Es wird erwartet, dass das US-Repräsentantenhaus über den Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act (FIT21) abstimmen wird, der die Regulierung des Kryptowährungsmarktes zum Ziel hat.
Diese Ankündigung erfolgte durch den Kongressabgeordneten Patrick McHenry, den Vorsitzenden des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses, der maßgeblich an der Ausarbeitung des Gesetzentwurfs beteiligt war. Der Gesetzentwurf hatte in seinem Ausschuss breite parteiübergreifende Unterstützung erhalten, obwohl es auch Widerstand von der ranghöchsten Demokratin im Ausschuss, der kalifornischen Abgeordneten Maxine Waters, gab.
Gesetzgebungsverfahren und Sanktionen der Ausschüsse
Im vergangenen Jahr durchlief FIT21 mehrere Gesetzgebungsphasen und wurde sowohl vom Finanzausschuss als auch vom Landwirtschaftsausschuss des Repräsentantenhauses gebilligt. Der Geschäftsordnungsausschuss des Repräsentantenhauses hat kürzlich seine Zustimmung für die Abstimmung im Repräsentantenhaus im nächsten Monat erteilt. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein dar, da FIT21 möglicherweise das erste wichtige Gesetz zur Regulierung digitaler Vermögenswerte ist, das verabschiedet und von einer der beiden Kammern des Kongresses bewilligt wurde.
Aktuelle Situation und legislative Perspektiven
Die Initiative für FIT21 ist das Ergebnis jahrelanger parteiübergreifender Bemühungen, die Regeln für digitale Vermögenswerte zu präzisieren und die Bedeutung des regulatorischen Rahmens hervorzuheben. Der Abgeordnete McHenry, der am Ende seiner Legislaturperiode ausscheidet, hat dieses Gesetz zu einem seiner wichtigsten Vorhaben für sein letztes Jahrdent. Das Repräsentantenhaus ist bereit, über den Gesetzentwurf abzustimmen, der Senat hingegen wird ihn aufgrund der geringen Fortschritte bei anderen Gesetzentwürfen zu Kryptowährungen voraussichtlich nicht behandeln. Dennoch hat der Senat eine gewisse Offenheit gegenüber der Regulierung digitaler Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins, signalisiert.

