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UBS expandiert in den Kryptomarkt für Privatkunden

VonHania HumayunHania Humayun
Lesezeit: 2 Minuten,
  • UBS plant, Privatkunden den Handel mit Kryptowährungen und Unternehmen tokenisierte Lösungen anzubieten
  • Die Bank wird in den nächsten drei bis fünf Jahren eine vorsichtige Vorgehensweise verfolgen
  • Strenge Bankvorschriften haben große Banken davon abgehalten, in den Kryptohandel einzusteigen

Die Schweizer UBS Group AG könnte schon bald ermöglichen ihren Privatkundenden Kauf, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank diese Woche. Er betonte jedoch, dass das Unternehmen nicht die Entwicklung digitaler Währungen

arbeitetan dennotwendigen Basissystemen für die Abwicklung von Kryptowährungen und nach Möglichkeiten sucht, verschiedene Kundengruppen zu bedienen. „Wir bauen die Kerninfrastruktur aus und prüfen zielgerichtete Angebote – vom Kryptozugang für Privatkunden bis hin zu tokenisierten Einlagenlösungen für Unternehmen“, sagte er im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen. Diese Aussagen erfolgen vor dem Hintergrund der fortlaufenden Integration der Geschäftstätigkeiten nach der Übernahme der Credit Suisse.

Schrittweise Einführung indenJahrenkommenden

DieZürcher Bank plant, vorsichtig beim Thema digitales Geld, erklärte Ermotti. Er beschrieb die UBS als „Strategie des schnellen Nachahmers“ im Bereich der Blockchain-Technologie. Die Bank geht davon aus, dass sich diese Entwicklung in den nächsten drei bis fünf Jahren schrittweise vollziehen und ihr bestehendes Angebot für Kunden ergänzen wird.

Bloomberg News berichtete letzten Monat, dass die UBS auswählt Geschäftspartner vermögenden Kunden den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen. Dies wäre ein bedeutender Wandel für die Schweizer Bank, die skeptisch gegenüberstand digitalen Währungen bisher eher

Regulatorische Bedenken verlangsamen die Einführung

Die UBS ist nicht die einzige Bank, die zögerlich agiert. Die meisten großen internationalen Banken haben ihre Zeit eher in den Aufbau von Blockchain-Systemen für digitale Investmentfonds und Geldtransfers investiert, anstatt direkt in den Kryptohandel einzusteigen. Der Hauptgrund dafür sind die strengen , die Banken verpflichten, beim Handel mit Kryptowährungen zusätzliches Kapital vorzuhalten Vorschriften von Basel III. Diese globalen Standards legen strikte Grenzen für das Risiko fest, das Finanzinstitute mit ungedeckten digitalen Token eingehen dürfen.

Ermottistellte klar, dassdieBankihr Kryptogeschäft in den kommenden Jahren neben ihrem regulären Bankgeschäft ausbauen und dabei einen besonnenen Weg einschlagen wird, anstatt im Bereich der digitalen Vermögenswerte den Wettbewerbern vorauszueilen.

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