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Die USA und Europa haben ein neues Thema, um das sie aggressiv konkurrieren können

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Die USA und Europa haben ein neues Thema, um das sie aggressiv konkurrieren können
  • Die USA haben Europa beim Produktivitätswachstum deutlich überholt, mit einem jüngsten Anstieg von 2,6 % im Vergleich zu einem Rückgang von 1,2 % in Europa.
  • In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das Wachstum der Arbeitsproduktivität in den USA im Vergleich zur Eurozone und Großbritannien mehr als verdoppelt.
  • Europas Produktivitätsrückstand wird auf ein geringeres Investitionsniveau, höhere Energiepreise und einen uneinheitlichen Umgang mit wirtschaftlichen Schocks zurückgeführt.

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die USA und Europa nur in freundschaftlichen Sportwettkämpfen oder im Wettstreit um die technologische Vorherrschaft in einer Welt gegenüberstanden, die groß genug für ein friedliches Zusammenleben schien. Nun ist ein neues Schlachtfeld entstanden, das die beiden Wirtschaftsmächte in eine intensive Rivalität versetzt, die viel über die Zukunft der globalen Produktivität aussagt. Es geht nicht darum, wer die meisten Atomwaffen oder die schnellsten Computer besitzt; es geht darum, wer intelligenter, nicht härter arbeiten kann, und es steht viel auf dem Spiel.

Die neuesten Statistiken sind da und sorgen jenseits des Atlantiks für Aufsehen. Während die USA mit einem beachtlichen Produktivitätsanstieg von 2,6 % glänzen, Europa über einen Rückgang von 1,2 %. Wer glaubt, dies sei nur eine vorübergehende Schwankung, irrt sich. Dieser Trend ist nicht neu; seit zwanzig Jahren überflügeln die USA sowohl die Eurozone als auch Großbritannien und steigern ihre Produktivität kontinuierlich.

Im Zentrum dieses Wettbewerbs steht eine einfache, aber aussagekräftige Kennzahl: die Produktivität pro Arbeitsstunde. Hier glänzen die USA und übertreffen Europa mit einem Wachstum von über 6 % im nichtlandwirtschaftlichen Wirtschaftssektor seit 2019. Europa hingegen kann kaum mithalten, das Wachstum dümpelt bei etwa 1 %. Dieser Unterschied ist mehr als nur eine Zahl; er zeugt von einer robusten US-Wirtschaft, die durch Investitionen in die grüne Industrie, einen Boom neuer Unternehmen und eine schnell auf die Anforderungen des Homeoffice umstellende Belegschaft gestärkt wird.

Doch warum hinkt Europa hinterher? Der Kontinent kämpft mit geringerer staatlicher Unterstützung und einem deutlichen Anstieg der Energiepreise, nicht zuletzt aufgrund geopolitischer Spannungen. Hinzu kommt die Fragmentierung seiner Finanzmärkte und Regulierungen – ein ideales Umfeld für Anfälligkeit. Europas uneinheitliche Reaktion auf wirtschaftliche Schocks steht in starkem Kontrast zum einheitlicheren Ansatz der USA.

Europas Schwierigkeiten, mit den USA Schritt zu halten, liegen nicht an mangelndem Bemühen, sondern vielmehr an einer Zurückhaltung, sich der von den USA vorangetriebenen digitalen Transformation vollends zu verschreiben. Dieser Rückstand hat einen hohen Preis für Europa, nicht nur in Bezug auf die Produktivität, sondern auch hinsichtlich seiner Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt.

Die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der USA istdent denn je: Das BIP-Wachstum übertrifft die Erwartungen und positioniert das Land als führendes Land unter den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Dies ist mehr als nur die Erholung von einem pandemiebedingten Abschwung; es ist ein klares Signal für eine umfassendere Verschiebung der globalen wirtschaftlichen Machtverhältnisse.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs erkennen allmählich die Realität dieser Wettbewerbskrise und fordern verstärkte Investitionen sowie ein entschlosseneres Vorgehen bei der Digitalisierung. Die EU steht an einem Scheideweg und muss Innovationen und Investitionen fördern, um die wachsende Produktivitätslücke zu schließen. Das ist eine gewaltige Aufgabe, und die Zeit drängt.

Die USA ruhen sich derweil nicht auf ihren Lorbeeren aus. Der jüngste Produktivitätsschub ist das Ergebnis strategischer Investitionen und eines Wirtschaftsumfelds, das Innovation und Unternehmertum fördert. Die Produktivitätslücke zwischen den USA und Europa spiegelt zudem tieferliegende wirtschaftliche und strukturelle Unterschiede wider. Europas uneinheitliche Reaktion auf Konjunkturschocks, gepaart mit der langsameren Einführung digitaler Technologien, steht im deutlichen Gegensatz zum kohärenteren und innovativeren Ansatz der USA.

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