In einem offenen Brief an Mark Zuckerberg, den CEO von Facebook, forderte der Bankenausschuss des US-Senats ihn auf, Einzelheiten über das im Untergrund betriebene Kryptogeschäft preiszugeben, insbesondere zur Frage der Nutzerdiskretion.
Der Ausschuss steht Facebooks innovativem Krypto- Projekt und dem Umgang des Unternehmens mit den Finanzdaten der Nutzer sichtlich skeptisch gegenüber.
In dem Schreiben wurden auch die Gründe für Facebooks Anfrage nach den Finanzdaten des Nutzers bei den Banken des Bundesstaates hinterfragt. Darüber hinaus befragten diedentFacebooks umfangreiche Datenerhebungsmethoden sowie deren Zweck und Verwendung.
Entsprechend den Bedenken fordert der Ausschuss vom CEO eine detaillierte Erläuterung der Funktionsweise von Facebooks Libra. Konkret hat der Ausschuss den Social-Media-Riesen gebeten, die von Banken und anderen Finanzinstituten erhaltenen Finanzdaten der Nutzer offenzulegen.
Der Ausschuss hat auch Fragen dazu gestellt, welche Angelegenheiten Facebook im Zusammenhang mit Nutzerinformationen abdeckt und ob das Unternehmen Kreditzinsen und andere private Informationen über Personen verwendet.
Über Libra sind nur wenige Informationen bekannt, während das Unternehmen seit 2018 ein Blockchain-Forschungsteam unter der Leitung von Vizepräsident und ehemaligem Coinbase-Vorstandsmitglied David Marcus aufbaut.
Seit 2018 hat das Unternehmen mehrere Stellen für das Team ausgeschrieben; darüber hinaus haben sich auch einige außergewöhnliche Experten den Projekten angeschlossen, z. B. Christian Catalini, ein Forscher des MIT.
Facebook plant, bis zu einer Milliarde Dollar (1 Mrd. USD) für Libra einzuwerben, das als Sicherheit für einen Stablecoin dienen soll.
FB-Senat