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Südkorea verschiebt Kryptosteuer aufgrund von Investorenprotesten bis 2027

VonSneha MuraliSneha Murali
Lesezeit: 2 Minuten,
Südkorea verschiebt Kryptosteuer aufgrund von Investorenprotesten bis 2027
  • Südkorea hat die Einführung der 20-prozentigen Kryptosteuer bis 2027 verschoben, um Bedenken der Branche auszuräumen.
  • Die Finanzinvestitionseinkommenssteuer (FIT) auf Einkünfte über 50 Millionen Won wurde abgeschafft, um die Marktaktivität anzukurbeln.
  • Diese Entscheidung folgt globalen Trends, da Länder wie Tschechien, Russland und Italien ihre Krypto-Steuerpolitik überarbeiten.

Südkorea hat die 20-prozentige Kryptosteuer bis 2027 verschoben und die Steuer auf Finanzanlageerträge abgeschafft, um die Marktaktivität zu steigern. 

Südkorea angepasst und die Einführung einer Kryptowährungssteuer bis 2027 verschoben. Dies entspricht globalen Trends, da Länder wie die Tschechische Republik, Russland und Italien ihre Kryptosteuerregeln anpassen, umtracInvestoren

Korea verschiebt Kryptosteuer erneut

Die ursprünglich für 2022 geplante 20-prozentige Steuer auf Einkünfte aus virtuellen Vermögenswerten über 2,5 Millionen Won (1.750 US-Dollar) jährlich wurde mehrfach verschoben. Die jüngste, von der südkoreanischen Nationalversammlung beschlossene Verlängerung legt den 1. Januar 2027 als neuen Stichtag fest.

Diese Verzögerung ist eine Reaktion auftronWiderstand von Kryptowährungsinvestoren und Branchenvertretern, der zum jetzigen Zeitpunkt nicht erwartet wurde.

Befürworter virtueller Vermögenswerte begrüßten die Verschiebung ebenfalls. Ein Vertreter der Korea Blockchain Association erklärte: „Dies ist eine Chance für Südkorea, seinen Steuerrahmen an internationale Standards anzupassen und sich als Drehscheibe für digitale Vermögenswerte zu positionieren.“

Neben der Kryptowährungssteuer schaffte die südkoreanische Nationalversammlung auch die Finanzanlageertragsteuer (FIT) ab. Ursprünglich war geplant, 20 bis 25 % Steuern auf jährliche Einkünfte über 50 Millionen Won (35.000 US-Dollar) aus Aktien und anderen Finanzanlagen zu erheben. Die Abschaffung der FIT soll die Marktaktivität und inländische Investitionen ankurbeln.

Befürworter wie der Vorsitzende der Demokratischen Partei, Lee Jae-myung, glauben, dass diese Änderung die finanzielle Belastung der Anleger verringern und die Marktaktivität steigern wird.

Die Einführung einer 20-prozentigen Steuer auf Einkünfte aus virtuellen Vermögenswerten von mehr als 2,5 Millionen Won (1.750 US-Dollar) jährlich, die ursprünglich für den 1. Januar 2025 geplant war, wurde auf den 1. Januar 2027 verschoben. Diese Verzögerung gibt den Regulierungsbehörden mehr Zeit, auf die Bedenken der Branche einzugehen und die Vorbereitungen für eine effektive Durchsetzung zu verbessern.

Länder überarbeiten die Kryptosteuer

Südkoreas Entscheidung, die Besteuerung virtueller Vermögenswerte zu verschieben, spiegelt einen breiteren globalen Trend wider, da Länder ihre Krypto-Steuerpolitik überdenken.

Die Tschechische Republik hat beispielsweise vorgeschlagen, Krypto-Kleintransaktionen bis zu einem Betrag von 2.000 Euro (2.100 US-Dollar) von der Besteuerung zu befreien, um die Verwendung von Kryptowährungen im alltäglichen Zahlungsverkehr zu fördern.

Russland überarbeitet ebenfalls seine Kryptosteuergesetze, um die Meldepflichten für Privatpersonen zu vereinfachen und zu präzisieren. Auch Italien plant, den Kryptosteuersatz für Gewinne über 2.000 Euro von 42 % auf 28 % zu senken. Diese Maßnahmen kommen Kryptoinvestoren entgegen und fördern die Einhaltung der Vorschriften.

Die Verschiebung der Kryptosteuer ermöglicht es, mehr Zeit für die Behebung von Bedenken der Branche und die Verbesserung der Durchsetzung zu gewinnen und unterstreicht den wachsenden Einfluss von Krypto-Investoren auf die Politik.

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