Die USA werfen Nordkorea betrügerische Zahlungen in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar vor

Die Vereinigten Staaten von Amerika werfen Nordkorea erneut das Justizministerium ein Netzwerk aufgedeckt habe, das als Tarnorganisation für Zahlungen in Höhe von rund 2,4 Milliarden Dollar missbraucht wurde.
Das US-Justizministerium hat ein Netzwerk nordkoreanischer und chinesischer Staatsangehöriger angeklagt, das nordkoreanische Atomwaffenprogramm heimlich vorangetrieben zu haben. Dem Netzwerk wird vorgeworfen, bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar an illegalen Zahlungen über Hunderte von Tarnorganisationen geschleust zu haben. Diese Anklage gilt als die bisher größte Strafverfolgungsmaßnahme gegen Nordkorea.
Unter den 33 Angeklagten befinden sich Führungskräfte der staatlichen nordkoreanischen Außenhandelsbank. Die Außenhandelsbank wurde vom US-Finanzministerium auf die Sanktionsliste gesetzt, weil sie Transaktionen zur Unterstützung des Nuklearwaffennetzwerks durchgeführt hatte und 2013 vom US-Finanzsystem abgeschnitten wurde.
Fünf der Angeklagten sind chinesische Staatsangehörige, die für den Betrieb verdeckter Filialen in China und Libyen verantwortlich waren. Zu den weiteren Angeklagten gehören Personen, die entweder alsdent oderdent der Bank fungierten.
Die USA erheben Anklage gegen Nordkorea
Laut Anklageschrift hatten Bankangestellte, darunter ein ehemaliger Mitarbeiter des nordkoreanischen Geheimdienstes, Filialen in verschiedenen Ländern eingerichtet. Zu diesen Ländern zählen Russland, Thailand und Kuwait, wo über 250 Tarnorganisationen eingesetzt wurden, um die US-Dollar-Zahlungen zur Förderung des nordkoreanischen Atomprogramms abzuwickeln.
In der Anklageschrift im Fall „Die USA beschuldigen Nordkorea“ wird ferner ausgeführt, dass die Angeklagten zahlreiche Taktiken zur Verschleierung ihrer tracanwandten; verschlüsselte Gespräche, falsche Zielangaben, gefälschtetracund Kundenrechnungen sowie die Gründung neuer Tarnfirmen, nachdem Banken die Allianz mit Nordkorea aufgedeckt hatten.
Darüber hinaus behaupten die Staatsanwälte, die Banken seien systematisch getäuscht worden, um Transaktionen abzuwickeln, die andernfalls nicht möglich gewesen wären. Dies ist ein weiterer und schwerwiegendster Schlag in der US-Anschuldigungen gegen Nordkorea, der mit einer Anklage einhergeht.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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