Die SEC fordert Nasdaq und Cboe auf, die Anträge für Spot- Ethereum -ETFs zu präzisieren

- Die SEC hat Nasdaq, CBOE und NYSE aufgefordert, ihre Anträge für die Notierung von Spot- Ethereum -ETFs zu präzisieren.
- Dieser Schritt deutet auf eine mögliche Genehmigung der ETF-Anträge hin.
- Das Engagement der SEC gegenüber den Börsen ist ungewöhnlich und deutet auf einen möglichen Mentalitätswandel hin.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat Nasdaq und CBOE aufgefordert, ihre Anträge auf Notierung von Spot-ETFs (Exchange Traded Funds) auf Ethereum (ETH) zu überarbeiten. Diese unerwartete Aufforderung deutet darauf hin, dass die Behörde kurz vor der Genehmigung dieser Anträge stehen könnte, was der gesamten Kryptowährungsbranche einen dringend benötigten Schub verleihen würde.
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Die SEC hat sich in der Vergangenheit bei der Genehmigung von Krypto-Finanzprodukten eher zurückhaltend gezeigt, weshalb diese Entwicklung besonders bemerkenswert ist. Die von Nasdaq und CBOE eingereichten Anträge stellen den ersten Schritt eines zweistufigen Genehmigungsverfahrens dar.
Die SEC erwartet einige Änderungen
Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC muss bis Ende der Woche entscheiden, ob sie die von der CBOE eingereichten Anträge auf Notierung von ETH-ETFs der Anbieter VanEck und ARK Investments/21Shares genehmigt. Berichten zufolge haben SEC-Beamte unerwartet Kontakt mit der Nasdaq, der CBOE und der NYSE aufgenommen und diese aufgefordert, ihre Anträge umgehend zu aktualisieren und zu ändern.
Solche Anträge gehen in der Regel einer Genehmigung voraus, wie mit dem Verfahren vertraute Personen berichten. Mit diesen Börsenzulassungsanträgen (19b-4) wird die Genehmigung der SEC für eine Regeländerung angestrebt, die für die Notierung neuer Produkte erforderlich ist. Die Emittenten benötigen jedoch weiterhin die Genehmigung der ETF-Registrierungserklärungen (S-1) durch die SEC, bevor sie mit dem Handel beginnen können.
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Anders als bei den Börsenanmeldungen gibt es für die Registrierungsanträge keine festgelegte Frist, innerhalb derer die SEC entscheiden muss. Das bedeutet, dass es noch mehrere Monate dauern könnte, bis der Handel mit ETH-ETFs tatsächlich aufgenommen wird. Marktteilnehmer hatten erwartet, dass die SEC die Anträge für den Spot-Handel mit ETH-ETFs ablehnen würde, da die Gespräche mit der Aufsichtsbehörde entmutigend und einseitig verlaufen seien. Die jüngste Aufforderung der Behörde nach Aktualisierungen der Unterlagen kam daher überraschend.
Rechtliche Hindernisse können die Genehmigung verzögern
Das Prüfverfahren der SEC umfasst mehrere Schritte. Einer dieser Schritte sind die Anträge nach Formular 19b-4. Dabei handelt es sich um Anträge, die von nationalen Wertpapierbörsen eingereicht werden, wenn sie Regeln ändern oder neue Produkte einführen möchten.
Ein weiterer wichtiger Schritt sind die S-1-Registrierungserklärungen. Dies sind die ersten Registrierungsformulare, die für neue Wertpapiere, die der Öffentlichkeit angeboten werden, erforderlich sind. Sie liefern der SEC und potenziellen Investoren detaillierte Informationen über die Geschäftstätigkeit des Unternehmens.
Die SEC muss sowohl die Formulare 19b-4 als auch die Formulare S-1 genehmigen, damit ETFs legal an die Öffentlichkeit verkauft werden dürfen. Selbst wenn die Formulare 19b-4 genehmigt werden, könnte die SEC die Genehmigung der Formulare S-1 verzögern. Das bedeutet, dass die Prüfung und Genehmigung dieser Dokumente rechtlich länger dauern könnte.
ETF-Emittenten nehmen einige Änderungen vor
Fidelity Investments hat aktualisiert Spot EthereumEthereumEthereum EthereumEthereumEthereumEthereum EthereumEthereumEthereumEthereum EthereumEthereumEthereumEthereum EthereumEthereum Mini Trust
UPDATE: @Grayscale hat soeben einen aktualisierten 19b-4-Antrag für ihren Ethereum Mini Trust eingereicht. Wir erwarten heute zahlreiche weitere Anträge. pic.twitter.com/MuuZihyw8p
— James Seyffart (@JSeyff) 21. Mai 2024
Grayscale erklärte , die Genehmigung des Grayscale Ethereum Mini Trust werde den bestehenden ETHE-Aktionären zugutekommen. Sie behielten ihr bisheriges Engagement, profitierten aber zusätzlich von einer geringeren Gebührenstreuung über beide Produkte hinweg.
James Seyffart kommentierte die Einreichungen von Grayscale wie folgt: „Zur Klarstellung: Es handelt sich hierbei um einen ersten Antrag nach Regel 19b-4 für Grayscales Mini Ethereum Trust. Ich gehe nicht davon aus, dass dieser in der ersten Genehmigungsrunde berücksichtigt wird.“ Dies bedeutet, dass Grayscale im Vergleich zu anderen Emittenten mit einer längeren Wartezeit auf die Genehmigung rechnen muss.
Cryptopolitan -Berichterstattung von Jai Hamid
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