Die UBS Group AG, eine in der Schweiz ansässige globale Investmentbank und Finanzdienstleistungsgesellschaft, gab in ihrer jüngsten 13F-Meldung an die Securities and Exchange Commission (SEC) eine große Beteiligung am iShares Bitcoin Trust (IBIT) bekannt.
Der Quartalsbericht für das erste Quartal 2024 zeigt, dass UBS zusammen mit ihren Tochtergesellschaften und institutionellen Vermögensverwaltern 3.600 Aktien von IBIT hält. Zum 31. März 2024 wurde der Wert dieser Beteiligung auf 145.692 US-Dollar geschätzt. Derzeit liegt der Wert jedoch bei etwa 124.488 US-Dollar.
Über iShares Bitcoin Trust
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) ist ein börsengehandelter Fonds (ETF), der von BlackRock Inc. verwaltet wird. Er bietet Anlegern die Möglichkeit, in Bitcoin , die weltweit führende Kryptowährung, zu investieren. IBIT ermöglicht es Anlegern außerdem, Bitcoin handeln , was deutlich benutzerfreundlicher und einfacher ist als das direkte Halten Bitcoin . Zum 10. Mai belief sich das Nettovermögen von IBIT auf 16,6 Milliarden US-Dollar und die Gesamtkostenquote auf 0,12 %.
Die Interaktion zwischen UBS und BlackRock Inc. ist deshalb erwähnenswert, weil BlackRock einer der institutionellen Aktionäre von UBS ist und etwa 5,01 % des gesamten Aktienkapitals hält.
Die Investition der UBS in IBIT kommt in verschiedenen Bereichen wie Global Wealth Management, Personal and Corporate Banking, Asset Management und Investment Bank zum Ausdruck, was zeigt, dass die UBS am Kryptomarkt interessiert ist.
Die Einzelheiten der behördlichen Einreichung
Laut der Meldung an die Aufsichtsbehörden hält die UBS 3.600 Anteile des iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock. Anfang 2024 erlaubte die UBS einigen ihrer Kunden den Handel Bitcoin -ETFs, jedoch war der Zugang zu diesen Fonds für Konten mit geringerer Risikotoleranz nicht gestattet.
UBS darf eigentlich keine Bitcoin -ETF-Händler anwerben. Ende 2023 erlaubte das Unternehmen jedoch einigen vermögenden Kunden, in in Hongkong ansässige Kryptowährungs-ETFs zu investieren. Im April wurde UBS neben Citadel Securities und Goldman Sachs in die Liste der autorisierten Teilnehmer des IBIT von BlackRock aufgenommen.
Auch andere Institutionen habentracan Bitcoin -ETFs gezeigt. Am 9. Mai erwarb Edmond de Rothschild (Suisse) SA, ein Unternehmen der Edmond de Rothschild Gruppe, Anteile im Wert von 4,2 Millionen US-Dollar. Auch JPMorgan Chase, eine der größten US-Banken nach verwaltetem Vermögen, gab ihre Bitcoin -ETF-Bestände bekannt.
Die Susquehanna International Group (SIG), das von dem Milliardär Jeff Yass mitgegründete Handelsunternehmen, ist ebenfalls im Bereich Bitcoin -ETFs aktiv. Robert Mitchnick von BlackRock erklärte kürzlich, dass sich nun auch große Institutionen mit Bitcoinauseinandersetzen, was darauf hindeutet, dass der Kryptowährungssektor die Aufmerksamkeit etablierter Finanzinstitute auf sich zieht.

