Die SEC startet das „Projekt Crypto“, um Amerika zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen

- Die SEC hat das „Projekt Crypto“ ins Leben gerufen, um ihren Regulierungsansatz grundlegend zu überarbeiten und die USA als globalen Marktführer in der Kryptoindustrie zu etablieren.
- Die Initiative zielt darauf ab, veraltete Regeln zu modernisieren, maßgeschneiderte Rahmenbedingungen für die Klassifizierung von Krypto-Assets zu schaffen und tokenisierte Wertpapiere sowie den Handel auf der Blockchain zu ermöglichen.
- Die SEC wird flexible Verwahrungsoptionen und eine konsolidierte Lizenzierung für „Super-Apps“ fördern
Die US-Börsenaufsicht SEC startet eine kommissionsweite Initiative namens „Projekt Crypto“, um ihren Wertpapierregulierungsbereich zu modernisieren. Ziel ist es, Amerika gemäßdent Trumps Ambitionen zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen.
Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat das „Projekt Crypto“ angekündigt, eine neue, kommissionsweite Initiative, die darauf abzielt, die Wertpapierregulierung zu modernisieren und die Vereinigten Staaten zur globalen Hauptstadt der Kryptoökonomie zu machen.
Die SEC hat das „Projekt Crypto“ ins Leben gerufen
Das Projekt Crypto wurde im Rahmen einer Rede am America First Policy Institute vorgestellt und beinhaltet eine umfassende Agenda für die Integration und Innovation des Kryptomarktes.
Die Initiative wird von der US-SEC-Kommissarin Hester Peirce geleitet und von der neu formierten Crypto Task Force. Sie wird Empfehlungen derdent(PWG) zu digitalen Vermögensmärkten umsetzen und einen Regulierungsrahmen schaffen, der auf Rechtssicherheit, Kapitalbildung und Anlegerschutz abzielt.
In den Stellungnahmen des Kommissars wurde betont, dass bei diesem Ansatz die kommerzielle Tragfähigkeit, die Entwicklung von On-Chain-Software und der offene Marktzugang Priorität haben werden.
Viele der bestehenden SEC-Regeln sind für analoge, intermediärgesteuerte Finanzsysteme konzipiert und daher veraltet und für die heutigen digitalen, dezentralen Technologien ungeeignet. Die Initiative „Project Crypto“ zielt darauf ab, das Wachstum von Kryptomärkten zu ermöglichen, ohne Unternehmen zu regulatorischer Umgehung im Ausland oder unnötiger Dezentralisierung zu zwingen.
In seinen Ausführungen betonte der SEC-Vorsitzende, dass „die Kommission ihr Regelwerk überarbeiten muss, damit regulatorische Wettbewerbsvorteile nicht den Fortschritt und den Wettbewerb – sowohl von neuen Marktteilnehmern als auch von etablierten Unternehmen – zum Nachteil der breiten Masse behindern.“
Dies umfasst die Ausarbeitung neuer Regeln zur Bestimmung, ob Krypto-Assets Wertpapiere, Rohstoffe, Sammlerstücke oder Stablecoins sind, sowie die Klarstellung der Anwendung des Howey-Tests bei der Beurteilung vontrac.
Die SEC wird außerdem maßgeschneiderte Ausnahmen und Safe-Harbor-Regelungen für Aktivitäten wie Initial Coin Offerings (ICOs), Airdrops, Staking und Netzwerk-Rewards vorschlagen.
Eines der Hauptziele ist die Beseitigung der Rechtsunsicherheit, die US-amerikanische Emittenten dazu veranlasst hat, amerikanische Investoren von Token-Verteilungen auszuschließen, trotz des wachsenden inländischen Interesses an Blockchain-gestützter Kapitalbildung.
Behandlung struktureller Probleme
ebenfalls regulatorische Unterstützung erhalten dieser Initiative. Die SEC plant, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die an der Emission solcher Vermögenswerte in den USA interessiert sind, und gegebenenfalls gezielte Erleichterungen anzubieten, um Innovationen zu fördern und eine weitere Verlagerung von Kryptodienstleistungen in ausländische Jurisdiktionen zu verhindern.
Das Projekt Crypto befasst sich auch mit strukturellen Problemen in den Bereichen Verwahrung, Handel und Lizenzierung. Die Kommission plant, ihre Verwahrungsregeln zu aktualisieren und damit regulatorische Erleichterungen und Modernisierungen sowohl für Selbstverwahrer als auch für Drittanbieter-Verwahrer einzuführen. Dies hebt die als abschreckend empfundenen restriktiven Rahmenbedingungen der vorherigen Regierung auf, darunter SAB 121 und Operation Chokepoint 2.0.
Die Initiative verfolgt das Ziel einer Zukunft, in der sowohl Krypto-Wertpapiere als auch Nicht-Wertpapier-Token parallel auf SEC-regulierten Plattformen gehandelt werden können.
Ein Hauptziel der Richtlinie ist die Förderung der Entwicklung von „Super-Apps“ oder Plattformen, die umfassende Finanzdienstleistungen über eine einzige regulatorische Anlaufstelle anbieten. Die SEC schlägt vor, dass diese Plattformen unter konsolidierten Rahmenbedingungen operieren könnten, ähnlich denen, die Banken von doppelten Lizenzierungsauflagen befreien.
Die Mitarbeiter der Kommission werden zudem Aktualisierungen bestehender Regulierungen, wie beispielsweise der Verordnung NMS, prüfen, um den Handel mit tokenisierten Wertpapieren auf der Blockchain zu ermöglichen. Die Kommission bekräftigte ihre Unterstützung für dezentrale Finanzprotokolle (DeFi) und andere On-Chain-Softwaresysteme, die ohne zentrale Intermediäre funktionieren, und erklärte: „Sowohl Modelle mit als auch ohne Intermediäre müssen ihren Platz auf unseren Finanzmärkten haben.“
Der SEC-Vorsitzende betonte zudem die historische Kontinuität der amerikanischen Finanzinnovation. „Wir werden nicht tatenlos zusehen“, sagte er. „Wir werden die Führung übernehmen. Wir werden etwas aufbauen. Und wir werden dafür sorgen, dass das nächste Kapitel der Finanzinnovation hier in Amerika geschrieben wird.“
Die von der Kommission vorgeschlagenen Regelungen und die Fristen für öffentliche Stellungnahmen werden voraussichtlich in den kommenden Monaten beginnen.
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Hannah Collymore
Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.
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