Schweizerdent reist mit einem „tracZollangebot“ für Trump in die USA

- Die Schweizerdent Karin Keller-Sutter flog in letzter Minute in die USA, um ein „tracZollangebot“ zu unterbreiten und so Trumps 39-prozentigen Zoll, der am 7. August in Kraft treten sollte, entgegenzuwirken.
- Die Schweizer Regierung hat zugesagt, umfangreiche Investitionen in US-amerikanische Energieprodukte zu tätigen, um die Trump-Administration dazu zu bewegen, ihre Zölle zu senken.
- Wirtschaftsminister Guy Parmelin sagte, es sei „schwierig zu erreichen“, bis zum 6. August ein vorteilhaftes Abkommen zur Beschwichtigung Trumps zu erzielen
Der Schweizer Bundespräsidentdent in die USA, um ein besseres Gegenangebot zu Trumps 39-prozentigen Zöllen zu unterbreiten. Ein verärgerter Trump soll den neuen Zollsatz nach einem hitzigen 20-minütigen Telefonat „willkürlich“ festgelegt haben. Er warf dem Schweizerdent vor, keinerlei Maßnahmen zur Kompensation des 40 Milliarden Dollar schweren defizwischen den USA und der Schweiz angeboten zu haben.
Keller-Sutter bezeichnete Trumps Behauptung, die Schweiz würde die USA „stehlen“, als „absurd“. Sie kritisierte die Entscheidung, ihr Land mit einem dem defiangemessenen Zollsatz zu belegen, als unfair. Laut Keller-Sutter hat das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft bereits Kontakt zu seinen US-amerikanischen Partnern aufgenommen, um weitere Verhandlungen aufzunehmen.
Die US-Regierung hatte jedoch noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Klar war lediglich, dass Trump von der Schweiz eine Erhöhung ihres Angebots forderte.
Die Schweizer Regierung erklärte, sie trete in die nächste Verhandlungsphase ein und sei bereit, die Bedenken der USA zu berücksichtigen. Sie betonte jedoch, keine Gegenmaßnahmen zu erwägen, ohne jedoch Details zu ihrem Angebot preiszugeben. Die 39-prozentigen Zölle werden voraussichtlich fast 60 % der Schweizer Exporte in die USA, ihren größten Markt, betreffen. Dies dürfte den Absatz von Schweizer Uhren, Schokolade und Maschinen stark einschränken.
Hans Gerbach, Wirtschaftswissenschaftler an der ETH Zürich, schätzt, dass die Zölle das Schweizer BIP um 0,3 bis 0,6 Prozent senken werden. Würde der bisher unberührte Pharmasektor mit einbezogen, könnte der Effekt das BIP um über 0,7 Prozent reduzieren, langfristig sogar um bis zu 1 Prozent.
Keller-Sutter sagt, Trump konzentriere sich auf defi
Der Schweizerdent behauptete, Trump habe sich vor allem auf defikonzentriert, weil er darin einen wirtschaftlichen Verlust für sein Land sehe. Offizielle Daten belegen jedoch, dass die Schweiz im Jahr 2024 einen Handelsüberschuss von rund 38,5 Millionen CHF (ca. 41,2 Milliarden Euro) gegenüber den USA erwirtschaftete.
Trump warf der Schweiz ein defivon rund 1,2 Billionen Dollar (~1,04 Milliarden Euro) vor und rückte die Schweiz damit in den Fokus seiner Bemühungen, die defimit den US-Handelspartnern zu reduzieren.
Die Entscheidung verärgerte die Schweiz, die darin eine „Diskriminierung“ sah. Die Schweizer Regierung befürchtete, dass andere US-Handelspartner mit Handelsüberschüssen, wie die EU, Südkorea und Japan, Zölle auf bis zu 15 % aushandeln konnten. Offizielle Zahlen belegten einen Handelsüberschuss Südkoreas von 56 Milliarden US-Dollar (ca. 49 Milliarden Euro), verglichen mit 235 Milliarden US-Dollar (ca. 204 Milliarden Euro) für die EU und 70 Milliarden US-Dollar (ca. 61 Milliarden Euro) für Japan.
„Wir hatten bis zuletzt, noch in den Stunden vor dem Anruf des Präsidentendent keinerlei Anzeichen dafür, dass es so enden könnte, und vor allem keinerlei Anzeichen dafür, dass uns eine solche Strafe drohen würde.“
–Guy Permelin, Schweizer Wirtschaftsminister
Die Schweizer Regierung geriet nach dem missglückten 20-minütigen Telefonat zwischen Trump und Keller-Sutter in hektische Krisensitzungen am Wochenende. Sie gab jedoch bekannt, dass sie Maßnahmen zur Abfederung der schweizerischen Wirtschaft für den Fall unvermeidbarer, vorübergehender Arbeitsplatzverluste aufgrund von Zöllen vorbereite.
Parmelin sagt, ein lukratives Geschäft sei „schwer zu erreichen“
Der Wirtschaftsminister erklärte, es sei „schwierig zu erreichen“, bis Mittwoch (6. August) ein vorteilhaftes Abkommen zur Beschwichtigung Trumps zu erzielen. Er merkte jedoch an, dass Länder, die bessere Abkommen mit den USA erzielt hätten, angeboten hätten, ihre US-Investitionen zu erhöhen und mehr US-Energieprodukte zu kaufen.
Parmelin sagte, die Schweiz habe bisher „gute Verhandlungen“ mit Handelsminister Howard Lutnick, dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer und anderen Beamten des Weißen Hauses geführt.
Parmelin gab bekannt, dass die Schweizer Regierung ebenfalls einen Zollsatz von 10 bis 15 Prozent anstrebt. US-Beamte betonten jedoch, dass Trump ein hohes definach 2024
Washington begründete seine Entscheidung mit dem Vorwurf, die Schweiz habe bei der Beseitigung von Handelshemmnissen „bedeutungslose Zugeständnisse“ gemacht. Die USA lehnten die „einseitige“ Beziehung zwischen den beiden Ländern ab. Schweizer Beamte und Wirtschaftswissenschaftler zeigten sich angesichts der engen Handelsbeziehungen des Landes jedoch überrascht von dieser Wahrnehmung.
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