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Die Protokolle der Federal Reserve zeugen von Vorsicht… größtenteils

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Die Protokolle der Federal Reserve zeugen von Vorsicht... größtenteils
  • Die Verantwortlichen der US-Notenbank Federal Reserve sind vorsichtig, die Zinssätze zu früh zu senken, um eine erneute Inflation zu vermeiden.
  • Trotz Fortschritten bei der Senkung der Inflation und der Erreichung der Vollbeschäftigung verharren die Inflationsraten auf einem 23-Jahres-Hoch.
  • Die wirtschaftlichen Aussichten sind ungewiss, die Fed-Beamten konzentrieren sich stark auf die Inflationsrisiken.

Bei ihrer Januarsitzung zeigten die Spitzenbeamten der US-Notenbank (Fed) deutliche Zurückhaltung, die Zinsen in absehbarer Zeit zu senken, obwohl einige Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation und das Erreichen der Beschäftigungsziele positiv verlaufen waren. Sie halten die Zinsen, die auf einem seit über zwei Jahrzehnten nicht mehr verzeichneten Höchststand zwischen 5,25 % und 5,5 % liegen, weiterhin fest im Griff. Ihre Botschaft war unmissverständlich: „Nur Geduld, wir haben die Krise noch nicht überstanden.“

Ein Blick in die Denkweise der Fed

Die Fed-Vertreter hatten alle Hände voll zu tun: Sie mussten die unvorhersehbare wirtschaftliche Lage analysieren und aufmerksam nach Anzeichen einer erneuten Inflation Ausschau halten. Ihre vorsichtige Haltung sorgte am Aktienmarkt für wenig Aufregung; die Märkte reagierten weitgehend unbeeindruckt und gingen ihrem gewohnten Geschäft nach. Selbst die Rendite von Staatsanleihen, die normalerweise bei jeder Andeutung von Zinsänderungen sprunghaft ansteigt, blieb nahezu unverändert.

Jay Powell, der Chef der US-Notenbank Fed, nahm in seiner Pressekonferenz Ende Januar kein Blatt vor den Mund. Er dämpfte jegliche Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen und betonte, dass die Fed ihre Geldpolitik nicht einfach mit dem Jahreswechsel im März lockern werde. Darüber hinaus berate man sich darüber, wie man die Käufe von US-Staatsanleihen – jene massiven Ankäufe, die man zu Beginn der Pandemie getätigt hatte, um einen Börsencrash abzuwenden – reduzieren könne.

Wie durch dichten Nebel deuten die Protokolle der Fed darauf hin, dass eine Lockerung der Anleiheverkäufe, auch bekannt als quantitative Straffung, nicht so bald zu erwarten ist. Powell und seine Mitarbeiter bleiben standhaft, obwohl die Inflation Anzeichen einer Abschwächung zeigt und Händler auf weniger Zinssenkungen in diesem Jahr als ursprünglich angenommen wetten.

Zwischen den Zeilen lesen

Die Gespräche während der Fed-Sitzung drehten sich um alles, von der hartnäckigen Inflation bis hin zu den potenziellen Risiken für die Wirtschaft. Die vibe? Optimistisch, aber realistisch. Man will nicht die Korken knallen lassen und die Zinsen senken, bis man sich absolut sicher ist, dass die Inflation stetig auf das 2%-Ziel sinkt.

Der Konflikt zwischen Inflationsbekämpfung und dem Verzicht auf eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums ist deutlich spürbar. Man hütet sich davor, die Zinsen zu überstürzt zu senken, da man befürchtet, die bisherigen Fortschritte zunichtezumachen. Die Diskussion war geprägt von einer eingehenden Abwägung der Vor- und Nachteile, wobei besonderer Wert darauf gelegt wurde, dass alle politischen Maßnahmen auf fundierten Erkenntnissen und großer Überzeugung beruhen.

Die Protokolle der Fed sind eine wahre Fundgrube an Erkenntnissen und offenbaren ein kollektives Expertenteam, das versucht, die US-Wirtschaft mit einer Mischung aus Hoffnung und Vorsicht durch unsichere Zeiten zu steuern. Sie stehen vor der Herausforderung, die Inflation im Zaum zu halten, ohne den wirtschaftlichen Aufschwung zu gefährden.

Vor dem Hintergrund all dessen präsentiert sich die US-Wirtschaft überraschend widerstandsfähig, was unter anderem auf einen robusten Arbeitsmarkt und anhaltende Konsumausgaben zurückzuführen ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Fed-Führung ihre Wachsamkeit aufgeben will. Sie ist darauf vorbereitet, den Balanceakt fortzusetzen und die geldpolitischen Maßnahmen schrittweise zu reduzieren, ohne dabei abrupt zu bremsen.

Zusammengefasst zeichnen die jüngsten Protokolle der US-Notenbank das Bild einer Gruppe, die zwar vorsichtig optimistisch ist, aber noch nicht bereit, den Kampf gegen die Inflation für gewonnen zu erklären. Sie agiert umsichtig und behält den langfristigen Erfolg im Blick, um sicherzustellen, dass eine Zinssenkung nur auf soliden Beweisen dafür beruht, dass die Inflation tatsächlich auf dem Weg zu ihrem 2%-Ziel ist.

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