- Die SEC hat soeben den ersten gehebelten MicroStrategy Krypto-ETF genehmigt, wodurch Anleger ihr Engagement in den Bitcoin Beständen des Unternehmens verdoppeln können.
- MicroStrategy setzt weiterhin voll auf Bitcoinund hält über 226.500 Coins, steht aber vor einigen ernsthaften finanziellen Herausforderungen.
- Das Unternehmen meldete für das zweite Quartal 2024 einen Nettoverlust von 102,6 Millionen US-Dollar, woraufhin der Aktienkurs nach Bekanntgabe der Ergebnisse einen Einbruch erlitt.
Die SEC hat es endlich getan – sie hat grünes Licht für den ersten gehebelten Krypto-ETF von MicroStrategy gegeben. Damit können Sie Ihr Engagement im Bitcoin Engagement von MicroStrategy noch verstärken.
Unter der Leitung von Michael Saylor hat sich das Unternehmen zum Vorzeigebeispiel für Bitcoin Akzeptanz in Unternehmen entwickelt. Diese Leute besitzen mehr Bitcoin als 97 % aller anderen Bitcoin-Besitzer.
Die BitcoinStrategie
Was bedeutet das also für den Kryptomarkt? Zunächst einmal ist es ein Riesenerfolg für alle, die an die Zukunft von Bitcoinglauben. MicroStrategy ist für seine aggressive Bitcoin Strategie bekannt, und dieser ETF setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Anleger können so mit Hebelwirkung in MicroStrategy-Aktien investieren, die im Prinzip Bitcoin selbst repräsentieren. Gehebelte ETFs sind jedoch nichts für schwache Nerven. Sie können zwar Gewinne vervielfachen, aber natürlich auch Verluste.

Wenn Bitcoin an Wert verliert, wird dieser ETF das deutlich spüren. Es ist ein riskantes Spiel mit hohem Gewinnpotenzial, und jeder, der einsteigt, sollte sich der Tragweite bewusst sein.
Im zweiten Quartal 2024 besaß MicroStrategy 226.500 Bitcoinim Wert von rund 15 Milliarden US-Dollar. Allein im zweiten Quartal kamen 12.222 Bitcoinhinzu, wobei der durchschnittliche Kaufpreis pro Coin bei 65.882 US-Dollar lag.
MicroStrategys finanzielle Achterbahnfahrt
Saylors Bitcoin Besessenheit blieb nicht ohne Folgen. Im zweiten Quartal sahen die Finanzergebnisse von MicroStrategy nicht gerade rosig aus. Der Umsatz des Unternehmens sank auf 111,4 Millionen US-Dollar, ein Rückgang von 7,4 % gegenüber dem Vorjahr.
Das mag auf den ersten Blick nicht katastrophal erscheinen, aber wenn man einen Nettoverlust von 102,6 Millionen Dollar berücksichtigt, sieht die Sache schon etwas besorgniserregend aus.
Für ein Unternehmen, das im Vorjahresquartal noch einen Gewinn von 22,2 Millionen US-Dollar erwirtschaftete, ist dies eine massive Kehrtwende – und zwar keine positive. Der Verlust je Aktie belief sich auf 5,74 US-Dollar, verglichen mit einem Gewinn von 1,68 US-Dollar je Aktie im zweiten Quartal 2023.
Der Markt reagierte nicht positiv auf diese Zahlen, und der Aktienkurs brach in der Woche nach der Veröffentlichung des Ergebnisberichts um 15 % ein.

Die Zulassung von Bitcoin -ETFs in den USA hat eindentinstitutionelles Interesse an Bitcoinausgelöst. Und raten Sie mal, wer versucht, von diesem Trend zu profitieren? Genau – MicroStrategy.
Das Unternehmen positioniert sich als erste Anlaufstelle für institutionelle Anleger, die in Bitcoin investieren möchten, ohne die Kryptowährung direkt zu halten. Ein kluger Schachzug, insbesondere angesichts des zunehmenden Interesses von Pensionsfonds und Großinvestoren an Kryptowährungen.
Beispielsweise kaufte der südkoreanische Nationale Rentenversicherungsdienst im zweiten Quartal MicroStrategy-Aktien im Wert von fast 34 Millionen Dollar.
Doch lassen wir uns von diesen beeindruckenden Zahlen nicht blenden. MicroStrategys Wette auf Bitcoin bleibt ein riskantes Unterfangen. Sicher, sie hat sich bereits ausgezahlt und könnte es auch weiterhin, wenn der Bitcoin stark steigt. Sollte der Markt jedoch einbrechen, könnte es schnell ungemütlich werden.
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