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Der S&P 500 legt leicht zu, Bitcoin, Gold und Dollar steigen, während die Wall Street auf die Nvidia-Quartalszahlen wartet

In diesem Beitrag:

  • Der S&P 500 stieg am Mittwoch um 0,2 %, da die Händler auf den Quartalsbericht von Nvidia warteten.
  • Die Nachfrage nach dem Euro blieb trotz der politischen Risiken in Frankreichtron, doch die Währung gab am Mittwoch nach, als der Dollar wieder an Wert gewann.
  • Der Goldpreis gab leicht nach, nachdem Trump die Fed-Gouverneurin Lisa Cook entlassen hatte, was zu rechtlichen Drohungen und Besorgnis bei den Zentralbanken führte.

Der S&P 500 legte am Mittwoch um 0,2 % zu, während die Wall Street auf den Ergebnisbericht der Nvidia Corporation wartete – ein entscheidender Moment für die diesjährige Aktienrallye.

Der Chiphersteller, der mit einem Gewicht von rund 8 % nun die größte Aktie im Index ist, bewegte sich während der Sitzung kaum, aber die Händler hielten an ihren Positionen fest.

Der Nasdaq Composite stieg um 0,1 %, der Dow Jones Industrial Average legte um 135 Punkte bzw. 0,3 % zu. Äußerlich verlief der Handelstag ruhig, doch der Druck unter der Oberfläche war spürbar.

Die Anleger wollten ihre Positionen erst dann ändern, wenn sie sahen, ob die Zahlen von Nvidia die jüngsten Kursgewinne bei Technologieaktien bestätigen oder eine Kurskorrektur auslösen würden.

Die Geschäftszahlen gelten als entscheidend, da Nvidia zum Aushängeschild der KI-Welle geworden ist, die maßgeblich zu den Kursgewinnen des S&P 500 in diesem Jahr beigetragen hat. Angesichts der enormen Bedeutung dieser einzelnen Aktie warteten die Händler gespannt auf eine Reaktion.

Der Bericht wird nach Börsenschluss erwartet. Jede Überraschung in den Zahlen wird nicht nur Nvidia , sondern den gesamten Index. Der Handelstag spiegelte zudem die globale Unsicherheit wider.

Händler zeigten Interesse an Euro-Optionen, die bei einer Aufwertung der Währung Gewinne abwerfen. Diese Nachfrage, die am Dienstag zu beobachten war, bestand trotz zunehmender Spekulationen über ein mögliches Misstrauensvotum, das den Sturz der französischen Regierung erzwingen könnte.

Französische Vermögenswerte blieben unter Druck, der Euro hielt sich jedoch stabil. Diese Diskrepanz ist nicht neu. Eine ähnliche Situation gab es bereits im letzten Jahr: Französische Aktien fielen, die Renditen stiegen, der Eurokurs reagierte aber kaum.

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Der Euro schwächt sich ab, während der Dollar nach dem Fed-Drama zulegt

Am Mittwoch fiel der Euro auf ein Dreiwochentief. Händler in Europa erklärten, dass die Kapitalflüsse zum Monatsende den US-Dollar gestärkt und so den Eurokurs gedrückt hätten.

Am Dienstag legte der Euro zu , nachdem Nachrichten über politische Einflussnahme auf die US-Notenbank bekannt geworden waren. Diese Nachrichten drückten den Dollar vorübergehend nach unten.

Der Dollar fiel, nachdemdent Donald Trump seine Pläne bestätigt hatte, Lisa Cook, ein Mitglied des Fed-Gouverneursrats, von ihrem Posten zu entfernen. Cook ließ über ihren Anwalt mitteilen, dass sie Klage einreichen werde, um Trumps Entlassung zu verhindern.

Der Rechtsstreit steht noch am Anfang, hat aber bereits Zweifel an der Unabhängigkeit der Zentralbank geweckt. Sichere Anlagen wie Gold reagierten umgehend.

Der Goldpreis fiel am Mittwoch um 0,1 % auf 3.388,15 US-Dollar pro Unze, während die Gold-Futures für Dezember um 0,2 % auf 3.438,30 US-Dollar stiegen. Die Verluste fielen aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach sicheren Anlagen geringer aus.

Der Dollar-Index legte um 0,2 % zu, und die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen leicht um 0,4 %, beides Faktoren, die üblicherweise den Goldpreis belasten. Dennoch zogen sich die Anleger nicht gänzlich vom Gold zurück.

Am Dienstag erreichte der Goldpreis nach Trumps Ankündigung zu Cook den höchsten Stand seit über zwei Wochen. Bitcoin hingegen konnte sich den ganzen Tag über über 120.000 US-Dollar halten.

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Die Metallpreise gaben leicht nach, da Händler die BIP- und Inflationszahlen im Blick hatten

Anleger warten nun gespannt auf neue Wirtschaftsdaten. Am Donnerstag werden die BIP-Zahlen erwartet. Am Freitag erhält der Markt den Preisindex für die privaten Konsumausgaben (PCE), das von der US-Notenbank bevorzugte Inflationsmaß.

Reuters berichtete, dass Ökonomen für Juli einen Anstieg des PCE um 2,6 % erwarten, genauso wie im Juni. Diese Zahl könnte die Erwartungen an eine Zinssenkung bestätigen oder widerlegen.

Aktuell gehen Händler davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der nächsten Sitzung der US-Notenbank (Fed) laut Daten des CME FedWatch Tools bei über 87 % liegt.

Sollte der PCE-Index höher als erwartet ausfallen, könnte diese Wahrscheinlichkeit rasch sinken. Bleibt er hingegen unverändert oder fällt er,tronsich die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung. In jedem Fall bereiten sich die Märkte auf die Auswirkungen vor.

Andere Metalle gaben nach. Silber fiel um 0,3 % auf 38,47 US-Dollar pro Unze. Platin sank um 0,3 % auf 1.344,20 US-Dollar und Palladium verlor 0,6 % auf 1.087,10 US-Dollar.

Diese Entwicklungen folgten dem Anstieg des Dollars und den fester werdenden Renditen, die tendenziell die Preise von zinslosen Metallen drücken. Doch genau wie beim Gold gab es keine Anzeichen von Panik, sondern lediglich eine vorsichtige Neupositionierung.

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