Toyota möchte Ethereum zur Sicherung von Fahrzeugkonten nutzen

- Toyota nutzt die Ethereum-Blockchain, um digitale Konten für Autos zu erstellen und sie so programmierbarer und sicherer zu machen.
- Diese digitalen Fahrzeugkonten werden es ermöglichen, dass Autos eher wie Dienstleistungsunternehmen funktionieren und potenziell vollständig autonomes Fahren ermöglichen.
- Das Projekt ist Teil des Toyota Mobility 3.0-Konzepts, das die Integration von Autos in die öffentliche Infrastruktur vorsieht.
Toyota setzt verstärkt auf Blockchain, um die Fahrzeugverwaltung grundlegend zu verändern. Stellen Sie sich vor: Jedes Auto hat ein eigenes Konto auf Ethereumund kann sich nahtlos mit Diensten und Nutzern verbinden.
Dieser bedeutende Schritt ist Teil von Toyotas Mobilitätskonzept 3.0, das laut Unternehmen eine engere Vernetzung von Fahrzeugen mit der öffentlichen Infrastruktur vorsieht. Toyotas Blockchain Lab arbeitet an diesem Konzept, um Fahrzeuge mithilfe der Blockchain-Technologie wie digitale Konten zu verwalten.

Dadurch werden Autos programmierbarer, sicherer und serviceorientierter. Sie nennen es Mobility-Oriented Accounts (MOA) und nutzen dafür den ERC-4337-Standard von Ethereum.
Die Motivation hinter Toyotas Blockchain-Schritt
Bereits im April 2023 stellte Toyota das Mobility 3.0-Konzept vor. Sie sehen eine Zukunft, in der Autos im öffentlichen Raum verkehren und mit Ampeln, anderen Autos und sogar Fußgängern interagieren.
Ziel ist es, Autos von reinem Privateigentum zu einem halböffentlichen Gut zu machen. Die Blockchain kann dazu beitragen, indem sie Informationen mit vielen Menschen teilt und so Effizienz und Transparenz steigert.

In der realen Welt erkennen wir ein Auto an Marke, Modell, Farbe und sogar an seinem Fahrverhalten. Digital bedeutet dies, Zustände von Fahrer und Fahrzeug zu verknüpfen. Die Idee ist, diese Zustände auf einer Blockchain abzubilden, sodass jedes Auto wie ein Konto funktioniert.
Mit MOA (Mobile Account) werden Autos laut Toyota zu Serviceeinheiten, die für zukünftiges autonomes Fahren gerüstet sind. Stellen Sie sich vor: Jedes Auto, auch das vor Ihnen, hat ein eigenes Konto und ist nahtlos mit Nutzern und anderen Systemen verbunden.

Toyota ist der Ansicht, dass dies fahrerlose Autos alltagstauglicher machen könnte, da sie dann keine menschliche Bedienung mehr benötigen unddentfahren können.
So funktioniert MOA
Traditionell bedeutet die Einrichtung eines Blockchain-Kontos für ein Auto, dass ein privater Schlüssel im Fahrzeug aufbewahrt wird. Dies birgt jedoch erhebliche Risiken. Geht der private Schlüssel verloren, ist auch das Konto ungültig.
Darüber hinaus verfügen diese Konten über eingeschränkte Funktionen auf der Blockchain und benötigen anderetraczur Verwaltung von Fahrzeuginformationen, was die Komplexität erhöht.
Toyotas Lösung? ERC-4337 verwenden. Dieser Standard trennt Authentifizierung und Schlüsselverwaltung und schützt das Konto selbst bei Verlust des privaten Schlüssels. Er ermöglicht eine sicherere und flexiblere Kontoverwaltung.

Durch die Speicherung von Zuständen, auf die von außen zugegriffen werden kann, ist es möglich, Fahrzeuginformationen wie Nutzungshistorie und Wartungsaufzeichnungen transparent und effizient zu verwalten.
Die Vereinbarung sieht außerdem vor, dass mehrere Stellen, nicht nur eine, Vorgänge genehmigen können. Das bedeutet, dass Fahrzeugnutzer, -besitzer, -hersteller, -händler und Regierungsbehörden alle am Genehmigungsprozess für Fahrzeugtransaktionen beteiligt sein können.
Diese Genehmigung durch mehrere Entitäten erhöht die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit des Fahrzeugbetriebs. Ein praktisches Feature von ERC-4337 ist der CREATE2-Opcode, mit dem Adressen vor der Kontobereitstellung festgelegt werden können.
Dadurch wird eine Brücke zwischen den aktuellen Fahrzeugidentifizierungssystemen und On-Chain-Adressen geschlagen, was den gesamten Prozess vereinfacht.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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