Venezuela beabsichtigt nun, seine Petro-Währung mit 30 Millionen Barrel Öl anstatt der ursprünglich geplanten 5 Milliarden zu decken.
Venezolanische Öl-gedeckte digitale Währung
Derdent des Landes hatte zunächst verkündet, dass die Ölreserven des Landes bereit seien, als physische Deckung für die Petro-Währung zu dienen.
Der Präsidentdent sich nicht dazu geäußert, wie die Investition abgesichert werden soll. Laut Reuters plante das Land ursprünglich, die Investition mit fünf Milliarden Barrel Öl zu besichern. Diese Pläne wurden jedoch durch die US-Sanktionen gegen den staatlichen Ölkonzern PDVSA beeinträchtigt. Daher wird das Land die Investition nun mit 30 Millionen Barrel Öl absichern.
Petro-Werbung erreicht im Land Höchststände
Petro wurde ursprünglich im staatlichen Fernsehen von Präsident Nicolás Maduro angekündigtdent der es als „souveräne venezolanische Kryptowährung“ bezeichnete. Maduro hatte außerdem erklärt, dass alle Rentner und Pensionäre ihre Weihnachtsgelder über Petro erhalten würden.
Die Anlageform wird in Venezuela von der Regierung des Landes intensiv beworben. Ähnliche Initiativen wurden bereits 2018 ergriffen. Damals entschied sich die Regierung dafür, die monatlichen Bonuszahlungen der Rentner in diese Anlageform umzuwandeln und sie ihnen als solche auszuzahlen.
Petro wurde im Februar 2018 als erste digitale Währung eingeführt, die durch Ölfässer gedeckt ist. Die Währung soll den US-Sanktionen und der grassierenden Inflation im Land entgegenwirken.
Vor der offiziellen Einführung gab Nicolás Maduro 100 Millionen Coins des neuen Währungsguts heraus, wobei jeder Coin durch ein Barrel Öl gedeckt war. Obwohl der Präsidentdent Zentralbank des Landes aufforderte, das Währungsgut anzunehmen, kam diese dieser Aufforderung nicht nach, und es bleibt im Land ungenutzt.
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