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Die SEC verklagt Cumberland und fordert Solana und Polygon als Wertpapiere

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Die SEC verklagt Cumberland und fordert Solana und Polygon als Wertpapiere
  • Die SEC verklagt Cumberland wegen des Handels mit Krypto-Vermögenswerten im Wert von über 2 Milliarden Dollar, ohne sich als Wertpapierhändler registrieren zu lassen.
  • Cumberland behauptet, man arbeite seit Jahren mit der SEC zusammen und habe alle Regeln eingehalten, doch die Behörde äußert sich nun unklar zu den Vorschriften.
  • Das Unternehmen ließ sich 2019 als Broker-Dealer registrieren, erhielt aber die Anweisung, nur Bitcoin und Ethereumzu handeln.

Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat eine Klage gegen den Krypto-Liquiditätsanbieter Cumberland DRW eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, als nicht registrierter Wertpapierhändler zu agieren.

Cumberland hat seit März 2018 Krypto-Assets im Wert von über 2 Milliarden Dollar gekauft und verkauft, ohne sich bei der SEC zu registrieren.

Bei diesen Vermögenswerten (SOL, MATIC, ATOM, ALGO und FIL) handelt es sich offenbar um Wertpapiere, und Cumberland hat gegen Abschnitt 15(a) des Securities Exchange Act von 1934 verstoßen.

Die Vorwürfe gegen Cumberland

Das Unternehmen soll seine Geschäfte über eine Handelsplattform und telefonische Transaktionen abgewickelt haben. Die SEC wirft ihm vor, die hohen Kursspannen zwischen Geld- und Briefkursen dieser Wertpapiere ausgenutzt und dabei unter Umgehung bundesstaatlicher Vorschriften Millionen an unrechtmäßigen Gewinnen erzielt zu haben.

Die SEC wies außerdem darauf hin, dass Cumberland ein Team von Forschungsanalysten und Kundenbetreuern beschäftigt, die Berichte veröffentlichen, um Krypto-Assets zu fördern.

Diese Berichte, die oft das zukünftige Potenzial der Blockchain oder der Token selbst vermarkteten, lockten angeblich Investoren mit dem Versprechen niedrigerer Transaktionsgebühren, höherer Blockchain-Geschwindigkeiten und effizienterer Speichernetzwerke.

Abschnitt 3(a)(5) des Securities Exchange Act defieinen „Händler“ als jede Person, die gewerbsmäßig Wertpapiere für eigene Rechnung kauft und verkauft. Cumberland erfüllt diese defilaut SEC.

Das Unternehmen hat sich jedoch nie registriert. Weder bei ihnen noch bei einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) wie der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA).

Nach US-amerikanischem Recht muss sich jeder Händler bei mindestens einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) registrieren lassen, und diese Organisationen legen dann Regeln fest und setzen Vorschriften durch.

Cumberland antwortet

Cumberland hat die Vorwürfe der SEC zurückgewiesen und erklärt, dass sie durch die aggressive Haltung der Behörde gegenüber digitalen Vermögenswerten unfair ins Visier genommen würden.

In einertronformulierten Stellungnahme kritisierte das Unternehmen den „Durchsetzungs-zuerst“-Ansatz der SEC und behauptete, dieser ersticke Innovationen und schade Unternehmen, die versuchen, im Rahmen des Gesetzes zu agieren.

Das Unternehmen erklärte, es stehe seit fünf Jahren in ständigem Austausch mit der SEC, um die Vorschriften einzuhalten.

Offenbar stellten sie schriftliche Zusammenfassungen und tausende Seiten an Dokumenten zur Verfügung und ermöglichten sogar Interviews mit ihren Führungskräften und Mitarbeitern der Compliance-Abteilung.

Trotz alledem behaupten sie jedoch, die SEC habe erst jetzt die konkreten Transaktionen dargelegt, die ihnen vorgeworfen werden.

Cumberland wies außerdem darauf hin, dass sie sich 2019 als Broker-Dealer registriert hätten, ihnen aber mitgeteilt wurde, dass sie diese Lizenz nur für den Handel Bitcoin oder Ethereum– beides Rohstoffe, keine Wertpapiere.

„Dies wirft natürlich die Frage auf, ob die Aufforderung, sich zu registrieren, in gutem Glauben erfolgte“, erklärte das Unternehmen.

Sie brachten ihre Frustration darüber zum Ausdruck, dass sich der regulatorische Rahmen ständig ändert, und verwiesen darauf, dass Ethereum einst als Wertpapier galt, heute aber nicht mehr.

Cumberland ist überzeugt, dass der Fall der SEC ein weiteres Beispiel dafür ist, wie Regulierungsbehörden ihre Macht ausnutzen, ohne klare Richtlinien vorzugeben, und dass sie bereit sind, sich zu verteidigen, genau wie in einem früheren Fall mit der CFTC.

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