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Thailand strebt niedrigere Zölle an, da die US-Handelsfrist näher rückt

VonBrenda KananaBrenda Kanana
3 Minuten Lesezeit
Thailand strebt niedrigere Zölle an, da die US-Handelsfrist näher rückt.
  • Thailands Finanzminister wird in die USA reisen, um vor der vondent Trump gesetzten Frist am 9. Juli über Zölle zu verhandeln.

  • Die USA könnten die Frist verlängern, aber Zölle von bis zu 36 % auf Länder erheben, die kein Abkommen erzielen.

  • Die EU und China finalisieren derzeit separate Handelsbedingungen, während die USA die globalen Handelsregeln neu gestalten.

Thailand arbeitet mit Hochdruck an einem Handelsabkommen mit den USA, bevor am 9. Juli ein gesetzlicher Zoll von 36 % auf thailändische Importe in Kraft treten kann. Die finalen Verhandlungen finden in der kommenden Woche statt, wenn Finanzminister Pichai Chunhavajira Washington besucht.

Pichai hat den vorgeschlagenen Zinssatz, der weithin mit 18 % angegeben wird, dementiert. In einer veröffentlichten stellte er klar, dass es sich bei den 18 % um ein Wirtschaftsmodell handele, das die thailändische Zentralbank im Rahmen einer Szenarioanalyse verwendet habe, und nicht um einen in den Verhandlungen vereinbarten endgültigen Zinssatz. Diese Erklärung erfolgt inmitten zunehmender Spekulationen über den Charakter der Gespräche zwischen den beiden Regierungen.

Wuttikrai Leeviraphan, Staatssekretär im Handelsministerium, bestätigte, dass Thailand nach den technischen Gesprächen am 20. Juni einen offiziellen Vorschlag unterbreitet hat. Er erklärte, das Angebot habe das Potenzial, den Zollsatz auf das im April im Rahmen des Gegenseitigkeitsabkommens vondent Trump festgelegte Minimum von 10 % zu senken.

Washington signalisiert Flexibilität, behält aber die Verhandlungsmacht

dent Donald Trump kündigte am 2. April zunächst weitreichende Gegenzölle gegen nahezu alle US-Handelspartner an. Obwohl der Basiszoll auf 10 % gesenkt wurde, blieben andere Zölle für 90 Tage unverändert, um Verhandlungen zu ermöglichen. Diese Frist läuft am 8. Juli ab, und Länder, die keine Einigung erzielen, müssen ab dem Folgetag mit potenziell hohen Zöllen rechnen.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte am 26. Juni, die Fristen seien nicht strikt. Derdent könne sie nach eigenem Ermessen verlängern oder direkte Vereinbarungen mit einzelnen Ländern treffen. Mit dieser Regelung könne derdent durch bloße Willensausübung Tarife festlegen, die seiner Ansicht nach den US-amerikanischen Arbeitnehmern zugutekämen.

Handelsminister Howard Lutnick erklärte außerdem, die Regierung wolle in den kommenden Wochen wichtige Handelsabkommen mit zehn führenden Ländern abschließen. Thailand, einer der größten Exporteure Südostasiens, zählt dabei zu den Ländern mit höchster Priorität. Die aktuellen Verhandlungen folgen auf das kürzlich in Genf erzielte Handelsabkommen zwischen den USA und China.

Lutnick bekräftigte, dass China auch bereit sei, Seltene Erden zu liefern, die für wichtige US-Industrien wie Verteidigung und erneuerbare Energien benötigt werden. Washington werde im Gegenzug die chinesischen Exportkontrollmaßnahmen aufheben. Das Abkommen mit China könnte als Vorbild für weitere bilaterale Abkommen dienen, die derzeit in Arbeit sind.

Die EU bereitet sich auf 50-prozentige Zölle vor, während Brüssel das US-Angebot prüft

Die Europäische Union steht unterdessen unter Druck, ein Handelsabkommen abzuschließen. Trump drohte mit einem 50-prozentigen Zoll auf EU-Waren ab dem 9. Juli. EU-dent Ursula von der Leyen erklärte am Donnerstag gegenüber Journalisten, die EU sei zwar bereit, ein Abkommen zu erzielen, aber auch auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Von der Leyen erklärte, die Kommission habe den jüngsten US-Vorschlag erhalten und analysiere ihn nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Sie betonte, es sei notwendig, europäische Interessen zu schützen, falls die Verhandlungen nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen sollten.

Derzeit unterliegen die meisten EU-Produkte einem Zoll von 10 %, und für Automobile, Stahl und Aluminium wurden bereits zusätzliche Zölle eingeführt. Die Kommission koordiniert sich mit den Mitgliedstaaten, um die Verhandlungen mit Washington zu intensivieren.

Thailandsmatic Kurswechsel fällt zeitlich mit der Umgestaltung des Welthandels durch die USA zusammen, die auf direkte Gespräche, die Androhung von Zöllen und beschleunigte bilaterale Abkommen setzt. Länder, die nicht kompromissbereit sind, riskieren den Verlust ihres bevorzugten Zugangs zur größten Volkswirtschaft der Welt.

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Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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