Der führende Mobilfunkanbieter T-Mobile hat angeblich die Domain der Jupiter Exchange in seinem DNS blockiert. Die meisten Nutzer beschweren sich, dass sie ohne VPN-Dienst nicht auf die Website der Börse zugreifen können.
Jupiter bestätigte die Situation am Freitag und wies darauf hin, dass die Probleme vorwiegend Nutzer im Westen und hauptsächlich mobile Nutzer betreffen. Um auf die Domain der Börse zugreifen zu können, müssen die Nutzer entweder einen VPN-Dienst nutzen oder auf ein Desktop-Gerät wechseln.
Uns sind einige Probleme bekannt, die Nutzer vorwiegend im Westen und hauptsächlich auf Mobilgeräten aufgrund von Problemen mit Internetanbietern betreffen.
— Jupiter 🪐 (@JupiterExchange) 2. August 2024
Falls https://t.co/knthINxFwN bei Ihnen abstürzt, versuchen Sie Folgendes:
– die Nutzung eines Desktop-Geräts
– die Nutzung eines VPNs (dadurch wird ein anderer Internetanbieter verwendet).
Wir arbeiten bereits an einer Lösung!
Jupiter und DRip Haus wurden in derselben Woche zensiert
Vibhu Norby, der Gründer der Solana Kreativplattform DRiP Haus, postete auf X, dass T-Mobile tatsächlich „Jupiter Exchange aus ihrem DNS entfernt hat, genau wie sie DRiP Haus in der letzten Woche entfernt haben.“
DRiP Haus war letzte Woche mit einer ähnlichen Zensur konfrontiert. Die Plattform ließ sich weder für Nutzer von T-Mobile noch für Kunden anderer Mobilfunkanbieter, an die T-Mobile seine Dienste weiterverkauft, laden. Vibhu fand heraus, dass die Website von einem Bedrohungsfeed-Anbieter, den der Mobilfunkanbieter nutzt, markiert und zensiert wurde.
„Nach vielen Tests in dieser Woche konnten wir heute Abend defibestätigen, dass die Domain DriP Haus von einem Dienst, den T-Mobile nutzt, als schädlich markiert und anschließend blockiert wurde.“
– Vibhu
Jupiter teilte mit, dass man derzeit mit den jeweiligen Anbietern an einer Lösung des Problems arbeite.
DerdentAbstand der Vorfälle nährt den Verdacht, dass T-Mobile oder seine Anbieter von Bedrohungsfeeds Krypto-bezogene Domains meiden. „Das ist Krypto-Zensur in ihrer perfidesten Form“, sagte Vibhu. „Diese Art von Zensur verstößt gegen die Netzneutralität, schadet Unternehmen und Verbrauchern und muss ein Ende haben.“
T-Mobile wird bald mit Bitcoin Mining beginnen
Anfang Juli gab die Muttergesellschaft T-Mobile Deutsche Telekom bekannt, dass sie seit 2023 einen Bitcoin Node und Bitcoin Lightning-Nodes betreibt. Dirk Röder, Leiter Web3-Infrastruktur und -Lösungen bei Telekom MMS, erklärte: „Wir werden uns bald mit der ‚digitalen monetären Photosynthese‘ beschäftigen.“
T-Mobile und die Deutsche Telekom betreiben Bitcoin und Lightning-Nodes und werden demnächst mit dem bitcoin -
— Daniel Sempere Pico (@BTCGandalf) 14. Juni 2024
Was für eine Zeit, um zu leben! pic.twitter.com/r7rihAinXt
Auf die Frage, ob T-Mobile Bitcoinschürft, antwortete Röder: „Das werden wir.“
T-Mobile ist Berichten zufolge der drittgrößte Mobilfunkanbieter in den Vereinigten Staaten mit einer Marktkapitalisierung von über 210 Milliarden US-Dollar. Neben Bitcoinbetreibt das Mutterunternehmen auch Validierungsknoten für Polygon, Q, Flow, Celo, Chainlinkund Ethereum.
T-Mobile hat bisher nicht öffentlich bestätigt, dass das Unternehmen gegen Krypto-Domains vorgeht oder diese zensiert. T-Mobile hatte zuvor Interesse an Kryptowährungen gezeigt und plant, demnächst mit Bitcoin -Mining zu beginnen.

