In einem kürzlich erschienenen Bericht von TD Cowen, einer prominenten amerikanischen multinationalen Investmentbank, wurde prognostiziert, dass die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) einen Ethereum Exchange-Traded Fund (ETF) wahrscheinlich nicht in absehbarer Zeit genehmigen wird.
Die Washington Research Group der Bank geht davon aus, dass die SEC zunächst Erfahrungen mit Bitcoin Exchange-Traded Products (ETPs) sammeln wird, bevor sie die Zulassung von Ethereum oder anderen Krypto-Token-ETPs in Betracht zieht.
Diese Einschätzung deckt sich mit der vorsichtigen Prognose von JP Morgan, die ebenfalls davon ausgeht, dass die Zulassung Ethereum ETFs von dessen Einstufung als Rohstoff und nicht als Wertpapier abhängt. Diese Änderung dürfte nicht unmittelbar bevorstehen.
Verzögerung bei der Genehmigung Ethereum -ETFs erwartet
Die TD Cowen Washington Research Group rechnet mit einer erheblichen Verzögerung bei der Genehmigung eines Ethereum ETFs durch die SEC. Der Bericht der Bank unterstreicht die Notwendigkeit, dass sich die SEC zunächst mit Bitcoin -ETPs vertraut macht, bevor sie sich mit Ethereum oder anderen Kryptowährungen befasst.
Laut ihrer Analyse könnte es bis zu 26 Monate dauern, bis die SEC bereit ist, einen Ethereum ETF zu genehmigen. Darüber hinaus gehen sie davon aus, dass eine solche Genehmigung wahrscheinlich bis nach den anstehenden Wahlen in den Vereinigten Staaten verschoben wird.
Der Bericht von TD Cowen unterstreicht die Bedeutung der Erfahrungen der SEC mit Bitcoin -ETPs als Voraussetzung für die Prüfung von Ethereum und anderen Krypto-Token-ETPs. Dieser vorsichtige Ansatz resultiert aus der kürzlich erfolgten Zulassung von Bitcoin Spot-ETFs, die einen wichtigen Meilenstein für die Kryptowährungsbranche darstellt.
Zu den zugelassenen ETFs gehören der iShares Bitcoin Trust von BlackRock, der Grayscale Bitcoin Trust, der Fidelity Wise Origin Bitcoin Trust und der Bitwise Bitcoin ETF. Die SEC entschied sich nach jahrelanger Verzögerung und mehreren Ablehnungen für die Zulassung dieser Bitcoinspezialisierten ETFs.
JP Morgan teilt eine ähnliche Einschätzung
TD Cowen ist nicht das einzige Finanzinstitut, das Skepsis hinsichtlich der schnellen Zulassung eines Ethereum ETFs äußert. Auch JP Morgan, ein weiterer führender Akteur der Finanzbranche, teilt diese Ansicht. Laut Nikolaos Panigirtzoglou, Managing Director bei JP Morgan, müsste Ethereum von der SEC als Rohstoff – ähnlich wie Bitcoin– und nicht als Wertpapier eingestuft werden, damit diese die Zulassung Ethereum -ETFs überhaupt in Erwägung zieht. Er rechnet jedoch nicht damit, dass eine solche Umklassifizierung in naher Zukunft erfolgen wird.
Die Verzögerung bei der Zulassung eines Ethereum ETFs hat erhebliche Auswirkungen auf den Kryptowährungsmarkt. Während BitcoinEthereumEthereum EthereumEthereumEthereumEthereum EthereumEthereumEthereumEthereum EthereumEthereumEthereumEthereum EthereumEthereum ETFs schränkt den Zugang von Anlegern zu diesem digitalen Vermögenswert über traditionelle Finanzkanäle ein und kann somit dessen Akzeptanz und Wachstum beeinträchtigen.
Vorsicht und Unsicherheit für Anleger
Anleger in Kryptowährungen werden dringend gebeten, hinsichtlich der Haltung der SEC zu Ethereum -ETFs Vorsicht walten zu lassen und Geduld zu haben. Die regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen entwickeln sich stetig weiter, und die Zulassung neuer Finanzprodukte kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Anleger müssen sich daher über die neuesten Entwicklungen und regulatorischen Änderungen informieren, um fundierte Anlageentscheidungen im Bereich Kryptowährungen treffen zu können.

