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SoftBanks Arm zielt mit Plänen für die Markteinführung im Jahr 2025 auf den Markt für KI-Chips 

VonGlory KaburuGlory Kaburu
3 Minuten Lesezeit
SoftBank
  • Arm, unterstützt von SoftBank, plant, bis 2025 eigene KI-Chips auf den Markt zu bringen und dabei seine dominante Smartphone-Prozessorarchitektur zu nutzen.
  • Arm verhandelt mit TSMC und anderen Herstellern, um sich Kapazitäten für die Massenproduktion zu sichern und so den Markt für KI-Chips neu zu gestalten.
  • SoftBank peilt einen 100 Milliarden Dollar schweren Markt für KI-Chips an und plant ein KI-Ökosystem, das Rechenzentren, Robotik und Energieerzeugung umfasst.

Arm, ein Schwesterunternehmen der SoftBank Group, hat im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) rasante Fortschritte erzielt und integriert die neuesten Verfahren in diesem Feld in atemberaubendem Tempo. In Anlehnung an Nikkei Asia entwickelt Arm eigene KI-Chips und plant, die ersten im Jahr 2025 auf den Markt zu bringen. Dieser strategische Schritt entspricht der Vision von SoftBank-Chef Sin, sein Unternehmen an die Spitze der KI-Branche zu bringen. Mit frühzeitiger Planung, dem Ziel, bis zum folgenden Frühjahr einen Prototyp zu entwickeln und bis zum Herbst die Serienproduktion aufzunehmen, erwartet das Unternehmen den Start eines innovativen Projekts, das den Markt für KI-Chips revolutionieren könnte. SoftBank stellt die notwendigen Mittel für das Projekt bereit, dessen Kosten sich auf mehrere hundert Milliarden Yen belaufen werden.  

Kooperations- und Fertigungspläne

Um eine reibungslose Produktion der neuen Chips zu gewährleisten, verhandelt Arm mit taiwanesischen Partnern und muss dies so schnell wie möglich abschließen, um Produktionskapazitäten für die Massenfertigung zu sichern. Arm ist mit einem Marktanteil von rund 90 % mit Abstand Marktführer im Bereich Smartphone-Prozessorarchitektur; auch Nvidia nutzt die Designs von Arm. Dieses neue Engagement in der KI-Chip-Fertigung beweist den Mut des Unternehmens, sich zu diversifizieren und sein Know-how im Architekturdesign einzusetzen, um in diesen lukrativen Markt einzusteigen.

SoftBanks Einstieg in den KI-Chip-Sektor erfolgte zum optimalen Zeitpunkt. Laut einer Marktstudie von Precedence Research wird der KI-Chip-Markt bis 2029 ein Volumen von 100 Milliarden US-Dollar und bis 2032 sogar über 200 Milliarden US-Dollar erreichen. Nvidia hat derzeit eine Monopolstellung, und seine Produkte können die steigende Nachfrage nur teilweise decken. SoftBank sieht darin die Chance, Marktführer in der Chipindustrie zu werden. Es wird erwartet, dass die adaptiven Chips von Arm einzigartige Funktionen bieten, die den sich schnell entwickelnden IT-Anforderungen im Bereich KI gerecht werden und der Marke somit die Möglichkeit eröffnen, ihren Marktanteil auszubauen.  

Über KI-Chips hinausgehend

SoftBanks Ambitionen umfassen mehr als nur die Herstellung von KI-Chips; sie reichen weit darüber hinaus. Laut Son werden alle zuvor genannten Bereiche in das KI-Ökosystem integriert, darunter Rechenzentren, Robotik und Kraftwerke. Diese Lösung bedeutet den Aufbau KI-gestützter Rechenzentren weltweit, einschließlich der von SoftBank selbst entwickelten und gebauten, um den wachsenden Bedarf an Rechenleistung zu decken. Der Konzern plant außerdem, in die Wind- und Solarenergieerzeugung zu diversifizieren, um den enormen Energiebedarf dieser Rechenzentren zu decken. Langfristig setzt SoftBank auf Fusionstechnologie der nächsten Generation. Gemeinsam mit Partnern, die komplementäre Kompetenzen einbringen, plant SoftBank den Aufbau einer nachhaltigen und skalierbaren KI-Infrastruktur, in der die Chips als integraler Bestandteil des sich entwickelnden Systems fungieren werden.

Finanzielle Stärke und Zukunftsaussichten

SoftBank verfügt dank seiner beträchtlichen Investitionsressourcen über einen entscheidenden Vorteil bei der Finanzierung solcher Vorhaben. Der Konzern rechnet nach den jüngsten finanziellen Schwierigkeiten mit einer deutlichen Erholung der Erträge. Die Erholung der cash ermöglicht es Arm, in die KI-Komponentenindustrie einzusteigen und damit umfassende Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion zu tätigen. Unter der Führung dieses visionären CEOs und auf solider finanzieller Basis konzentriert sich SoftBank nun auf die KI-Branche, um diese zu revolutionieren und sich als Weltmarktführer im Bereich KI-Technologie zu etablieren. Dank seiner Kernkompetenzen und hoher Investitionen in zukunftsweisende technologische Innovationen wird der Konzern dem Wettbewerbsumfeld mit Zuversicht und Entschlossenheit begegnen.

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Glory Kaburu

Glory Kaburu

Glory ist eine äußerst sachkundige Journalistin mit fundierten Kenntnissen im Umgang mit KI-Tools und -Forschung. Ihre Leidenschaft gilt der KI, und sie hat bereits mehrere Artikel zu diesem Thema verfasst. Sie hält sich stets über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Deep Learning auf dem Laufenden und schreibt regelmäßig darüber.

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