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Trumps Vorstoß im Bereich Quantenphysik rückt die Sicherheitsfrist für Kryptowährungen näher

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
2 Minuten gelesen,
Trumps Vorstoß im Bereich Quantenphysik rückt die Sicherheitsfrist für Kryptowährungen näher
  • dent Trump unterzeichnete am 22. Juni zwei Exekutivverordnungen, von denen eine darauf abzielt, bis 2028 einen wissenschaftlich relevanten Quantencomputer bereitzustellen.
  • Mit der zweiten Exekutivanordnung wird die Frist für die Einführung der Post-Quanten-Kryptographie auf Bundesebene von 2035 auf Dezember 2031 verschoben.
  • Der Quantenbeirat von Coinbase warnte Anfang dieses Monats davor, dass sich etwa 7 Millionen BTC in Adressen befinden, die bereits anfällig für einen zukünftigen Quantenangriff sind, darunter Wallets aus der Satoshi-Ära und aktive Cold-Storage-Adressen großer Börsen.

dent Donald Trump unterzeichnete am 22. Juni im Weißen Haus zwei Exekutivverordnungen, flankiert von dendentvon Google und IBM. Die beiden Verordnungen untermauern das, was die Regierung als die ambitionierteste Quantentechnologie-Agenda in der Geschichte der USA bezeichnet. 

Eine Exekutivverordnung zielt darauf ab, bis 2028 einen wissenschaftlich relevanten Quantencomputer bereitzustellen. Die zweite Verordnung verschiebt die bundesweite Frist für die postquantenmechanische Kryptographie von 2035 auf Dezember 2031.

Das Weiße Haus veröffentlichte die Unterzeichnung auf X und bezeichnete sie als Meilenstein im globalen Wettlauf gegen China. 

Michael Kratsios erläutert die Präsidialverordnungen

Michael Kratsios, Direktor des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik im Weißen Haus, erläuterte kurz nach der Ankündigung die Agenda zu Quantencomputer X. Laut Kratsios wird das Energieministerium bis 2028 den ersten Quantencomputer bauen, der leistungsstark genug für wissenschaftliche Entdeckungen ist. Er erwähnte außerdem, dass die Bundesbehörden innerhalb von fünf Jahren Quantensensoren und -netzwerke einsetzen werden und das FBI eine neue Initiative zum Schutz der Quantenforschung und des geistigen Eigentums vor ausländischer Spionage leiten wird. 

„Wir befinden uns jetzt in einer Phase, in der sich viele dieser Forschungsergebnisse in kommerziellen Anwendungen auszahlen – und diese Exekutivverordnung wird diesen Prozess noch beschleunigen.“

– Michael Kratsios, Direktor des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses

Die erste Verordnung, Executive Order 14411 mit dem Titel „Einleitung der nächsten Generation von Quanteninnovationen“, ist eine Investitions- und Entwicklungsrichtlinie. Sie etabliert die Initiative „Quantencomputer für Anwendungsentwicklung und Grundlagenforschung“. Zudem beauftragt sie das Handelsministerium mit der Ausweitung der Bundesinvestitionen in private Quantenunternehmen, nachdem im Mai Beteiligungen in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar angekündigt wurden. Schließlich legt die Verordnung auch Fünfjahrespläne für den Einsatz von Sensor- und Netzwerktechnologien fest.

Die zweite Maßnahme, die Executive Order 14409 mit dem Titel „Schutz der Nation vor fortgeschrittenen kryptografischen Angriffen“, sollte im Fokus der Kryptoindustrie stehen. Sie beschleunigt die Umstellung der US-Bundesregierung auf Post-Quanten-Kryptografie um vier Jahre. Die Executive Order verschiebt außerdem die Frist von 2035 auf Dezember 2031 und beauftragt das NIST mit der Durchführung einer Pilotumstellung der Systeme der Bundesregierung bis Dezember 2027. 

Gemäß den Erlassen des Präsidenten haben die Behördenleiter 30 Tage Zeit, einen Verantwortlichen für die Migration zur Post-Quanten-Kryptographie zu benennen.tracsehen sich zudem neuen Vergabevorschriften unterworfen, die die Verwendung von Post-Quanten-Algorithmen nach NIST-Standard bis Ende 2030 vorschreiben.

Bitcoin und Ethereum rüsten sich für das Quantenzeitalter

Bitcoin und die meisten anderen großen Kryptowährungen nutzen elliptische Kurvenkryptographie, um den Besitz einer Wallet nachzuweisen und Transaktionen zu autorisieren. Analysten argumentieren, dass ein ausreichend leistungsstarker Quantencomputer, der Shors Algorithmus ausführt, prinzipiell einen privaten Schlüssel aus einem bereits in der Blockchain sichtbaren öffentlichen Schlüssel ableiten könnte. 

von Coinbasedent Beirat Quantencomputing und Blockchain warnte Anfang des Monats davor, dass sich rund 7 Millionen Bitcoins auf bereits offengelegten Adressen befinden. Dazu zählen auch Wallets aus der Satoshi-Ära, deren öffentliche Schlüssel sichtbar sind. Ebenso werden aktuell aktive Cold Wallets von Krypto-Börsen als Teil der bereits offengelegten Adressen eingestuft. 

Google hat sich intern das Jahr 2029 als Ziel für die Einführung postquantenbasierter Kryptographie gesetzt. Auch die US-Bundesregierung hat ihr Ziel nach den Anordnungen vondent Trump auf 2031 verschoben. 

Als Sicherheitsmaßnahme Bitcoin Entwickler bereits BIP-360 und BIP-361 vorgeschlagen. Ersteres führt quantenresistente Bitcoin -Adressen ein, während letzteres die in anfälligen Legacy-Adressen gehaltenen Coins einfrieren würde, falls deren Besitzer nicht migrieren. 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Collins J. Okoth

Collins J. Okoth

Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.

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