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US-Bankenaufsichtsbehörde gibt grünes Licht für Kryptodienstleistungen für nationale Banken

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Das OCC erlaubt Banken, Kryptodienstleistungen ohne vorherige Genehmigung anzubieten.
  • Banken können die Verwahrung von Kryptowährungen übernehmen, Kundentransaktionen ausführen und Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte auslagern.
  • Die Entscheidung des OCC steht im Einklang mit der Unterstützung der Federal Reserve für die Integration von Kryptowährungen in das reguläre Bankwesen.

Das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) hat neue Richtlinien herausgegeben, die es nationalen Banken und Bundessparkassen erlauben, ohne vorherige behördliche Genehmigung Kryptowährungsaktivitäten durchzuführen.

Im Einklang mit den jüngsten Maßnahmen der Federal Reserve ebnet diese politische Änderung den Weg für nationale Banken, die Verwahrung von Kryptowährungen anzubieten, Transaktionen auf Anweisung der Kunden zu ermöglichen und Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte auszulagern, und zwar alles unter Einhaltung der etablierten Richtlinien für das Risikomanagement von Drittanbietern.

OCC ebnet Banken mit Schlüsselbriefen den Weg in den Kryptomarkt

Das OCC unterstützte den Politikwechsel mit zwei wichtigen Schreiben – dem Interpretationsschreiben 1183vom 7. März und dem Interpretationsschreiben 1184vom 7. Mai.

Diese Schreiben machten die im Abkommen von 2021 festgelegte, entscheidende Praxis des „Nicht-Einspruchs“ faktisch obsolet. Sie führten außerdem dazu, dass das OCC im Jahr 2023 zwei behördenübergreifende Warnungen vor Kryptorisiken zurückzog.

Schreiben 1184 präzisiert die zulässigen Aktivitäten nationaler Banken. Es erlaubt ihnen, im Auftrag von Kunden mit Kryptowährungen zu handeln, Coins zu kaufen und zu verkaufen sowie mit Unterverwahrern zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte zusammenzuarbeiten, sofern sie über solide Risikomanagementpraktiken verfügen.

Das OCC erklärte, die Aktualisierungen spiegelten die fortlaufende Entwicklung des Finanzsystems wider. Der amtierende Leiter des OCC, Rodney E. Hood, betonte, dass Institute, die neue Bankgeschäfte tätigen möchten, eng und direkt mit der Behörde zusammenarbeiten sollten, um die Sicherheit dieser Geschäfte zu gewährleisten. Er fügte hinzu, das OCC erwarte von Banken ein angemessenes Risikomanagement für neue und bereits bestehende Dienstleistungen.

Das ebnet den Weg für traditionelle Banken, Kunden von Dienstleistungen abzuwerben, die bis vor kurzem das Privileg von Fintech-Unternehmen und Krypto-Plattformen waren.

Die Federal Reserve schließt sich der Haltung des OCC an

Diese Aktualisierungen der Richtlinien stehen im Einklang mit der Entscheidung der Federal Reserve vom 24. April, ihre vorab gültigen Richtlinien für Kryptoaktivitäten, die für staatliche Mitgliedsbanken galten,trac.

Das Entstehen dieser neuen Allianz zwischen dem OCC und der Fed zeigt, dass es seitens der Bundesaufsichtsbehörden koordinierte Bemühungen gibt, Bankdienstleistungen zu etablieren, die Kryptowährungen in den Mainstream bringen.

Das OCC erklärte, das US-Bankensystem sei mittlerweile „gut aufgestellt“, um den Handel mit digitalen Vermögenswerten zu ermöglichen, solange die Vorgänge sicher, solide und fair seien.

Senatorin Cynthia Lummis, eine bekannte Befürworterin von Kryptowährungen, hat jedoch geschworen, Kryptowährungen weiterhin zu unterstützen, bis alle Hindernisse beseitigt sind. Sie und andere plädieren dafür, eine innovationsfreundlichere Sprache zu verwenden, um Innovationen zu ermöglichen.

Banken begrüßen den Einstieg in den Kryptomarkt

Nachdem der Weg nun frei ist, bereiten sich die nationalen Banken auf die Einführung von Krypto-Angeboten vor, darunter Verwahrungsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte und Abwicklungen über Stablecoins und tokenisierte Vermögensverwaltung.

Die Entscheidung spiegelt breitere Marktveränderungen und die steigende Kundennachfrage nach digitalen Vermögenswerten wider. Eine Harris-Umfrage vom April 2025 ergab, dass schätzungsweise 55 Millionen Amerikaner – etwa jeder Fünfte – Miteigentümer von Kryptowährungen sind.

Die Digitalisierung des Finanzdienstleistungssektors sei keine Modeerscheinung, sagte Hood, sondern eine bedeutende Branchenentwicklung. Das OCC betrachte digitale Finanzdienstleistungen als integralen Bestandteil der Zukunft des Bankwesens und nicht als bloßen Trend oder Modeerscheinung.

Die weltweite Marktkapitalisierung von Kryptowährungen beträgt aktuell rund 3,33 Billionen US-Dollar. Dies verdeutlicht das finanzielle Potenzial für Banken, die in dieser schnell wachsenden Branche von Depotgebühren, Transaktionserlösen und langfristiger Kundenbindung profitieren können.

Große Banken sind bereits in der Lage, diese Chance zu nutzen. Einige von ihnen, wie JPMorgan Chase, BNY Mellon und Citigroup, haben angekündigt, neue Krypto-Serviceteams aufzubauen oder ihre Infrastruktur für digitale Vermögenswerte zu erweitern.

Obwohl die regulatorischen Möglichkeiten nun offenstehen, gibt es Herausforderungen bei der Umsetzung des Ideals. Banken müssen weiterhin die Technologie entwickeln, ihre Mitarbeiter schulen und Risikomanagementmodelle erstellen, die den spezifischen Risiken von Kryptowährungen – wie Cybersicherheit, Vermögenswertvolatilität, Verwahrungsintegrität usw. – gerecht werden.

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