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Scale AI beteuert seine Unabhängigkeit trotz Metas Beteiligung in Höhe von 14,3 Milliarden US-Dollar

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 3 Minuten
Scale AI beteuert seine Unabhängigkeit trotz Metas Beteiligung in Höhe von 14,3 Milliarden Dollar.
  • Scale AI beansprucht Autonomie, obwohl Meta erst vor wenigen Wochen eine 49%ige Beteiligung erworben hat.
  • Der neue CEO von Scale AI, Jason Droege, erklärte, dass Meta keine Sonderbehandlung erhalten werde, und bestätigte, dass die Muttergesellschaft von Facebook lediglich ein Kunde sei.
  • Droege erklärte, das Unternehmen werde sein Anwendungsgeschäft zusätzlich zu anderen grundlegenden KI-Modellen ausbauen.

Jason Droege, der neu ernannte CEO von Scale AI, betonte, dass das Datenkennzeichnungsunternehmen trotz der kürzlich erfolgten Übernahme einer 49-prozentigen Beteiligung durch Meta Platforms Inc. weiterhindentagiert.

Er sagte außerdem, das Unternehmen plane, sein Geschäft auszubauen. In einem seiner ersten Interviews seit seinem Amtsantritt als Interims-CEO Mitte Juni erklärte Droege, dass Meta, ein Scale-Kunde seit 2019, trotz Investitionen in Höhe von 14,3 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen keine Vorzugsbehandlung erhalten werde.

Laut Droege ist das Technologieunternehmen lediglich ein Kunde, und man werde es genauso betreuen wie alle anderen Kunden. Er schlussfolgerte, dass dies das gesamte Ausmaß der Beziehung sei.

Droege versichert, dass die Datenschutzregeln und die Governance von Scale AI hinsichtlich der Kundendaten unverändert bleiben werden 

Alexandr Wang, der 28-jährige Mitgründer und ehemalige CEO von Scale AI, hat sein Amt niedergelegt, um bei Meta eine neue Abteilung für Superintelligenz . Laut dem neu ernannten CEO Jason Droege sind weniger als ein Dutzend der 1.500 Mitarbeiter von Scale Wang in seine neue Position gefolgt.

Wang behält seinen Sitz im Aufsichtsrat von Scale, Meta erhält jedoch keine zusätzliche Vertretung im Aufsichtsrat. Droege betonte , dass die Datenschutzrichtlinien und die Governance von Scale unverändert bleiben, wodurch Kunden die Gewissheit erhalten, dass interne, kundenspezifische Daten für den Aufsichtsrat weiterhin unzugänglich sind.

Droege erklärte, dass sie strenge Protokolle eingeführt hätten, um die Privatsphäre und Sicherheit der Kunden – einschließlich ihrer IP-Adresse und Daten – zu schützen und die Weitergabe von Daten zwischen Kunden zu verhindern.

Droege, zuvor Chief Strategy Officer bei Scale, bringt umfangreiche Silicon-Valley-Erfahrung in seine neue Position ein. Er war Partner bei Benchmark und davordent bei Uber, wo er maßgeblich an der Einführung von Uber Eats beteiligt war.

Zunehmender Wettbewerb und Kundenbedenken setzen die Vormachtstellung von Scale AI unter Druck

Scale dominiert seit Langem den Markt für Datenkennzeichnung und unterstützt Technologieunternehmen bei der Analyse der Datensätze, die für das Training von KI-Modellen benötigt werden. Das Unternehmen erzielte Berichten zufolge im Jahr 2024 einen Umsatz von 870 Millionen US-Dollar und ist auf tracMarke zu knacken die 2-Milliarden-Dollar- .

Doch der Wettbewerb verschärft sich. Konkurrenten wie Turing, Invisible Technologies, Labelbox und sogar Uber drängen auf den Markt, um die wachsende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Trainingsdaten zu befriedigen, und gewinnen dabei an trac.

Die Lage wird zunehmend komplexer, da sich das Kundeninteresse auf diese neuen Anbieter verlagert. Einige Kunden äußerten Bedenken hinsichtlich Metas verstärkter Zusammenarbeit mit Scale, da dies sensible KI-Entwicklungsprozesse offenlegen könnte.

Infolgedessen haben große Unternehmen wie OpenAI und Google begonnen, sich von Scale zu distanzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichten.

Scale AI erweitert sein Anwendungsgeschäft

Während die Datenkennzeichnung weiterhin ein Kernbereich der Geschäftstätigkeit von Scale ist, merkte CEO Alexandr Wang Droege an, dass sich das Unternehmen zunehmend auf den Ausbau seines Anwendungsgeschäfts konzentriert – einer Sparte, die Dienstleistungen anbietet, die auf bestehenden KI-Grundlagenmodellen aufbauen.

Laut Droege erwirtschaftet dieses Segment mittlerweile einen jährlichen Umsatz im dreistelligen Millionenbereich, wobei er jedoch keine genaue Zahl nennen wollte. Zu den Kunden zählen Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung, Telekommunikation und US-Regierungsbehörden.

Trotz der Verbindungen des Unternehmens zu Meta betonte Droege, dass Scale auch weiterhin eine breite Palette von KI-Modellen unterstützen wird, nicht nur Metas Llama.

Im Wettbewerb mit Konkurrenten wie OpenAI, Google und Anthropic um die besten KI-Talente räumte Droege in einer Unternehmensmitteilung ein, dass Scale einen tiefgreifenden Wandel durchläuft. Er zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der Zukunft des Unternehmens und verwies auf die „enormen Chancen“, die sich mit der zunehmenden Verbreitung von KI eröffnen.

Er hob außerdem die Anpassungsfähigkeit von Scale hervor und verwies auf die Erfahrung des Unternehmens im Umgang mit Daten in verschiedenen Branchen – von autonomen Fahrzeugen bis hin zu generativer KI und von Unternehmenskunden bis hin zu Regierungspartnern.

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