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Südkorea weitet Verbot von Krypto-Börsen-Apps aus und blockiert 14 Plattformen im Apple Store

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Südkorea hat 14 nicht registrierte Krypto-Apps im Apple Store gesperrt, darunter KuCoin und MEXC.
  • Die Regulierungsbehörden warnten, dass nicht registrierte Krypto-Firmen mit Gefängnisstrafen und Geldstrafen von bis zu 50 Millionen Won rechnen müssen.
  • Über 16 Millionen Südkoreaner nutzen Kryptowährungen, was die Behörden zu einer verschärften Durchsetzung der Gesetze veranlasst.

Südkoreanische Regulierungsbehörden verschärfen ihr Vorgehen gegen Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte und fordern die Sperrung von 14 Apple-Apps im Inland. Laut einem am Montag veröffentlichten Bericht gehören die Apps ausländischen, nicht gemeldeten Krypto-Anbietern.

Die verbotenen Börsen sollen als nicht registrierte ausländische Betreiber von virtuellen Vermögenswerten agiert haben. Zu den von der Regulierungsbehörde ins Visier genommenen Unternehmen gehören die Kryptobörsen KuCoin und MEXC; der Zugriff auf ihre Apps im Inland ist seit dem 11. April gesperrt.

Südkorea verschärft die Vorschriften für nicht gemeldete Betreiber virtueller Vermögenswerte

Ausländische Betreiber von Geschäften mit virtuellen Vermögenswerten, die beabsichtigen, in Südkorea tätig zu werden, sind verpflichtet, sich gemäß dem Gesetz über die Meldung und Verwendung bestimmter Finanztransaktionsinformationen an die Financial Intelligence Unit (FIU) zu wenden.

Die FIU wies darauf hin, dass nicht gemeldete Geschäftstätigkeiten strafrechtlich verfolgt werden. Die Aufsichtsbehörde geht gezielt gegen ausländische, nicht gemeldete Betreiber virtueller Vermögenswerte vor, die inländische Geschäfte tätigen, ohne diese zu melden (16 Unternehmen im Jahr 2022, 6 Unternehmen im Jahr 2023), und blockiert gleichzeitig den inländischen Zugang über Internetseiten und mobile Apps.

Südkorea geht verstärkt gegen illegal operierende Krypto-Anbieter vor. Die Sperrung von Apps im Apple Store folgt einem ähnlichen Vorgehen von Google Play vom 26. März, das den Zugang zu mehreren nicht registrierten Börsen einschränkte. Auch KuCoin und MEXC gehörten zu den von Googles Maßnahmen betroffenen Plattformen. Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) hat eine Liste mit 22 nicht registrierten Plattformen veröffentlicht, von denen 17 bereits im Google Play Store gesperrt sind.

Der FSC-Bericht besagt, dass Nutzer die Apps nicht mehr aus dem Apple Store herunterladen und bestehende Nutzer sie nicht mehr aktualisieren können. Der Bericht hebt außerdem hervor, dass der Betrieb ohne ordnungsgemäße Registrierung eine Straftat darstellt, die mit bis zu fünf Jahren Haft und Geldstrafen von bis zu 50 Millionen Won (ca. 35.200 US-Dollar) geahndet wird.

Ende März berichtete die südkoreanische Zeitung Hankyung, dass die FIU und die FSC Sanktionen gegen Kryptobörsen erwägen, die im Land ohne Registrierung bei den lokalen Aufsichtsbehörden operieren. Zu den Sanktionen gehörte die Sperrung des Zugangs zu den Apps der Unternehmen.

In Südkorea müssen Betreiber von Kryptowährungsgeschäften, -vermittlungen, -verwaltungen und -speicherungen der FIU Meldung erstatten. Verstöße gegen die Registrierungs- und Meldepflichten werden mit Strafen und Sanktionen geahndet.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen in Südkorea erreicht 30 % der Bevölkerung und führt zu regulatorischen Maßnahmen

Die neuen Sanktionen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Nutzung von Kryptowährungen in Südkorea einen Sättigungspunkt erreicht hat. Bis zum 31. März hatte die Zahl der Nutzer von Kryptobörsen im Land 16 Millionen überschritten, was mehr als 30 % der Bevölkerung entspricht. Branchenexperten prognostizieren, dass diese Zahl bis Ende 2025 auf über 20 Millionen ansteigen könnte.

Die FIU hat sich verpflichtet, den Zugang ausländischer, nicht gemeldeter Anbieter virtueller Vermögenswerte über mobile Anwendungen (Apps) und Internetseiten im Inland weiterhin zu blockieren. Diese Initiative zielt darauf ab, in Abstimmung mit relevanten Organisationen Geldwäscherisiken und Schäden für die Nutzer zu minimieren.

Da fast ein Drittel der südkoreanischen Bevölkerung mit Kryptowährungen handelt, könnte die Beteiligung institutioneller Anleger die Marktliquidität und das Wachstum weiter ankurbeln. Kim So-young, Vizepräsidentin der FSC, bestätigte die zunehmende internationale Akzeptanz von Kryptowährungen, insbesondere als Reaktion auf politische Kursänderungen in den USA.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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