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Der andauernde Krieg der US-Regulierungsbehörden gegen die Finanzkriminalität

VonDylan JonesDylan Jones
Lesezeit: 2 Minuten
px Siegel des Federal Reserve Systems der Vereinigten Staaten svg
  • Ein geplanter Änderungsantrag sieht vor, dass Unternehmen Auslandstransaktionen im Wert von über 250 US-Dollar offenlegen müssen
  • Teil einer umfassenderen Initiative der Regierung zur Bekämpfung der Nutzung von Kryptowährungen zur Geldwäsche

US-Regulierungsbehörden haben im Kampf gegen Finanzbetrug eine Gesetzesänderung vorgeschlagen. Diese verpflichtet Unternehmen, Daten zu allen Auslandstransaktionen über 250 US-Dollar zu erfassen und weiterzugeben. Derzeit gilt das Gesetz nur für Transaktionen über 3.000 US-Dollar. Die US-Notenbank (Federal Reserve) beabsichtigt nun, dies angesichts eines kürzlich veröffentlichten Berichts. Der Bericht der Federal Reserve – in Zusammenarbeit mit dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) erstellt – zeigt, dass illegale cash in der Regel in deutlich kleineren Beträgen erfolgen.

Weiterhin wird erläutert, dass die Gesetzesänderung auch Kryptowährungstransaktionen umfassen wird. Dies bedeutet, dass alle Unternehmen, die mit Kryptowährungen handeln, Daten zu Transaktionen über dem Schwellenwert an die Regulierungsbehörden melden müssen. In ihrer offiziellen Pressemitteilungerklärte die Federal Reserve:

„Die vorgeschlagene Änderung würde diese Schwelle für Geldtransfers und Geldüberweisungen, die außerhalb der Vereinigten Staaten beginnen oder enden, von 3.000 US-Dollar auf 250 US-Dollar senken.“

Ein Einstellungswechsel


FinCEN kam nach einer sorgfältigen Analyse von 1,29 Millionen Transaktionen zu diesem Schluss. 71 % dieser Transaktionen lagen unter 500 US-Dollar. Der Bericht empfiehlt darüber hinaus weitere Änderungen der geltenden Gesetzgebung, die US-Regulierungsbehörden umsetzen könnten. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen dazu beitragen, Mikrozahlungen zu bekämpfen, die häufig mit Geldwäsche und ähnlichen Finanzbetrügereien in Verbindung gebracht werden. Dieser Bericht erscheint vor dem Hintergrund der Entscheidung der US-Notenbank, die Vorteile von Kryptowährungen zu prüfen, und der Bemühungen des US-Justizministeriums um eine strengere Regulierung von Kryptowährungen.

Alle drei Entscheidungen deuten auf einen positiven Wandel in der Haltung der US-Regierung gegenüber Kryptowährungen hin. Anstatt sie kategorisch abzulehnen, prüfen US-Regulierungsbehörden nun Möglichkeiten, wie das Land von Krypto profitieren kann. Solche Regulierungen können nur ein gutes Zeichen für zukünftige Entwicklungen für Krypto-Investoren sein.

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Dylan Jones

Dylan Jones

Ich bindent aus Südwales. Tagsüber programmiere ich, nachts schreibe ich – und wage nun meine ersten aufregenden Schritte in die Welt des Journalismus.

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