Die Trump-Regierung kauft Aktien im Wert von 150 Millionen Dollar an einem mit Intel verbundenen Chiphersteller.

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Die Trump-Regierung genehmigte eine Investition von 150 Millionen Dollar in das Chip-Startup xLight Inc.
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xLight wird vom ehemaligen Intel-CEO Pat Gelsinger geleitet und entwickelt EUV-Lasertechnologie.
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Der Deal folgt auf Trumps vorherigen Schritt, eine 10-prozentige Beteiligung an Intel zu erwerben.
Die Trump-Regierung hat einen schweren Schlag gegen die Chip-Lieferkette geführt. Am Montag bestätigte das US-Handelsministerium seine Pläne, 150 Millionen Dollar in xLight Inc. zu investieren, ein Halbleiter-Startup unter dem Vorsitz des ehemaligen Intel-Chefs Pat Gelsinger.
Dies wurde durch eine Absichtserklärung bekannt, die vom Chips Research and Development Office der Behörde unterzeichnet wurde, das dem National Institute of Standards and Technology untersteht.
Laut Bloomberg ist dieser Schritt Teil von Trumps fortlaufenden Bemühungen, die heimische Chipindustrie wieder aufzubauen und die Abhängigkeit des Landes von ausländischer Technologie zu verringern.
xLights Mission ist einfach: mit ASML, dem niederländischen Unternehmen, das den Markt für extreme Ultraviolett-Lithografie (EUV) dominiert, konkurrieren. Aktuell bezieht ASML einen Großteil seiner Lasertechnologie von Trumpf, einem deutschen Zulieferer.
Trumps Wette ist, dass xLight ein alternatives Lasersystem entwickeln kann, das diese Lieferkette wieder direkt innerhalb der amerikanischen Grenzen verlagert.
Bundesmittel fließen in die EUV-Laser-Alternative xLight
Der Plan sieht vor, xLight bei der Entwicklung und dem Bau eines Laserprototyps zu unterstützen, der leistungsstark genug ist, um den von ASML aus Deutschland bezogenen Laser zu ersetzen. Sollte er sich bewähren, entstünde eine in den USA hergestellte Alternative für dieselbe Aufgabe.
Das könnte US-amerikanischen Halbleiterfabriken eine neue Option eröffnen und gleichzeitig das bestehende EUV-Monopol unter Druck setzen. Laut dem Unternehmen bietet der Prototyp auch die Chance, die Umsetzung des Mooreschen Gesetzes zu beschleunigen, also der Idee, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Chip etwa alle zwei Jahre verdoppelt.
„Die Wiederbelebung des Mooreschen Gesetzes und die Wiederherstellung der amerikanischen Führungsrolle im Bereich der Beleuchtung sind eine einmalige Chance, und mit der Unterstützung der Bundesregierung wird xLight diese Chance in die Realität umsetzen“, sagte Pat in der offiziellen Pressemitteilung von xLight.
Derselbe Pat wurde letztes Jahr von Intel abberufen, nachdem der Vorstand mit dem Tempo seiner Sanierungsstrategie unzufrieden war. Die Situation eskalierte, als er sich im vergangenen Dezember mit dem Vorstand traf, um zu erläutern, wie Intel den Abstand zu Nvidia.
Nach dem Treffen wurde Pat mitgeteilt, dass er entweder zurücktreten oder entlassen werden könne, und er entschied sich für den Rücktritt. Das berichtete Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit dem Gespräch vertraut waren, aber nicht befugt waren, sich dazu zu äußern.
Seit Pats Ausscheiden haben Intels Finanzvorstand David Zinsner und die stellvertretendedent Michelle Johnston Holthaus die Positionen der Co-CEOs übernommen, während Frank Yeary, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, nun interimistisch als Vorstandsvorsitzender fungiert. Der Aufsichtsrat sucht weiterhin nach einem permanenten CEO.
Vor seinem Ausscheiden versuchte Pat, Intel in den Bereich der Chipfertigungsdienstleistungen zu drängen, was bedeutete, dass man sich erstmals mit TSMC und Samsung messen musste. Das war ein großer Bruch mit Intels bisheriger Strategie, bei der das Unternehmen hauptsächlich seine eigenen CPUs herstellte.
Zu Pats Strategie gehörte der Ausbau der Intel-Fabriken in den USA, darunter ein neuer Megastandort in Ohio, der über den Chips and Science Act einen erheblichen Teil der Bundesmittel erhielt.
Die Expansion war nicht billig. Intels Bilanz weist mittlerweile Schulden in Höhe von über 50 Milliarden US-Dollar auf, und das Unternehmen ist auf externe Investoren angewiesen, um seine Pläne weiterzuverfolgen. Dazu gehört auch die frühere Vereinbarung der Trump-Regierung zum Erwerb von rund 10 % der Intel-Anteile – ein weiterer Versuch der US-Regierung, ein weiteres Zurückfallen der US-Chip-Produktion zu verhindern.
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