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Großbritannien bringt Gesetzentwurf zur Legalisierung des Besitzes von Kryptowährungen ein

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Großbritannien bringt Gesetzentwurf zur Legalisierung des Besitzes von Kryptowährungen ein
  • Im Vereinigten Königreich wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der Kryptowährungen, NFTs und CO2-Zertifikate offiziell als persönliches Eigentum im Sinne des Gesetzes anerkennen soll.
  • Der Gesetzentwurf bietet Krypto-Besitzern und -Unternehmen Rechtsschutz und hilft Gerichten bei der Beilegung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten.
  • Die MiCA-Verordnung der EU tritt Ende 2024 vollständig in Kraft und bringt strenge Regeln für Krypto-Assets und -Dienstleister mit sich.

Der Gesetzentwurf zur Regelung des Eigentums (digitale Vermögenswerte usw.) wurde heute im britischen Parlament eingebracht. Dieser Gesetzentwurf bedeutet, dass digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen, NFTs (Non-Fungible Token) und sogar CO₂-Zertifikate erstmals nach britischem Recht als persönliches Eigentum behandelt werden können.

Bislang waren digitale Vermögenswerte im englischen und walisischen Eigentumsrecht nicht klar defi. Wurde mit Ihren Kryptowährungen manipuliert, genossen Sie kaum Rechtsschutz. Das ändert sich nun.

Großbritannien will bei der Kryptoregulierung weiterhin führend sein

Das neue Gesetz soll einräumen und sie vor Betrug und Abzocke schützen. Es soll Gerichten zudem helfen, Fälle im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten zu bearbeiten, sei es bei Geschäftsstreitigkeiten, Scheidungen oder anderen rechtlichen Angelegenheiten.

Großbritannien will im globalen Krypto-Wettlauf weiterhin eine führende Rolle einnehmen. Der Rechtssektor des Landes erwirtschaftet bereits jährlich rund 34 Milliarden Pfund, und die Regierung erwartet, dass dieses neue Gesetz noch mehr Investitionen und Geschäftetracwird.

Justizministerin Heidi Alexander betont, wie wichtig es sei, dass das Recht mit den technologischen Fortschritten Schritt halte. Englisches Recht regelt weltweite Fusionen und Übernahmen im Wert von 250 Milliarden Pfund und ist für 40 % aller Unternehmensschiedsverfahren weltweit zuständig. 

Die MiCA-Verordnung der EU kommt bald

Während Großbritannien Fortschritte erzielt, verschärft auch die Europäische Union ihre Regulierungen. Die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) tritt am 30. Dezember EU-weit vollständig in Kraft. 

Sie wurde erstmals am 9. Juni 2023 veröffentlicht und trat offiziell am 29. Juni 2023 in Kraft. Mittlerweile tut sich viel im Zusammenhang mit dieser Verordnung, und sie wird die Funktionsweise von Kryptowährungen in der EU verändern.

Dies umfasst auch Vorschriften für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs), die eine Zulassung benötigen, um innerhalb der EU tätig sein zu dürfen.

Für CASPs gilt eine Übergangsfrist von 18 Monaten, die am 30. Juni 2026 endet, um die Zulassung gemäß MiCA zu erhalten.

Diese Übergangsregelung gilt auch für Unternehmen, die bereits in Frankreich tätig sind, und gibt ihnen Zeit, sich anzupassen und die neuen Regeln einzuhalten.

MiCA führt strenge Regeln ein, um Marktmanipulation und Missbrauch zu verhindern. MiCAdentdrei Haupttypen von Krypto-Assets: Asset-Referenced Tokens, E-Geld-Tokens und sonstige Krypto-Assets. 

Unternehmen wie UCITS-Verwaltungsgesellschaften, AIFMs und MiFID-Investmentfirmen können ihre Dienstleistungen im Rahmen von MiCA auf Kryptowährungen ausweiten, was viele neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen könnte.

Die AML/CFT-Verordnung (Anti-Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung) führt neue Regeln zur Kundenverifizierung unddentErmittlung des wirtschaftlich Berechtigten ein.

Die EU behauptet, das Ziel sei es, die Kontrollen von Kryptotransfers zu verschärfen und sicherzustellen, dass die Behörden Vermögenswerte effektiver trackönnen. 

Die Verordnung ändert außerdem die Verordnung 2015/847/EU und trägt zur Durchsetzung der „Travel Rule“ bei, die den Transfer von Krypto-Assets trac.

Eine weitere wichtige Änderung ist die Änderung der Richtlinie (EU) 2019/1153, die den nationalen Behörden direkten Zugang zum Bank Account Registers Interconnection System (BARIS) zur Bekämpfung schwerer Verbrechen gewährt.

Die 6. Geldwäscherichtlinie hebt die früheren Geldwäscherichtlinien 4 und 5 auf. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels ist der globale Kryptomarkt innerhalb von 24 Stunden um 9,6 % gefallen, wodurch die Gesamtmarktkapitalisierung auf 1,99 Billionen US-Dollar gesunken ist. 

BitcoinMarktführerschaft lag bei 56,02 %, der Kurs notierte bei rund 56.706 US-Dollar, ein Rückgang von 0,9 %. Ethereum verzeichnete einen Rückgang von 0,92 % und wurde bei 2.341 US-Dollar gehandelt. 

Anleger warten gespannt auf die wichtige Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve, die am 17. September beginnt. Die Zentralbank könnte die Zinsen senken und damit eine Rallye an den Kryptomärkten auslösen.

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