Tesla erhöht Leasingpreise nach Auslaufen der US-Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge

- Nach dem Auslaufen der Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge hat Tesla Inc. die monatlichen Leasingpreise für alle seine Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten erhöht.
- Die Gutschrift in Höhe von 7.500 US-Dollar für neue Leasingverträge für Elektrofahrzeuge und die Gutschrift in Höhe von 4.000 US-Dollar für gebrauchte Elektrofahrzeuge sind am 30. September ausgelaufen.
- Die monatlichen Verkaufszahlen von Tesla sind in Frankreich und Dänemark zum ersten Mal in diesem Jahr gestiegen.
Tesla Inc. gab am Mittwoch bekannt, dass es die Leasingpreise für alle seine Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten erhöht hat, nachdem eine staatliche Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge (EV) ausgelaufen war, die ein wichtiger Nachfragetreiber gewesen war.
Die Anpassung der Leasingpreise folgt auf die Abschaffung der staatlichen Förderung von 7.500 US-Dollar für neue Elektrofahrzeuge (Leasing und Kauf) sowie der Gutschrift von 4.000 US-Dollar für gebrauchte Elektrofahrzeuge zum 30. September. Die Biden-Regierung hatte Anreize eingeführt, um die Verbreitung von batteriebetriebenen und Hybrid-Elektrofahrzeugen zu fördern. Die von der Trump-Regierung beschlossenen politischen Änderungen wurden jedoch rückgängig gemacht, sodass die Automobilhersteller ihre Leasingpreise neu bewerten müssen.
Tesla erhöht die Leasingpreise für das Model Y
Tesla und seine Konkurrenten in den USA haben die Preisvorteile durch reduzierte Fahrzeugpreise und Leasingangebote an die Kunden weitergegeben. Da diese Preisvorteile nun wegfallen, erhöhen die Unternehmen ihre Leasingpreise, obwohl die Listenpreise unverändert bleiben.
Die monatliche Leasingrate für das Model Y ist von 479 bis 529 US-Dollar auf 529 bis 599 US-Dollar gestiegen. Auch die Leasingrate für das Model 3 hat sich erhöht, von 349 bis 699 US-Dollar auf 429 bis 759 US-Dollar. Diese Änderungen verdeutlichen die höheren Einstiegskosten für Verbraucher ohne staatliche Unterstützung.
Laut Datenfiel Teslas Marktanteil in den USA im August auf 38 % und erreichte damit den niedrigsten Stand seit fast acht Jahren. Der bisherige Höchstwert lag bei 80 %. Konkurrenten wie BYD aus China, General Motors und Hyundai haben ihre Modellpalette erweitert und bieten ihren Kunden somit mehr Auswahl.
Teslas Geschäftsentwicklung in Europa verlief gemischt. In Frankreich und Dänemark stiegen die Verkaufszahlen in diesem Jahr erstmals, wobei das Model Y zum meistverkauften Modell avancierte. Auch in Norwegen verzeichnete die Automobilindustrie einen Absatzanstieg; Model Y und Model 3 zählen zu den meistverkauften Elektrofahrzeugen.
Tesla hatte jedoch auf dem schwedischen Markt mit Schwierigkeiten zu kämpfen und verzeichnete im September einen Rückgang von 64 % gegenüber dem Vorjahr mit nur 1.726 verkauften Fahrzeugen. Im August wurden mit lediglich 210 zugelassenen Fahrzeugen die niedrigsten Verkaufszahlen erzielt. Der Gesamtabsatz in der EU sank von Januar bis August auf 32,6 % gegenüber 42,9 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Tesla-Aktie fiel heute im vorbörslichen Handel um 0,36 %
Der chinesische Konkurrent BYD überholte Tesla im April dieses Jahres erstmals bei den Verkaufszahlen in der EU. Laut einem Cryptopolitan Berichtverzeichnete BYD 7.231 verkaufte vollelektrische Fahrzeuge und übertraf damit Teslas 7.165 Fahrzeuge. Chinas Absatz von Elektrofahrzeugen stieg im Jahresvergleich um 59 %, verglichen mit einem Wachstum von 26 % in den USA, Japan, Südkorea und Europa.
Elon Musks Elektroauto-Unternehmen hat seit der Markteinführung des Model Y im Jahr 2020 kein Massenmarktmodell mehr vorgestellt. Die Firma argumentiert, dass das aktualisierte Model Y, das seit Juni in mehreren europäischen Ländern ausgeliefert wird, trotz starker Konkurrenz aus China zur Erholung beitragen wird. Elon Musk sah sich zudem aufgrund seiner politischen Unterstützung rechtsextremer Initiativen Kritik ausgesetzt.
Die Erschwinglichkeit von Leasingangeboten war eine entscheidende Markteintrittsstrategie, die zur Verbreitung von Elektrofahrzeugen in den USA beitrug. Einige Analysten warnen jedoch, dass der Wegfall der Subventionen Teslas Geschäftsmodell erneut unter Druck setzt. Tesla hat seine Verkaufspreise beibehalten, doch die gestiegenen Finanzierungs- und Leasingangebote dürften die Marktnachfrage in den USA auf die Probe stellen.
Die Tesla-Aktie legte heute um 0,34 % zu und notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 444,72 US-Dollar. Nach der Bekanntgabe der neuen Zahlen fiel die Aktie im vorbörslichen Handel um 0,36 %, konnte sich aber seither wieder erholen und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von 10,12 %. In den vergangenen sechs Monaten konnte die Aktie ein kontinuierliches Wachstum mit einem Anstieg von über 65 % und einer jährlichen Kursspanne von 212,11 bis 488,54 US-Dollar verzeichnen. Dies spiegelt das anhaltende Vertrauen der Anleger trotz der Herausforderungen im Bereich der Elektrofahrzeuge wider.
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