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Die britische Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs dank ihres Pfund Sterling fort

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Die britische Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs dank ihres Pfund Sterling fort
  • Das britische Pfund wird im Jahr 2024 mehr als 90 % der globalen Währungen übertreffen und nur von 11 anderen, darunter Kenia, Sambia und Sri Lanka, geschlagen werden.
  • Das Pfund erreichte mit rund 1,29 US-Dollar den höchsten Stand seit sieben Monaten. Die erwarteten Wirtschaftsdaten dürften die wirtschaftliche Erholung Großbritanniens weiter unterstreichen.
  • Großbritannien entging 2023 einem schweren Abschwung, sah sich aber aufgrund hoher Zinssätze, die sowohl Verbraucher als auch Unternehmen belasteten, mit wirtschaftlicher Stagnation konfrontiert.

Das britische Pfund zeigt nach Neujahr im Fitnessstudio eine beeindruckende Stärke und übertrifft damit über 90 % aller Währungen weltweit. Trotz düsterer Prognosen schlägt die britische Wirtschaft kräftigtronstabil, was die Zinsen länger stabil hält als bei internationalen Partnern wie der US-Notenbank Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank, die kurz vor drastischen Zinssenkungen stehen. Doch nicht so in Großbritannien. Die Bank of England gibt sich gelassen und wartet mit geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen bis August, wenn sich die Blätter verfärben.

Hinter dieser herausragenden Performance (im wahrsten Sinne des Wortes) verbirgt sich eine einfache, aber überzeugende Situation. Analysten blicken ungläubig auf ihre Tabellen, denn Großbritannien trotzt dem Trend und hält die Zinsen hoch, während andere Länder Zinssenkungen vorbereiten. Dieser wirtschaftliche Mut treibt das Pfund auf ein Niveau, das seit sieben Monaten nicht mehr erreicht wurde, und macht es zum absoluten Star im Währungszirkus.

In den kommenden Tagen dürften zahlreiche Daten diese Einschätzung noch untermauern. VontronArbeitsmarktzahlen bis hin zu einem BIP-Wachstum, das die Nachwirkungen einer leichtentracallmählich überwindet, erholt sich die britische Wirtschaft deutlich. Die Löhne steigen, die Industrieproduktion nimmt zu, und insgesamt herrscht die vibe vor, dass die Wirtschaft nach einer kurzen Flaute wieder richtig in Schwung kommt. Ha!

Letztes Jahr sah die Lage jedoch anders aus. Die britische Wirtschaft stagnierte eher als sie zu wachsen begann. Die Verbraucher spürten die steigenden Kosten, und die Unternehmen waren so optimistisch wie eine Katze in einem Zimmer voller Schaukelstühle. Doch der Gouverneur der Bank von England, Andrew Bailey, streute immer wieder Andeutungen ein, dass das Schlimmste vielleicht überstanden sei, auch wenn der Weg in die Zukunft mit Warnzeichen gespickt ist.

Der gegenwärtige wirtschaftliche Aufschwung beseitigt die Unsicherheit, die sich im Vorfeld der britischen Haushaltsankündigungen breitgemacht hatte, und zerstreut die Befürchtungen vor leichtsinnigen Steuergeschenken. Die Schatten vergangener wirtschaftlicher Fehlentscheidungen, wie etwa der berüchtigten Truss-Ära mit ihren ungedeckten Steuersenkungen, verschwinden allmählich. Die Erholung des Pfunds und ein sich beruhigender Anleihemarkt wirken dabei wie ein sanfter Schleier der britischen Finanzpolitik.

Doch spulen wir ein Jahr zurück: Damals war Großbritanniens wirtschaftliches Ansehen auf dem Tiefpunkt. Die Brexit-Depression war in vollem Gange, und prominente Persönlichkeiten aus der Wirtschaft stellten Großbritanniens Attraktivität als Investitionsstandorttrac. Von Technologiekonzernen bis hin zu Autoherstellern war der Chor der Kritik laut und deutlich und zeichnete das Bild einer Nation, die wirtschaftlich den Anschluss verloren hatte.

Und doch, zehn Monate später, ändert sich die Stimmung. Das Vertrauen kehrt langsam zurück, und Branchenführer äußern vorsichtigen Optimismus für das kommende Jahr. Die Bemühungen der Regierung, die Beziehungen zur EU zu verbessern und die Steuern zu senken, werden als Schritte in die richtige Richtung gewertet und schaffen ein attraktiveres Klima für Investoren.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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