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Der US-Arbeitsmarktbericht übertrifft die Erwartungen deutlich: Die Arbeitslosenquote sinkt auf 4,1 %

In diesem Beitrag:

  • In den USA wurden im Dezember 256.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, die Arbeitslosenquote sank auf 4,1 %.
  • Das Lohnwachstum verlangsamte sich auf 3,9 %, was die Inflationsängste dämpfte.
  • Die Märkte brachen ein, datronArbeitsmarktdaten die Hoffnungen auf eine Zinssenkung der Fed vollständig zunichtemachten.

Arbeitsmarktbericht vom Dezember hat die gesamte Erzählung auf den Kopf gestellt und so tron , dass sie die Märkte nun regelrecht zum Einsturz bringen.

Der US-Arbeitsmarkt übertraf alle Erwartungen deutlich: Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 256.000 und ließ die Konsensprognose von Dow Jones von 155.000 weit hinter sich. Auch der November verlief mit revidierten 212.000 neu geschaffenen Stellen sehr erfolgreich.

Das Bureau of Labor Statistics bestätigte am Freitag die Dezemberzahlen und meldete zudem einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,1 %, gegenüber den erwarteten 4,2 %.

Die Wall Street reagierte alles andere als jubelnd. Aktienfutures brachen ein, und die Renditen von Staatsanleihen schossen nach Bekanntwerden der Nachricht in die Höhe. Warum? Ein sotronArbeitsmarkt verändert nicht nur die Spielregeln – er reißt sie komplett ein.

Die Hoffnungen der US-Notenbank auf eine Zinssenkung im Jahr 2025 sind angesichts des enormen Beschäftigungswachstums nun zunichtegemacht. Armer Bitcoin! Zinssenkungen sind für ihn immer ein Segen.

Das Lohnwachstum verlangsamt sich, während die Beschäftigung stark ansteigt

Lohninflation? Nicht wirklich. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Dezember um 0,3 Prozent, genau im Rahmen der Erwartungen. Im Jahresvergleich wuchsen die Löhne um 3,9 Prozent und blieben damit knapp unter den Prognosen. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Löhne als Inflationstreiber an Bedeutung verlieren und der US-Notenbank etwas Spielraum verschaffen.

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Aber sprechen wir noch einmal genauer über diese Marktreaktion. Denn die Händler erwarten nun, dass die Fed ihren Kurs beibehält – oder die Zinsen sogar erhöht –, falls die Inflation nicht nachlässt.

Der sogenannte „Pivot“ der US-Notenbank im September 2024, bei dem die Zinsen um 50 Basispunkte gesenkt wurden, wirkt rückblickend fast absurd. Damals argumentierte die Fed, das Beschäftigungswachstum habe sich verlangsamt und die Inflation nähere sich dem Zielwert von 2 %.

Inflationserwartungen und Chaos am Anleihemarkt

Die Inflationserwartungen explodieren förmlich. Die Inflationsaussichten der Verbraucher haben ein Niveau erreicht, das seit den 1980er-Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Nach der Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte schoss die Inflationsangst in die Höhe und befeuerte die These, dass Zinssenkungen verfrüht gewesen seien.

Die Finanzbedingungen sind mittlerweile so locker, dass die Niedrigzinsen von 2020 im Vergleich dazu streng wirken. Die Märkte sind mit Liquidität überschwemmt, was die Inflation weiter anheizt.

Das führt uns zum Anleihenmarkt, der eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt hat. Die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen stiegen nach Veröffentlichung des Berichts durchweg an. Die Rendite 30-jähriger Anleihen erreichte erstmals seit über einem Jahr 5 %. Die Rendite 10-jähriger Anleihen? Sie notiert auf dem höchsten Stand seit 2023. Selbst kurzfristigere Anleihen, wie beispielsweise zwei- und siebenjährige Anleihen, verzeichneten Renditesprünge von mehr als 10 Basispunkten.

Siehe auch:  Inflation in der Eurozone steigt auf 2,4 %. Was bedeutet das für die Zinssenkungspläne der EZB?

Warum ist das wichtig? Steigende Renditen bedeuten, dass Händler ihre Positionen anpassen. Die einst feste Erwartung mehrerer Zinssenkungen der Fed im Jahr 2025 schwindet. Die Märkte sehen nun eine 44-prozentige Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich die Zinsen bis Juni 2025 nicht bewegen werden. Vergessen Sie den „Fed-Pivot“. Dieser Traum ist ausgeträumt.

Goldpreise und US-Dollar bewegen sich parallel – ein äußerst seltenes Phänomen. Normalerweise bedeutet ein steigender Dollar fallende Goldpreise, doch Inflationsängste und wirtschaftliche Unsicherheit haben Gold zu einem sicheren Hafen gemacht. Und das ist noch nicht alles: Der US-Dollar-Index (DXY) steht aktuell auf dem höchsten Stand seit 26 Monaten.

Bitcoin scheint sich unterdessen mit der Korrektur unter 100.000 US-Dollar abgefunden zu haben. Wir erwarten nun, dass Trumps Amtseinführung der nächste große Katalysator sein wird, insbesondere wenn er möglichst bald eine Exekutivverordnung zu Kryptowährungen erlässt.

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