Laut CNN verzeichnetdent Donald Trump die niedrigste Zustimmungsrate, die ein neu gewählter US-dent seit über siebzig Jahren hatte, nur wenige Tage nachdem er wieder im Weißen Haus ist.
Die Amerikaner wenden sich gegen seine massiven Bemühungen, die Regierung umzugestalten, und die Zahlen belegen dies eindeutig und lassen keinen Raum für Beschönigungen.
Neue Umfragen, die am Sonntag veröffentlicht wurden, zeigen, dass eine Mehrheit der Amerikaner Trumps Amtsführung missbilligt. Seine Zustimmungswerte schwanken je nach Umfrage zwischen 39 % und 45 %.
Laut einer Umfrage der Washington Post, ABC News und Ipsos lag er bei 39 %, die CNN/SSRS-Umfrage bei 41 % und die NBC News-Umfrage „Stay Tuned“ bei 45 %. Egal, welche Zahl er bevorzugt, es bleibt das schlechteste Ergebnis eines Präsidenten in den ersten 100 Tagendent seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Trump kehrte im Januar mit einem leichten Popularitätsschub ins Weiße Haus zurück. Dieser ist nun verflogen. Seine Zustimmungswerte sinken rapide, da die Menschen zunehmend skeptisch sind, ob seine Versuche, alles auf einmal zu verändern, wirklich zielführend sind.

Trumps Versprechen haben sich nicht in Erfolge verwandelt, und die Geduld der Amerikaner schwindet täglich. Auch seintronAushängeschild – die Wirtschaft – gerät zunehmend unter Druck. Er hatte die Wirtschaftspolitik zum Kernpunkt seines Comeback-Wahlkampfs 2024 gemacht, doch nun wenden sich die Wähler von ihm ab.
Laut einer CNN/SSRS-Umfrage vertrauen ihm nur noch 52 % der Erwachsenen in Wirtschaftsfragen – ein deutlicher Rückgang um 13 Prozentpunkte seit Dezember. Solche Zahlen möchte ein amtierender Präsident im Wahljahr sicherlich nicht dent den Medien sehen.
Die wirtschaftliche Angst ist real. Laut einer Umfrage der Washington Post, ABC News und Ipsos halten ganze 72 % der Amerikaner es für „sehr“ oder „eher“ wahrscheinlich, dass Trumps Wirtschaftspläne das Land bald in eine Rezession stürzen werden. Die Menschen achten genau auf ihr Geld, und Trumps Versprechen reichen nicht aus, um sie zu beruhigen.
Auch der Handel hilft ihm nicht. Trumps weitreichende Zölle haben ernsthafte Probleme an den Finanzmärkten verursacht. Laut einer Umfrage von NBC News (Stay Tuned) missbilligen 61 % der Amerikaner seine Handels- und Zollpolitik.
Die Inflation setzt den Menschen schwer zu, und 60 % geben an, mit seinem Umgang mit den steigenden Lebenshaltungskosten unzufrieden zu sein. Trump hatte seinen Wahlkampf auf dem Versprechen aufgebaut, genau diese Probleme zu lösen, doch nun sagen die Wähler, er verschlimmere die Lage nur.
dent Wähler kritisieren Trump scharf, während sich die Kluft zwischen den Parteien vergrößert
Auch das Thema Einwanderung, über das Trump gerne spricht, verliert in den Umfragen an Zustimmung. Laut einer CNN/SSRS-Umfrage befürworten nur noch 45 % der Amerikaner seinen Umgang mit der Einwanderung. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den 60 %, die ihm im Dezember noch positiv gegenüberstanden.
Die Unterstützung für Trump folgt weiterhin den Parteilinien, da die Mehrheit der Republikaner zu ihm hält. Fast alle Demokraten sind ebenfalls alles andere als begeistert von ihm und lehnen ihn entschieden ab, was wenig überraschend ist. Der eigentliche Schaden zeigt sich jedoch beident, den Wählern, die keiner der beiden Parteien angehören.
Trump verlor im vergangenen November die Stimmen unabhängigerdentnur knapp. Jetzt verliert er sie mit noch größerem Abstand. Laut einer Umfrage der Washington Post, ABC News und Ipsos missbilligen 58 % der unabhängigendentTrumps Regierungsführung. Diese Wähler könnten wahlentscheidend sein, und derzeit wenden sie sich immer weiter von ihm ab.
Die Umfragen zeichnen ein düsteres Bild für Trump. Seine ersten 100 Tage waren weder von Aufschwung noch von Erfolg geprägt. Sie sind vielmehr ein alarmierendes Warnsignal, dass er an Boden verliert – und zwar dort, wo er es sich nicht leisten kann. Er trat sein Amt mit dem Versprechen an, alles zu verändern. Doch nach drei Monaten sehen die Amerikaner einendent dessen Wohlwollen rapide schwindet.

