Das US-Justizministerium hat den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in einer neuen Anklageschrift wegen der Verschleierung von Drogengeschäften mithilfe von Kryptowährungen angeklagt dent Laut Justizministerium waren der Präsident dent zahlreiche andere venezolanische Regierungsvertreter in Drogengeschäfte verwickelt. Den Angeklagten wird vorgeworfen, Kryptowährungen zur Verschleierung von Transaktionen mit illegalen Substanzen verwendet zu haben.
Das US-Justizministerium erhebt Anklage gegen den venezolanischen Präsidentendent
Laut Anklageschrift stellte die Homeland Security Investigations (HSI) fest, dass eine beträchtliche Anzahl hochrangiger venezolanischer Beamter seit 1999 in illegale Aktivitäten verwickelt war. Dazu gehört auch der Präsident des Landes dent Nicholas Maduro dent des Landes für Wirtschaft, der Verteidigungsminister und der Oberste Richter.
Laut Anklageschrift fungierten die Beamten über zwanzig Jahre lang als Anführer des berüchtigten „Sonnenkartells“. Das Kartell beutete die venezolanische Bevölkerung aus und korrumpierte legitime lokale Institutionen. Diese Institutionen wurden anschließend genutzt, um den Schmuggel von Tonnen von Kokain in die Vereinigten Staaten zu ermöglichen.
Das Kartell nutzte den Drogenhandel zwar, um finanziell zu profitieren und seine Macht auszubauen, sein Hauptziel war jedoch ein anderes. Es wollte die Vereinigten Staaten mit Drogen überschwemmen. Der Zustrom dieser Drogen sollte dazu führen, dass die einheimische Bevölkerung süchtig und abhängig von den Betäubungsmitteln würde.
In den letzten Jahren hat das Kartell seine Zahlungsmethoden entsprechend weiterentwickelt und angepasst. Dazu gehörten schließlich auch Kryptowährungen, deren datenschutzorientierte Betriebssysteme die Transaktionen verschleiern.
Die stellvertretende Direktorin der HSI, Alysa Erichs, erklärte, die Anklage unterstreiche die Bemühungen der Behörde, illegale Aktivitäten zu unterbinden, unabhängig davon, wer daran beteiligt sei. Sie sagte, die Anklage sei eine „Erinnerung daran, dass niemand über dem Gesetz steht – nicht einmal mächtige Politiker.“
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