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Die thailändische Polizei hat bei einer Razzia gegen eine Krypto-Betrugsseite 15 Ausländer festgenommen

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
  • Die thailändische Polizei hat bei einer Razzia gegen eine Kryptobetrugsseite 15 ausländische Staatsangehörige festgenommen.
  • Die Polizei gab an, dass sich Nachbarn über die Aktivitäten in dem Gebäude beschwert hätten.
  • Die thailändische Regierung plant, ihr Vorgehen gegen Cyberkriminelle zu intensivieren.

Die thailändische Polizei hat bei einer Razzia in einem Gebäude in der Nähe der Soi Nuanchan in Bangkok mehr als fünfzehn Ausländer festgenommen. Laut den Behörden wurden die Ausländer dabei erwischt, wie sie eine Website nutzten, die für Kryptowährungsbetrug konzipiert war, um Opfer in betrügerische Anlageprogramme zu locken.

Laut lokalen Medienberichten fand die Razzia am Freitagabend gegen 20:30 Uhr statt. Die Behörden gaben an, dass Anwohner sie auf die Aktivitäten in den Gebäuden aufmerksam gemacht hatten. „Anwohner beschwerten sich über ausländische Staatsangehörige, die in der Gasse zwischen den Sois 36 und 38 im Bezirk Bung Kum herumliefen und Lärm machten“, sagte Polizeioberstleutnant Siam Boonsom, Kommissar des Metropolitan Police Bureau, am Samstag.

Thailändische Polizei verhaftet ausländische Staatsangehörige bei Razzia gegen Kryptobetrugsseite

Laut Boonsom ähnelte das Gebäude einem Lagerhaus mit Parkplatz. Er berichtete, dass die Polizei vor Ort zwei ausländische Staatsangehörige antraf und um eine Durchsuchung bat, sich aber nicht verständigen konnte. Kurz darauf traf der Gebäudebesitzer ein und gewährte der Polizei Zutritt.

Die Polizei gab an , dass das Gebäude groß und fensterlos sei. Sie erwähnte außerdem eine Tür zu einem weiteren Raum mit einem Schiebetürspion, den die Beamten öffneten und mehrere Personen vor Computern sitzen sahen.

Als die Beamten das Gebäude betraten, versuchten die Anwesenden durch einen Hinterausgang zu fliehen, was ihnen jedoch nicht gelang. Die thailändische Polizei gab bekannt, etwa 15 Personen festgenommen zu haben, darunter neun Aserbaidschaner, fünf Georgier und einen Ukrainer.

Die thailändische Polizei berichtete außerdem, dass zahlreichetronGeräte, darunter Computer, Handys und Internetrouter, bei den Verdächtigen sichergestellt wurden. Darüber hinaus stieß die Polizei auf mehrere Skripte, die deren Vorgehensweise und die Kommunikation mit potenziellen Opfern beschrieben.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen eine Website betrieben, auf der sie Menschen dazu verleiteten, in Kryptowährungsprojekte zu investieren. Die Verdächtigen wurden bis zum Abschluss der weiteren Ermittlungen in Gewahrsam genommen.

Die thailändische Regierung verschärft ihr Vorgehen gegen Kriminelle

Thailand geht seit einigen Monaten verstärkt gegen Kryptokriminelle vor. Laut einem früheren Cryptopolitan Berichtgab Tether in Zusammenarbeit mit der thailändischen Polizei die Sicherstellung von 12 Millionen US-Dollar bekannt.

Die Gelder standen im Zusammenhang mit einem transnationalen Betrug, der in ganz Südostasien aktiv war. „Diese Operation verdeutlicht, wie Blockchain-Transparenz Strafverfolgungsbehörden in die Lage versetzen kann, schnell und effektiv gegen kriminelle Aktivitäten vorzugehen“, sagte Paolo Ardoino, CEO von Tether.

Die thailändische Regierung bestätigte das Vorgehen gegen Kryptowährungsbetrug und erklärte, es stehe im Einklang mit ihrer nationalen Strategie gegen Kryptobetrug und Geldwäsche. Premierminister Anutin Charnvikarul gab die Ergebnisse auf einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz bekannt. Die Regierung hob hervor, dass die örtliche Polizei digitale Vermögenswerte im Wert von über 14 Millionen Baht (432.000 US-Dollar) beschlagnahmt und die Opfer entschädigt habe.

Laut Premierminister haben die Behörden das Netzwerk des ehemaligen kambodschanischen Senators Ly Yong Phat wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Geldwäsche im Zusammenhang mit Online-Betrügereien festgenommen.

Der Bericht erwähnte, dass die Operation zur Sicherstellung von 400 Millionen Baht (12 Millionen US-Dollar) führte. Charnvirakul betonte die Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, indem die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen gegen Cyberkriminalität aufgeklärt wird.

Unterdessen haben die Vereinigten Staaten die Bildung einer gemeinsamen Task Force angekündigt, um Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Kryptowährungen und betrügerische Anlageprogramme zu bekämpfen, die es auf Amerikaner in ganz Südostasien abgesehen haben.

Laut US-Staatsanwältin Jeanine Pirro haben Amerikaner über neun Milliarden Dollar an diese Kriminellen verloren. Sie merkte an, dass die Zahlen auch stark durch Untererfassung verzerrt seien, da einige Opfer nicht aussagten. Die Task Force soll Kriminelle ins Visier nehmen, die Amerikaner mit betrügerischen Krypto-Investitionsmöglichkeiten ködern.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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