Die Top-Kryptowährungen weisen eine Korrelation von bis zu 80 Prozent untereinander auf

Die führenden Kryptowährungen weisen eine hohe Korrelation untereinander auf
Obwohl 2018 für Kryptowährungen generell Verluste mit sich brachte, stieg in diesem Jahr auch die Korrelation zwischen verschiedenen führenden Krypto-Token. Jüngste Statistiken zeigen, dass 10 der 15 führenden Kryptowährungen eine Korrelation von fast 65 % aufweisen, während fünf Paare sogar eine Korrelation von über 80 % zeigen.
Forscher haben herausgefunden, dass führende Kryptowährungen wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Ripple, EOSund Stellar eine ähnliche Kursentwicklung aufweisen, wobei die Übereinstimmung in jedem Fall über 60 % liegt. Tron war die einzige Kryptowährung, deren Übereinstimmung mit anderen Kryptowährungen unter 50 % lag.
Die Analyse ergab, dass Blockchains, die Proof of Work verwenden, ein anderes Muster aufweisen als solche, die alternative Konsensmechanismen verwenden.
Dennoch zeigten die Statistiken, dass diese Korrelation im Laufe der Zeit zunahm. Tatsächlich verdoppelte sich die Korrelation bei den meisten Kryptowährungen im Jahr 2018 nahezu. Die durchschnittliche Korrelation von Bitcoinstieg um 150 Prozent, die von Ethereumum 154 Prozent, während die durchschnittliche Korrelation von Rippleum fast 220 Prozent zunahm – der höchste Wert aller Token.
Auch die Handelsvolumina dieser Token begannen, eine Korrelation untereinander aufzuzeigen. Die durchschnittliche Volumenkorrelation zwischen Bitcoin und Ethereumstieg auf fast 19 Prozent, während die durchschnittliche Volumenkorrelation bei Rippleum 14 Prozent zunahm.
Dies deutet darauf hin, dass sich die Krypto-Community stark vernetzt hat und Faktoren, die einen Krypto-Token beeinflussen, auch Auswirkungen auf andere Krypto-Token haben. Das bedeutet, dass regulatorische Probleme oder Betrugsfälle, die einen Token betreffen, sich auch negativ auf andere auswirken. Ebenso kann die positive Entwicklung eines Tokens bedeuten, dass andere Token bald folgen werden.
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Rommel Dumlao
Rommel ist seit zehn Jahren freiberuflicher Autor und Redakteur. Er hat in zahlreichen Formaten gearbeitet, darunter Zeitschriftenartikel, Blogs, Social Media und Werbetexte.
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