Startlöchern, um zu helfen. Bank of America, JPMorgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley werden voraussichtlich die Führung übernehmen. Auch Robinhood, die Plattform, die die Generation Z für den Aktienhandel begeistert hat, will sich ein Stück vom Kuchen sichern.
Der Deal umfasste auch die übrigen Vermögenswerte von xAI unter dem Dach von SpaceX, darunter den Chatbot Grok und die soziale Plattform X, die Elon Musk Anfang März 2025 über eine weitere reine Aktientransaktion von xAI erworben hatte. Nun ist alles unter einem Dach vereint und direkt mit SpaceX verbunden.
Elon Musk gründete xAI 2023 zusammen mit elf weiteren Personen. Sein Ziel sei es, „die wahre Natur des Universums zu verstehen“. Kein leichtes Unterfangen. Damals sollte xAI OpenAI und Google Paroli bieten. Dieses Ziel besteht weiterhin. Doch mittlerweile ist xAI Teil eines größeren Ganzen, das auch Satelliten und Raketen entwickelt und vielleicht schon bald einen Börsengang vorbereitet.
Im Technologiebereich plant Elon Musk KI-Rechenzentren im Weltraum zu errichten. SpaceX soll Rechenleistung im Orbit bereitstellen, die dann von xAI für die Verarbeitung großer Mengen KI-Daten genutzt wird. Sollte die technische Umsetzung erfolgreich sein, wäre dies ein bedeutender Fortschritt.
Die Idee ist, KI-Rechenzentren im Weltraum mit Tesla-Energiesystemen und SpaceX-Raketen zu betreiben. Teslas Energiespeicher würden die Stromversorgung durch Solarenergie sicherstellen. Elon Musk sagte sogar, Starship könne Teslas Optimus-Roboter zum Mond oder Mars transportieren. Niemand weiß genau warum, aber er spricht davon.
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