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Die Zahl der Arbeitslosenanträge in den USA istmatic gesunken – aber was bringt das?

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Der US-Arbeitsmarkt erlebt einenmatic Einbruch – aber was bringt das?
  • Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist unerwartet gesunken, was auf einentronArbeitsmarkt hindeutet.
  • Der Rückgang verringert den Druck auf die US-Notenbank, die Zinssätze bald zu senken.
  • Trotz der jüngsten Entlassungen befinden sich die Anträge auf Arbeitslosenhilfe insgesamt auf einem historischen Tiefstand.

Gerade als sich alle auf die nächste Panikmache wegen der Stellenstreichungen in den Schlagzeilen vorbereiteten, überraschte der US-Arbeitsmarkt mit einer unerwarteten Wendung. Letzte Woche meldeten sich weniger Amerikaner als erwartet arbeitslos, was darauf hindeutet, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt vielleicht doch nicht so dramatisch ist. Es scheint, als hätte der Arbeitsmarkt die besorgten Äußerungen der Federal Reserve zu den Zinssätzen zur Kenntnis genommen und gesagt: „Keine Panik, wir haben das im Griff.“

Schauen wir uns das genauer an. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind drastisch gesunken – um 12.000 auf glatte 201.000 in der Woche bis zum 17. Februar. Man kann sich die Gesichter der Ökonomen vorstellen, die mit einer höheren Zahl gerechnet hatten – als hätten sie gerade in eine Zitrone gebissen. Und obwohl einige große Unternehmen vor Kurzem Stellenstreichungen angekündigt haben, dümpeln die Antragszahlen insgesamt auf einem Tiefstand, den wir seit dem letzten Herbst nicht mehr gesehen haben. Es ist, als wäre der Arbeitsmarkt der eine Schüler in der Klasse, der nie lernt, aber trotzdem mühelos Bestnoten erzielt und alle anderen rätseln lässt, wie er das geschafft hat.

Was ist los mit der Fed?

Bei der US-Notenbank Federal Reserveherrscht ein ganz anderes Klima. Die Experten haben sich kürzlich mal wieder zusammengesetzt, und was soll man sagen? Sie sind noch nicht sonderlich scharf darauf, die Zinsen zu senken. Es wird viel über mögliche Szenarien und Eventualitäten diskutiert, wobei die allgemeine vibe lautet: „Lasst uns nichts riskieren, solange es nicht unbedingt nötig ist.“ Christopher Rupkey, ein Wirtschaftsexperte von FWDBONDS, gab auch seinen Senf dazu und meinte, Entlassungen seien Schnee von gestern, und die eigentliche Frage sei, ob der angespannte Arbeitsmarkt die Inflation wieder anheizen werde.

Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein. Die Mitteilungen der Fed deuten darauf hin, dass bestimmte Branchen von den Jobgewinnen profitieren, was langfristig Probleme bereiten könnte. Und während die Wall Street euphorisch zu sein scheint und die Aktienkurse euphorisch steigen, bleibt der Dollar verhalten, und die Kurse von US-Staatsanleihen verhalten sich unberechenbar.

Fangt bloß nicht mit dem Immobilienmarkt an! Es ist wie in einer Seifenoper, wo jeder das Drama kennt, aber so tut, als wäre alles in Ordnung. Die Verkaufszahlen steigen, was sich toll anhört, bis man merkt, dass hauptsächlich die Luxusimmobilien den Besitzer wechseln. Der Traum vom ersten Eigenheim bleibt für viele genau das – ein Traum –, dank hoher Zinsen und geringem Angebot.

Und was soll der ganze Wirbel?

Folgendes ist klar: Der Arbeitsmarkt läuft zwar noch, aber wir alle warten gefühlt nur darauf, dass das Schlimmste passiert. Arbeitsplatzsicherheit hat die Konsumausgaben bisher stabilisiert, und seien wir ehrlich, das ist enorm wichtig, wenn es darum geht, die Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

Doch da in der Finanzwelt jeder dahergelaufene Hanswurst spekuliert, wann die Fed endlich handeln wird, spitzt sich die Lage weiter zu. Es ist zwar die Rede davon, dass sich die Inflation (endlich) abkühlt, aber der Dienstleistungssektor – das Hauptschlachtfeld in diesem Inflationskrieg – zeigt Anzeichen einer Erholung.

Unterm Strich? Der Arbeitsmarkt hält sich wacker, zäher als ein billiges Steak. Trotz einiger nervöser Branchen und eines Immobilienmarktes, der unberechenbarer ist als eine Brezelfabrik, ist nicht alles hoffnungslos. Sicher, die Fed balanciert auf einem schmalen Grat und versucht, die Inflation nicht weiter anzuheizen, aber im Moment scheint der US-Arbeitsmarkt widerstandsfähiger zu sein, als wir ihm zugetraut haben.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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