NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Das US-Urheberrechtsamt erwägt Lizenzmodelle für generatives KI-Training

VonBrian KoomeBrian Koome
Lesezeit: 2 Minuten,
Copyright
  • Das US-Urheberrechtsamt prüft die Lizenzierung von KI-Systemen und sorgt damit für Besorgnis in der Musikindustrie.
  • KI-Unternehmen diskutieren über die Notwendigkeit von Lizenzen für das Training von KI-Modellen.
  • Das Ergebnis der Diskussionen ist entscheidend für Kreative, Technologie und die Zukunft der KI.

Die Generalberaterin des US-amerikanischen Urheberrechtsamtes, Suzy Wilson, hat angekündigt, dass die Behörde aktiv mögliche Lizenzmodelle prüft, um Urheberrechtsinhaber und Urheber zu entschädigen, wenn ihre Werke zum Trainieren generativer KI- Modelle verwendet werden. 

Wilson gab dies im Rahmen einer Konferenz zum geistigen Eigentum bekannt, die von der Anwaltskammer von New York City veranstaltet wurde. Die Diskussionen um Zwangslizenzen haben Bedenken hinsichtlich ihrer Angemessenheit und potenziellen Auswirkungen, insbesondere in der Musikindustrie, aufgeworfen.

Frage der Zwangslizenzierung

Wilsons Äußerungen lenkten die Aufmerksamkeit auf das Konzept der Zwangslizenzierung im Kontext des KI-Trainings. Derzeit unterliegen bestimmte Aufnahmen und Lieder in den Vereinigten Staaten Zwangslizenzen, die Urheberrechtsinhaber und Urheber verpflichten, die Nutzung ihrer Inhalte unter bestimmten Bedingungen zu gestatten. Die Zahlungsbedingungen werden vom Copyright Royalty Board festgelegt. Songwriter argumentieren jedoch, dass Zwangslizenzen ihre Rechte in der Vergangenheit unterbewertet haben.

Die anhaltende Debatte um das Training von KI-Modellen dreht sich darum, ob KI-Unternehmen Lizenzen von Rechteinhabern und Urhebern erwerben oder eine Entschädigung zahlen müssen. Viele Technologieunternehmen argumentieren, dass das KI-Training unter die Bestimmungen des Fair Use im US-amerikanischen Urheberrecht fällt, was bedeutet, dass sie keine Genehmigung benötigen, um bestehende Inhalte für das Training von KI-Modellen zu verwenden.

Die im vergangenen Jahr vom Copyright Office eingeleitete Konsultation zum Thema KI zielte darauf ab, diese grundlegende Frage zu klären und die Öffentlichkeit um ihre Meinung dazu zu bitten, ob eine Genehmigung erforderlich sein sollte und welche Vergütungssysteme angemessen wären, falls für KI-Schulungen eine Lizenzierung notwendig wird.

Urheberrechtsverpflichtungen vor Gericht geprüft

Da die Urheberrechtsverpflichtungen von KI-Unternehmen zunehmend rechtlich geprüft werden und mehrere Klagen von Urheberrechtsinhabern eingereicht wurden, priorisiert das US-amerikanische Urheberrechtsamt die Entwicklung fairer und praktikabler Lizenzmodelle. Wilson betonte, dass dieses Thema im Mittelpunkt der KI-Beratungsbemühungen stehe und erklärte: „Wir wissen, dass es im KI-Bereich bereits Lizenzierungsgeschäfte gibt, und wir haben die Betroffenen gebeten, uns darüber zu informieren.“

Einige KI-Unternehmen schließen Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern ab, um auf Inhalte für ihr KI-Training zugreifen zu können. Diese Vereinbarungen könnten als Vorlage für zukünftige Verträge in diesem sich wandelnden Umfeld dienen. Gleichzeitig argumentieren andere KI-Unternehmen jedoch, dass KI-Training unter die Fair-Use-Regelung falle, was auf eine gewisse Zurückhaltung gegenüber der branchenweiten Erwartung hindeutet, dass Lizenzen grundsätzlich erforderlich seien.

Dennoch könnte eine Zwangslizenz für KI-Unternehmen akzeptabel sein, insbesondere wenn sie mit der Behauptung der Musikbranche übereinstimmt, dass solche Lizenzen urheberrechtlich geschützte Werke oft unterbewerten.

Wilson räumte die von der Musikindustrie geäußerten Bedenken hinsichtlich der Zwangslizenzierung für KI-Training ein. Musiker und Songwriter mit Erfahrungen mit Zwangslizenzen in anderen Kontexten äußerten Vorbehalte hinsichtlich deren Anwendbarkeit und Auswirkungen auf ihre Rechte.

Die Existenz einer obligatorischen Lizenz für Musik im digitalen Bereich hat häufig zu Streitigkeiten über eine angemessene Vergütung der Urheber geführt. Während die Diskussionen über KI-Training und Lizenzierung andauern, achtet die Musikindustrie weiterhin sorgfältig darauf, den Wert ihrer Inhalte zu erhalten.

Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS