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Die USA und China führen Gespräche, um eine Verschärfung des Handelskriegs zu verhindern

VonShummas HumayunShummas Humayun
3 Minuten Lesezeit
Die USA und China führen Gespräche, um eine Verschärfung des Handelskriegs zu verhindern
  • US-amerikanische und chinesische Beamte trafen sich in Malaysia, um die zunehmenden Handelsspannungen zu entschärfen und sich auf ein mögliches Treffen zwischen Trump und Xi in der nächsten Woche vorzubereiten.
  • Ziel der Gespräche ist es, 100%ige US-Zölle zu verhindern und Chinas neue Beschränkungen für den Export von Seltenen Erden zu thematisieren.
  • Beide Seiten hoffen, einen fragilen Handelsfrieden wiederherzustellen, bevor er angesichts neuer Exportverbote und Untersuchungen zusammenbricht.

Hochrangige Beamte aus Amerika und China trafen sich am Samstag in der malaysischen Hauptstadt zu entscheidenden Gesprächen, in der Hoffnung, eine Eskalation ihres Handelsstreits zu verhindern und sicherzustellen, dass sich die beidendentnächste Woche persönlich treffen können.

Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent und der Handelsbeauftragte Jamieson Greer trafen sich mit dem chinesischen Vizepremier He Lifeng und dem Handelsunterhändler Li Chenggang im Merdeka 118 Tower, dem zweithöchsten Gebäude der Welt in Kuala Lumpur.

Die Gespräche finden in einer angespannten Phase statt. Präsidentdent Trump hat gewarnt, er könne 100-prozentige Zölle auf chinesische Produkte erheben. Diese Drohung erfolgte, nachdem China strenge neue Beschränkungen für den Verkauf von Seltenerdmagneten und Mineralien in andere Länder eingeführt hatte. Diese Rohstoffe sind für viele Branchen von entscheidender Bedeutung.

Der Streit hat eine sorgfältig ausgehandelte Vereinbarung zwischen Bessent, Greer und He in vier vorangegangenen Treffen seit Mai beschädigt. Washington setzte kürzlich Tausende weitere chinesische Unternehmen auf eine Liste, die ihnen den Kauf amerikanischer Produkte untersagt. Peking reagierte darauf am 10. Oktober mit der Ankündigung weltweiter Exportbeschränkungen für Seltene Erden.

Weder die malaysischen Gastgeber noch die amerikanischen und chinesischen Teams gaben viele Informationen darüber preis, worüber sie sprechen würden oder ob sie planten, den Reportern etwaige Ergebnisse mitzuteilen.

Vorbereitung auf das große Treffen

Die drei Beamten versuchen, den Weg für ein Treffen zwischen Trump und Xi Jinping am kommenden Donnerstag zu ebnen. Dieses Treffen ist im Rahmen eines Wirtschaftsgipfels in Südkorea geplant, zu dem Staats- und Regierungschefs aus den Anrainerstaaten des Pazifiks erwartet werden.

Das Gespräch zwischen den beidendentkönnte Themen wie vorübergehende Erleichterungen bei den Zöllen, die Lockerung der Technologiebeschränkungen und die Wiedereinführung des chinesischen Absatzmarktes für amerikanische Sojabohnen umfassen.

Unmittelbar vor Beginn der Gespräche am Samstag verließ Trump Washington, um seine Asienreise anzutreten. Er teilte Reportern mit, was er mit Xi besprechen wolle.

Die Landwirte, die mit Chinas Entscheidung, keine US-Sojabohnen mehr zu kaufen, zu kämpfen haben, werden ein Thema sein, sagte Trump. Taiwan, die selbstverwaltete Insel, die China für sich beansprucht, werde zur Sprache kommen. Trump stellte klar, dass er selbst keine Absicht habe, Taiwan zu besuchen.

Ich versuche, größeren Schaden zu vermeiden

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt wollen verhindern, dass ihr Handelskrieg auf beiden Seiten wieder ein extrem hohes Niveau erreicht.

Als Bessent und Greer sich im Mai in Genf erstmals mit ihren chinesischen Amtskollegen trafen, vereinbarten sie eine 90-tägige Handelspause. Dadurch sanken die Zölle auf amerikanischer Seite deutlich auf etwa 55 % und auf chinesischer Seite auf 30 %. Auch die Produktion von Seltenerdmagneten kam wieder in Schwung. In späteren Gesprächen in London und Stockholm wurde diese Vereinbarung verlängert. Sie sollte am 10. November auslaufen.

Doch Ende September geriet die Situation außer Kontrolle. Das US-Handelsministerium erweiterte eine Liste erheblich, diematicauch Unternehmen umfasst, die zu mehr als 50 % Firmen gehören, die bereits auf dieser Liste stehen. Dies blockierte amerikanische Exporte an Tausende weitere chinesische Unternehmen.

China reagierte am 10. Oktober mit neuen Exportkontrollen für Seltene Erden , um zu verhindern, dass diese Materialien in militärischer Ausrüstung verwendet werden.

Bessent und Greer bezeichneten Chinas Vorgehen als „Aneignung globaler Lieferketten“ und versprachen, dass Amerika und seine Verbündeten diese Beschränkungen nicht hinnehmen würden. Medienberichten zufolge erwägt das Trump-Team, weitere Exportbeschränkungen für China zu erlassen, darunter für Laptops und Triebwerke.

Washington verschärfte die Spannungen am Freitag durch die Einleitung einer neuen Untersuchung, ob China die im Rahmen des 2020 geschlossenen Handelsabkommens, dem sogenannten „Phase-Eins“-Abkommen, gemachten Zusagen nicht eingehalten hat. Dieses Abkommen hatte den Handelskrieg zwischen den beiden Ländern während Trumps erster Amtszeit alsdentbeendet.

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