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Stablecoins treten in einen „Superzyklus“ ein, da ein Polygon-Manager 100.000 neue Emittenten prognostiziert.

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten
Stablecoins treten in einen „Superzyklus“ ein, da ein Polygon-Manager 100.000 neue Emittenten prognostiziert.
  • Die Zahl der Stablecoin-Emittenten könnte 100.000 übersteigen und damit die globalen Liquiditäts- und Zahlungssysteme grundlegend verändern.
  • Banken stehen unter Finanzierungsdruck, da die Renditen von On-Chain-Transaktionen steigen und Einlagentoken tracgewinnen.
  • Mit der Weiterentwicklung der Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungsabwicklung nimmt auch die Nutzung von Stablecoins durch Unternehmen zu.

Aishwary Gupta, Global Head of Payments and RWA bei Polygon, merkte an, dass sich die Digital-Asset-Branche in einem „Superzyklus“ befinde, in dessen Folge in den nächsten fünf Jahren mehr als 100.000 Stablecoin-Emittenten entstehen könnten.

Seine Prognose folgt der Neubewertung der Rolle von tokenisiertem Geld durch Regierungen, Banken und Unternehmen sowie dessen Fähigkeit, die Kapitalallokation, Abwicklungsprozesse und Finanzströme zwischen Ländern zu gestalten.

Banken kämpfen mit Liquiditätsverschiebungen im Zuge der zunehmenden Akzeptanz von Atablecoins.

Gupta führte die Entwicklungen in Japan als Beleg dafür an, dass digitale Token in formalen Wirtschaftssystemen eingesetzt werden können, ohne die Macht der Währungsbehörden zu untergraben. Durch den Einsatz von Stablecoins wie JPYC zum Kauf von Staatsanleihen und zur Verteilung von Konjunkturprogrammen hat Japan gezeigt, dass Zentralbanken die Lage mithilfe traditioneller makroökonomischer Instrumente, einschließlich Zinsanpassungen, unter Kontrolle halten können.

Gupta erklärte, dass diese Mechanismen das Verhalten von Stablecoins weiterhin in der gleichen Weise beeinflussen wie das Verhalten nationaler Währungen.

Die prognostizierte explosionsartige Zunahme neuer Emittenten stellt jedoch Bankenmodelle, die auf günstigen Einlagen basieren, vor Herausforderungen. Laut Guptatracdie Renditen auf den Märkten für digitale Vermögenswerte Kapital von traditionellen Konten ab, was die Refinanzierungskosten für Banken erhöht und ihre Kreditvergabemöglichkeiten einschränkt. Er erklärte, diese Entwicklung stehe im Zusammenhang mit einem strukturellen Druckpunkt, der sich mit dem zunehmenden Umlauf von Stablecoins noch verstärken werde.

Als Reaktion darauf plant Gupta die Ausweitung der Anwendungsmöglichkeiten von Einlagentoken. Dadurch sollen Kunden im digitalen Raum agieren können, ohne physisches Geld von Finanzinstituten abzuheben. Er verwies auf das von JP Morgan, bei dem man sich einen Einlagentoken ausleihen und anderweitig verwenden kann. Das tatsächliche Guthaben verbleibt dabei in der Obhut der Bank, wodurch die Bilanzstabilität gewährleistet wird, ohne Blockchain-basierte Transaktionen zu behindern.

Es wird erwartet, dass neutrale Siedlungsschichten eine hohe Fragmentierung bewältigen.

Gupta sagte voraus, dass es bei Zehntausenden erwarteten Stablecoins zu einem Ausfall kommen würde. Erdentneutrale Abwicklungsschichten als die wahrscheinlichste Methode, mehrere Token zu verknüpfen und so Zahlungen zu ermöglichen, auch wenn der Sender einen bestimmten Stablecoin und der Empfänger einen anderen verwendet.

Dieses Verfahren ähnelt der aktuellen Infrastruktur von Zahlungsnetzwerken, bei der die Komplexität vor dem Verbraucher verborgen bleibt.

Die Akzeptanz in Unternehmen steigt mit der Reife der Infrastruktur.

Die jüngste Analyse von Standard Chartered untermauert die Ansicht, dass Stablecoins zunehmend in den regulären Finanzsektor integriert werden. Die Bank berichtete von einem Anstieg der Nutzung von an den US-Dollar gekoppelten Token durch Unternehmen im Treasury-Management, bei grenzüberschreitenden Zahlungen, Währungsabsicherung und beim Zugang zu Liquidität in US-Dollar-Äquivalent.

Es präsentierte die bevorstehende Partnerschaft zwischen StraitsX, Ant International und Grab im Jahr 2024, die einen regulierten Stablecoin des Singapur-Dollars nutzt, um Händlern den Empfang von Sofortzahlungen zu ermöglichen, unabhängig von der Währung des Kunden.

Die Bank stellte , dass Stablecoins in Regionen mit Währungsschwankungen an Bedeutung gewinnen, da Unternehmen und Privatpersonen sie als alternative Wertspeicher nutzen. Laut Standard Chartered führen die laufenden regulatorischen Diskussionen und die überarbeiteten Rechnungslegungsvorschriften zu einem verstärkten institutionellen Engagement, da Unternehmen die Effizienzgewinne durch Blockchain-basierte Zahlungsabwicklung untersuchen.

Mit einer sotronausgebauten Infrastruktur suchen Unternehmen laut der Bank zunehmend nach Möglichkeiten, Stablecoins in Zahlungsprozesse und Treasury-Systeme zu integrieren, insbesondere in Bereichen, in denen herkömmliche grenzüberschreitende Systeme entweder langsam oder kostspielig sind.

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Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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