Die Renditen von US-Staatsanleihen bleiben weitgehend unverändert, während der Verbraucherpreisindex auf 2,7 % steigt

- Die US-Finanzmärkte, einschließlich der Renditen von Staatsanleihen, blieben stabil, während die Inflation auf 2,7 % stieg.
- Eine Umfrage von Dow Jones unter Ökonomen prognostizierte, dass der Verbraucherpreisindex gegenüber Oktober um 0,3 % und gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % steigen würde.
- Händler gehen davon aus, dass die Fed bei ihrer nächsten Sitzung mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 % die Zinsen senken wird.
Die Renditen von US-Staatsanleihen blieben am Mittwoch weitgehend unverändert, da Anleger die steigenden Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) positiv bewerteten. Die Inflationszahlen sind für Anleger von entscheidender Bedeutung und könnten die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in der kommenden Woche zu einer Zinssenkung veranlassen.
Laut einer Dow-Jones-Umfrage sollte der monatliche Verbraucherpreisindex (VPI) im Oktober von 0,2 % auf 0,3 % steigen. Die jährlichen Inflationszahlen entsprechen den Erwartungen der Analysten und liegen bei 2,7 % (Vorjahr: 2,6 %). Der Kern-VPI (monatlich und jährlich) blieb , wie von Wirtschaftsexperten erwartet, unverändert bei 0,3 % bzw. 3,3 %
Die Daten des Verbraucherpreisindex (VPI) könnten nächste Woche den Weg für Zinssenkungen ebnen
EilmeldungKIN! Die US- Inflation stieg im November auf 2,7 % und entsprach damit den Erwartungen.
Die Kerninflation blieb stabil bei 3,3 % und lag ebenfalls im Rahmen der Prognosen.
Dies dürfte für die US-Notenbank (Fed) die Zinsen im Dezember erneut zu senken. pic.twitter.com/eLut3iSMtG– Jeroen Blokland (@jsblokland) 11. Dezember 2024
Die steigenden Inflationsdaten deuten auf eine gute Chance für eine Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) in der kommenden Woche hin. Laut dem FedWatch- Toolgehen Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 % davon aus, dass die Fed die Zinsen bei ihrer nächsten Sitzung senken wird. Am 18. Dezember wird die Fed ihre nächste Zinsentscheidung bekannt geben, weitere Wirtschaftsdaten veröffentlichen und die aktuelle US-Konjunkturprognose erörtern.
Die Zahlen des Erzeugerpreisindex (PPI) für November werden einen Tag nach dem Verbraucherpreisindex veröffentlicht. Der PPI tracdie Großhandelsinflation und wird am Donnerstag bekanntgegeben. Marktteilnehmer erwarten einen Rückgang des PPI im Monatsvergleich von 0,3 % auf 0,2 %, während der PPI im Jahresvergleich von 3,1 % auf 3,3 % steigen dürfte.
Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen am Dienstag. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe legte um mehr als 3 Basispunkte auf 4,23 % zu, während die Rendite der zweijährigen Anleihe ebenfalls um mehr als 2 Basispunkte auf 4,149 % stieg.
Am 10. Dezember erklärte Michael Green, Chefstratege bei Simplify Asset Management, gegenüber CNBC, dass der Markt zwar eine schwache Anleiheauktion erlebt habe, diese aber weder katastrophal noch überragend gewesen sei. Als Grund für die schwache Entwicklung des Anleihemarktes nannte er die Verwirrung und Unsicherheit hinsichtlich der heutigen Verbraucherpreisindexzahlen.
Die Kern-VPI-Zahlen tracdie Inflation, schließen aber volatile Güter wie Lebensmittel- und Energiepreise aus und bieten somit ein stabileres Maß für die zugrunde liegenden Inflationstrends. Der Standard-VPI hingegen umfasst alletracGüter und Dienstleistungen und spiegelt damit die allgemeinen Preisänderungen in der gesamten Wirtschaft wider.
Der monatliche Erzeugerpreisindex soll von 0,2 % auf 0,3 % steigen
Die monatlichen PPI-Werte werden voraussichtlich von 0,2 % auf 0,3 % steigen, während die jährlichen PPI-Werte voraussichtlich von 3,1 % auf 3,3 % zunehmen werden. Die bereinigten monatlichen PPI-Werte hingegen werden voraussichtlich von 0,3 % auf 0,2 % sinken, während die bereinigten jährlichen PPI-Werte voraussichtlich von 3,1 % auf 3,3 % steigen werden.
Mögliche politische Kursänderungen in den USA und Kanada könnten die Markterwartungen verändern und die Anleger verunsichern. Während sich die USA auf inflationsbedingte Änderungen vorbereiten, deuten die Beschäftigungssorgen in Kanada auf Zinssenkungen hin, die den Dollar weiter schwächen könnten.
Die US-Notenbank (Fed) befindet sich derzeit in einer Sperrfrist und darf vor der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses keine öffentlichen Erklärungen abgeben. Daher werden Fed-Vertreter keine Kommentare zum weiteren Vorgehen der Zentralbank abgeben.
Bei der FOMC-Sitzung im November senkte den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,50%–4,75% und setzte damit den im September begonnenen Zinssenkungszyklus fort.
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Collins J. Okoth
Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.
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