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Die Angstindikatoren der Wall Street fallen nach den Inflationszugeständnissen der Fed

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Wall Street
  • Der VIX, der Angstindikator der Wall Street, erreichte einen Tiefststand seit fast vier Jahren und spiegelte damit das Vertrauen der Anleger in die Inflationsbekämpfung der US-Notenbank wider.
  • Der Rückgang des VIX auf 12,4 von über 20 im Oktober deutet auf eine geringere Marktvolatilität hin und steht im Einklang mit dem besten Monat des S&P 500 seit Juli 2022.
  • Analysten warnen davor, dass die gegenwärtige Marktruhe zu künftiger Instabilität führen könnte, und erwarten eine erhöhte Volatilität.

Eine bedeutende Entwicklung im Finanzsektor: Der VIX, der „Angstbarometer“ der Wall Street, ist kürzlichmatic auf ein fast vierjähriges Tief gefallen, was auf einen grundlegenden Wandel in der Anlegerstimmung hindeutet.

Dieser Rückgang des VIX, der die erwartete Volatilität des S&P 500-Index misst, spiegelt das wachsende Vertrauen der Anleger wider, dass die Federal Reserve die Inflation erfolgreich eindämmen kann, ohne eine Rezession auszulösen.

Dieser neu gewonnene Optimismus steht in starkem Kontrast zu den ausgeprägten Sorgen, die die Finanzmärkte in der zweiten Hälfte des Vorjahres beherrschten.

Der VIX-Indikator und das Anlegervertrauen

Der VIX, der oft als Angstbarometer der Wall Street bezeichnet wird, stürzte diese Woche auf 12,4 ab und erreichte damit den niedrigsten Stand seit November 2019. Dieser Rückgang von über 20 Ende Oktober signalisiert eine deutliche Veränderung der Markterwartungen.

Der Index schloss die Woche leicht höher bei 12,6 Punkten, was aber dennoch eine deutliche Verringerung der Marktvolatilitätserwartungen widerspiegelt. Dieser Rückgang fällt mit dem besten Monatsergebnis des S&P 500 seit Juli 2022 zusammen, beflügelt durch einen stärker als erwartet ausgefallenen Rückgang der US- Inflation auf 3,2 % im Oktober.

Der zunehmende Optimismus der Anleger basiert auf der Überzeugung, dass die US-Notenbank Anfang 2024 mit Zinssenkungen beginnen wird. Jim Tierney, Leiter des Bereichs US-Wachstumsinvestitionen bei AllianceBernstein, brachte diese Stimmung auf den Punkt und betonte das wachsende Vertrauen in die Fähigkeit der US-Notenbank, eine sanfte Landung der Wirtschaft zu erreichen.

Risiken in ruhigen Märkten

Trotz der scheinbaren Ruhe an den Märkten warnen Analysten vor Selbstzufriedenheit. Erfahrungsgemäß können ruhige Märkte Instabilität hervorrufen, da Anleger ihre Aktienbestände und ihren Fremdkapitalanteil erhöhen.

Diese Befürchtung spiegelt sich in den Preisen langfristigertracwider, die darauf hindeuten, dass diese Phase niedriger Volatilität nur von kurzer Dauer sein könnte, da für das kommende Jahr und darüber hinaus mit höherer Volatilität zu rechnen ist.

Das Team von US-Aktien- und quantitativen Strategen bei JPMorgan wies darauf hin, dass die derzeit niedrige Volatilität angesichts der hohen Zinssätze, der sich abschwächenden Wirtschaftsdaten und der erhöhten geopolitischen Spannungen ungewöhnlich sei.

Sie führten diese Anomalie auf einen verzögerten Einfluss steigender Zinssätze auf das Wirtschaftswachstum und einen Anstieg der Beliebtheit kurzfristiger Aktienoptionen zurück, die der VIX nicht erfasst.

Darüber hinaus hat der Markt die Risiken, die mit dem Übergang nach 15 Jahren extrem niedriger Zinsen einhergehen, noch nicht vollständig erfasst. Zu diesen Risiken zählen potenzielle Auswirkungen auf Gewerbeimmobilien, steigende Insolvenzzahlen und Kreditausfälle.

Analysten von JPMorgan warnen vor „unbekannten Unbekannten“, die im Zuge der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung auftreten könnten. Der jüngste Einbruch des Angstindex der Wall Street verdeutlicht ein komplexes Szenario an den Finanzmärkten.

Einerseits wächst der Optimismus hinsichtlich des Umgangs der US-Notenbank mit der Inflation und ihrer Fähigkeit, einen wirtschaftlichen Abschwung zu verhindern. Andererseits bestehen Risiken und Unsicherheiten, die diese Ruhe stören könnten. Investoren und Analysten beobachten daher verschiedene Wirtschaftsindikatoren genau, um die zukünftige Marktentwicklung einzuschätzen.

Während die US-Notenbank ihren heiklen Balanceakt fortsetzt, befinden sich die Finanzmärkte an einem kritischen Wendepunkt, der potenzielle Auswirkungen sowohl auf den kurzfristigen Handel als auch auf die langfristige wirtschaftliche Stabilität haben könnte.

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