SEC-Chef Crenshaw kritisiert die Richtlinien zum Liquid Staking als realitätsfern

- Die SEC erklärt, dass Liquid Staking kein Wertpapierangebot darstellt, was den regulatorischen Druck auf Krypto-Plattformen möglicherweise verringert.
- Kommissar Crenshaw kritisierte die Richtlinien scharf und nannte sie vage, unbegründet und nicht der Realität der Branche entsprechend.
- Crenshaw warnte Kryptofirmen davor, sich auf die Erklärung zu verlassen, und betonte, dass sie nicht rechtsverbindlich sei und keinen Schutz vor Strafverfolgung biete.
Die Richtlinie stellt klar, dass Liquid-Staking-Aktivitäten keine Wertpapiertransaktionen darstellen. Dies bedeutet, dass Teilnehmer solche Aktivitäten nicht bei der SEC registrieren müssen. Dieser Schritt könnte den regulatorischen Druck auf Blockchain-Netzwerke und DeFi -Plattformen, die diese Dienste anbieten, verringern.
Crenshaw hält diese Interpretation jedoch für gefährlich irreführend. Laut Crenshaw baut die Erklärung zum Liquid Staking eine Annahme auf die andere auf und errichtet so ein, wie sie es nennt, wackeliges Faktengebäude, das mit der Realität der Branche nichts zu tun habe.
Sie fügte hinzu, dass die Leitlinien wenig Klarheit bieten, eine rechtliche Grundlage vermissen lassen und lediglich die Ansichten der SEC-Mitarbeiter widerspiegeln – nicht die offizielle Position der Kommission.
Crenshaw kritisierte die Leitlinien, da diese „defiAussagen zur Funktionsweise von Liquid Staking“ treffen, ohne Beweise zu liefern oder die Vielfalt der Staking-Mechanismen in verschiedenen Blockchain-Ökosystemen zu berücksichtigen. Sie warnte davor, dass die Leitlinien Unternehmen, die die Compliance-Vorgaben einhalten wollen, keine sinnvolle Orientierung bieten.
Die Richtlinien der SEC zum Liquid Staking sorgen für Kontroversen
Am selben Tag veröffentlichte die Abteilung für Unternehmensfinanzierung der SEC eine rechtliche Auslegung, in der sie feststellte, dass Liquid Staking – ein System, das es Nutzern ermöglicht, Staking-Belohnungen zu verdienen und gleichzeitig ihre gestakten Token handeln oder verschieben zu können – kein Wertpapierangebot darstellt.
Diese Klarstellung bedeutet, dass Plattformen, die Liquid-Staking-Dienste anbieten, sich möglicherweise nicht nach den geltenden Wertpapiergesetzen bei der SEC registrieren müssen, was potenziell die Tür für breitere Innovationen und eine größere Nutzerakzeptanz öffnet.
Diese Haltung stellt eine Fortsetzung der innovationsfördernden Regulierungsmaßnahmen dar, die im Rahmen des Projekts Crypto aus der Trump-Ära eingeführt wurden und einen nicht eingreifenden Regulierungsansatz in bestimmten Bereichen der Kryptoökonomie förderten.
SEC-Kommissarin Hester Peirce gab nach der Veröffentlichung der Mitteilung ebenfalls eine Erklärung ab und behauptete, dass Liquid Staking einer gängigen Praxis ähnele, Waren einem Agenten anzuvertrauen, der im Gegenzug Quittungen.
Peirce schrieb, dass die Stellungnahme der Abteilung klarstelle, dass Liquid-Staking-Aktivitäten im Zusammenhang mit Protocol Staking ihrer Ansicht nach kein Angebot und keinen Verkauf von Wertpapieren darstellten.
Crenshaw distanzierte sich jedoch umgehend von dieser Auslegung im Namen der gesamten Kommission. Er erklärte, die Leitlinien seien nicht bindend und stellten weder gegenwärtig noch zukünftig den Konsens der Kommission dar.
Sie argumentierte, dass die rechtlichen Schlussfolgerungen des Dokuments ausschließlich auf eng gefassten, hypothetischen Annahmen beruhen. Sollte ein Liquid-Staking-Produkt wesentlich von den dargelegten Annahmen abweichen, wäre die Ausnahme wahrscheinlich nicht anwendbar.
Der Kommissar mahnt zur Vorsicht bei Liquid-Stakern
Crenshaws Warnung war unmissverständlich: Man solle sich nicht auf diese Richtlinien verlassen. Sie wies darauf hin, dass jedes Unternehmen, dessen Liquid-Staking-Programm in irgendeiner Weise von den zahlreichen Annahmen der Liquid-Staking-Erklärung abweicht, Vorsicht walten lassen sollte, und betonte den lateinischen Ausdruck „caveat liquid staker“, der so viel bedeutet wie „Vorsicht, Liquid Staker!“.
Sie betonte, dass Unternehmen im Bereich Liquid Staking weiterhin Gefahr laufen, von Sanktionen betroffen zu sein, insbesondere da die SEC ihr verstärktes Vorgehen gegen Wertpapierverstöße im Kryptobereich fortsetzt. Crenshaw äußert seit Langem Bedenken, dass bestimmte Kryptoprodukte und -plattformen den Anlegerschutz umgehen.
Ihre Äußerungen spiegeln eine tiefere Spaltung innerhalb der Kommission hinsichtlich des Umgangs mit sich schnell verändernden digitalen Geldsystemen wider. Einige Mitarbeiter und Kommissionsmitglieder argumentieren, dass das bestehende System lediglich an Kryptowährungen angepasst werden müsse; Crenshaw plädiert hingegen für einen strengeren, datengestützten Ansatz.
Sie argumentierte, dass die Regelung keine Rechtssicherheit auf unbegründeten Annahmen gründen könne. Einige in der Kryptowelt äußerten sich verhalten hoffnungsvoll. Besonders ermutigend aus regulatorischer Sicht war, dass die Akteure im Bereich Liquid Staking in dieser Aussage genügend Anhaltspunkte fanden, um Innovationen voranzutreiben, ohne sich unmittelbar vor den Folgen einer strengen Regulierung fürchten zu müssen.
Dennoch rief Crenshaws abweichende Meinung bei Rechtsexperten Besorgnis hervor, die sagten, wörtlich genommen bedeute dies, dass jede Abweichung von diesen Annahmen in den Richtlinien des Personals zu einer Durchsetzungsmaßnahme führen könnte.
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