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Die USA blockieren China den Zugang zu den 52 Milliarden Dollar an Fördermitteln aus der Chip-Finanzierungsrunde

VonJai HamidJai Hamid 2 Minuten Lesezeit
US-chinesischer Schlagabtausch beim Sicherheitsgipfel in der Taiwanstraße

USA und China liefern sich beim Sicherheitsgipfel einen verbalen Schlagabtausch während der Taiwanstraße

  • Das US-Handelsministerium veröffentlicht endgültige Regeln zur Einschränkung von Subventionen für die Halbleiterherstellung, die Ländern wie China und Russland zugutekommen.
  • Im Mittelpunkt dieser Regeln steht der 52,7 Milliarden Dollar schwere Chipfonds, der gemäß dem Gesetz „Chips and Science“ eingerichtet wurde.
  • Die Vorschriften zielen darauf ab, zu verhindern, dass US-amerikanische Geldempfänger in die Chipherstellung oder Joint Ventures in besorgniserregenden Ländern investieren.

Die Rivalität zwischen den Supermächten ist nichts Neues, und das Schlachtfeld dieses Wettstreits hat sich erneut in den Technologiesektor verlagert. Da Siliziumchips die nächste industrielle Revolution antreiben, haben die USA ein klares Zeichen gesetzt: China und andere umstrittene Nationen werden keinen Anteil an dem gewaltigen 52,7 Milliarden Dollar schweren Chipfonds erhalten, der im Rahmen des wegweisenden Gesetzes „Chips and Science“ eingerichtet wurde.

Ein bisschen gierig, nicht wahr? Aber vielleicht auch nicht. Schauen wir uns das genauer an.

Leitplanken im Spiel: Keine Chips für die Gegner

In einem Schritt, der Vorsicht und Protektionismus signalisiert, erlässt das US-Handelsministerium endgültige Regeln, um zu verhindern, dass Subventionen für die Halbleiterherstellung Nationen wie China und Russland zugutekommen.

Für diese Nationen, die von den USA als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft werden, wird es schwierig sein, ihre Chip-Herstellungskapazitäten mit US-amerikanischen Mitteln auszubauen.

Die Regeln, die ursprünglich im März vorgeschlagen wurden, zielen darauf ab, einen klaren Rahmen dafür zu schaffen, wo und wie die Mittel für die Halbleiterproduktion verwendet werden dürfen.

Unternehmen, die die Errichtung oder Erweiterung von Halbleiterfertigungsanlagen in den als problematisch eingestuften Ländern planen, haben daher schlechte Karten. Gleiches gilt für diejenigen, die gemeinsame Forschungs- oder Technologielizenzprojekte mit Unternehmen aus diesen Ländern in Erwägung ziehen.

Um diese Haltung weiter zu untermauern, hatte das Ministerium bereits im Oktober letzten Jahres neue Exportkontrollen eingeführt und China damit den Zugang zu bestimmten Halbleiterchips verwehrt, die mit US-amerikanischer Ausrüstung hergestellt wurden. Dieser Schritt war eindent Versuch, Pekings aggressives technologisches und militärisches Wachstum einzudämmen.

Vorsichtige Herangehensweise: Die Details, die zählen

Laut US-Handelsministerin Gina Raimondo herrscht ein spürbarer Druck, sicherzustellen, dass keines der Gelder China oder ähnlichen Ländern zu einem Vorteil verhilft.

Sollten Fördermittelempfänger versuchen, die Bestimmungen zu umgehen und gegen sie verstoßen, müssen sie mit den Konsequenzen rechnen. Das Handelsministerium hat die Befugnis, bereits vergebene Bundesmittel zurückzurufen. Daher ist es für jedes Unternehmen, das die festgelegten Richtlinien missachtet, ein riskantes Unterfangen.

Obwohl die Verteilung dieser Gelder und die Stärkung der US-amerikanischen Halbleiterindustrie dringend notwendig sind, legt Raimondo Wert auf sorgfältiges Vorgehen. Selbst wenn dies Verzögerungen von einigen Wochen oder einem Monat bedeutet, bleibt die Einhaltung der Vorschriften und der Schutz nationaler Interessen oberstes Gebot.

Die neue Verordnung enthält detaillierte Richtlinien für die Empfänger von Fördermitteln. Diese dürfen ihre Halbleiterfertigungskapazitäten in Ländern, die seit einem Jahrzehnt als problematisch gelten, nicht wesentlich ausbauen.

Während einige gemeinsame Forschungs- oder Technologielizenzprojekte mit ausländischen Unternehmen eingeschränkt wurden, wurden Ausnahmen für internationale Standards, Patentlizenzen und bestimmte Gießerei- und Verpackungsdienstleistungen gemacht.

Darüber hinaus schaffen diese Regeln Klarheit darüber, was eine Erweiterung im Bereich der Halbleiterfertigung ausmacht. Eine Vergrößerung der Reinraum- oder anderer physischer Flächen oder eine Steigerung der Produktionskapazität um mehr als 5 % gilt als wesentliche Erweiterung. Der Bau neuer Reinraumflächen oder Produktionslinien, der zu einer Produktionskapazitätssteigerung von über 10 % führt, ist nicht zulässig.

Im Wesentlichen haben die USA ihre Strategie verstärkt, um sicherzustellen, dass bestimmte, für die nationale Sicherheit entscheidende Halbleiter in ihrer Hoheitsgewalt bleiben. Da die Technologielandschaft zum neuen Schlachtfeld wird, ist klar, dass die USA nicht so leicht nachgeben werden, insbesondere wenn es um die komplexe und essenzielle Welt der Halbleiterchips geht.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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