Vitalik Buterin sagt, dass Layer 3 keine magische Durchsatzsteigerung bewirken kann

- Vitalik Buterin stellte klar, dass Layer-3-Lösungen den Transaktionsdurchsatz nicht wesentlich erhöhen, aber einige Kosten im Zusammenhang mit Stapelverarbeitung und Finanztransaktionen reduzieren können.
- Er dankte Georgios Konstantopoulos, Karl Floersch und dem Starkware-Team für ihre wertvollen Einblicke in die Diskussion um Layer 3.
- Vitalik widerlegte die Idee, durch endloses Stapeln von Schichten die Skalierbarkeit zu erhöhen, und wies auf technische Beschränkungen wie Datenverfügbarkeit und Bandbreite für Notfallabrufe hin.
Vitalik Buterin, der Ethereum Experte, sprach Klartext über die Layer-3-Technologie und räumte dabei mit einigen Mythen auf. Er stellte gleich zu Beginn klar, dass Layer 3 nicht die erhoffte Wunderlösung für einen höheren Durchsatz ist. Zwar senkt sie die Kosten für Batch-Veröffentlichung und Geldtransfers, aber das ist auch schon alles.
Mit freundlicher Genehmigung von Georgios Konstantopoulos, Karl Floersch und dem Starkware-Team überarbeitet Vitalik seinen bekannten Artikel über Layer 3 mit einigen Anpassungen. Für überzeugte Blockchain-Anhänger wie mich war der Traum einfach. Oder? Wenn Layer 2 unsere Transaktionen durch die Nutzung von Layer 1 für Sicherheit verbessern kann, warum nicht mit Layer 3 noch mehr herausholen?
Ebene 3: Jenseits des Hypes
Hier Vitalik unseren Hoffnungen einen Strich durch die Rechnung.
Die Idee klingt zwar cool. Wenn ein Trick einmal funktioniert, warum ihn nicht wiederholen und doppelten Spaß haben, oder? Falsch gedacht.
Wie sich herausstellt, funktioniert die Blockchain mit dieser Art von Logik nicht so einfach. Es gibt da diese lästigen Beschränkungen, die festlegen, wie viele Daten man tatsächlich übertragen kann, und Notfallmechanismen, die einfach nicht so skalieren, wie wir es uns wünschen.
Um seinen Standpunkt noch deutlicher zu machen, verweist Vitalik auf Starkwares intelligenteren Ansatz bei Layer 3. Dabei geht es nicht darum, Layer einfach blind zu stapeln, sondern jedem Layer eine bestimmte Aufgabe zuzuweisen. Man kann es sich vorstellen wie einen Bauarbeiter für die Struktur und einen Innenausstatter für den Innenausbau. Jeder hat seinen Zweck.
Aber was ist denn so Besonderes daran, Rollups zu stapeln, fragen Sie? Vitalik hat die Antwort.
Der Experte meinte, Rollups seien zwar praktisch, weil sie wenigen Leuten die ganze Arbeit mit den Transaktionen abnehmen und sicherstellen, dass alles stimmt. Okay, für die Zahlenverarbeitung ist das super, aber bei den Daten, aus denen Transaktionen bestehen, stößt man schnell an seine Grenzen. Man kann die Daten zwar einmal komprimieren, damit sie besser passen, aber das war's dann auch schon. Ein weiterer Komprimierungsversuch bringt nichts.
Starkware präsentiert daraufhin ein aufwendiges Diagramm, das die Vorteile von Layer-3-Lösungen verdeutlicht. Sie sprechen von StarkNet für allgemeine Anwendungen, spezialisierten Systemen für bessere Performance und sogar datenschutzorientierten Setups. Vitalik nickt zustimmend und meint, dass da durchaus etwas Wahres dran sei, insbesondere wenn es darum geht, bestimmte Aufgaben reibungsloser auszuführen oder Transaktionen zu verschlüsseln.
Sehr interessant.
Die wahre Geschichte hinter Schicht 3
Doch jetzt wird es ernst. Geldtransfers innerhalb dieser vielschichtigen Welten könnten einfacher und günstiger werden.
Vitalik erklärt es so: Man muss nicht bis zur Basisschicht zurückgehen, um seine digitalen Währungen zu verschieben. Man kann einfach von einer Schicht zur nächsten wechseln, ohne die Gebühr für Schicht 1 zu bezahlen. Ich vergleiche das gerne mit einem Fastpass im Lieblingsfreizeitpark.
Doch wie fast überall gibt es auch hier einen Haken, insbesondere bei diesen sogenannten optimistischen Rollups. Aufgrund des sogenannten Betrugsprüfungsfensters kann es etwas dauern, bis Ihre Transaktionen abgeschlossen sind.
Aber Moment mal, es gibt Hoffnung am Horizont mit den ZK-Rollups.
Sie versprechen kürzere Wartezeiten und schnellere Abläufe bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Und was die Kosten angeht: Vitalik hat die Berechnungen bereits angestellt. Er zeigt, wie Layer-3-Lösungen die Transaktionskosten drastisch senken können und liefert damittronArgumente dafür, warum sie einen genaueren Blick wert sind. Schauen Sie sich das unten an:

Vitalik mahnt uns daraufhin, das große Ganze zu betrachten und spricht von einer Welt, in der Transaktionsnachweise übersichtlich gebündelt werden können. Dies könnte dank cleverertracerhebliche Einsparungen und einen effizienteren Prozess ermöglichen.
Zum Schluss sinniert der legendäre Schöpfer von Ethereum darüber, was genau in diesem Blockchain-Lasagne-Gebilde, das wir gerade zusammenbrauen, überhaupt als „Schicht“ gilt. Es ist eine ziemlich knifflige Angelegenheit, denn manche Schichten ähneln eher komplexen Smart-trac-Techniken als traditionellen Blockchain-Schichten.
Die wichtigste Erkenntnis aus Vitaliks Ausführungen ist für mich, dass alles diskutabel ist, aber am wichtigsten ist, den sinnvollsten und sichersten Weg zu finden, diese digitalen Bausteine zu kombinieren.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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