Die Sberbank fordert von ihren Kunden detaillierte Angaben zu ihren Kryptoeinnahmen

Krypto-Forderungen der Sberbank
Die Sberbank, Russlands größte aktive Bank, hat von einem Kunden Auskunft über seine Kryptowährungsgeschäfte verlangt. Konkret wollte die Bank wissen, welche Einnahmen der Mann aus dem Handel mit Kryptowährungen erzielt hat.
Der Inhaber einer lokalen Kryptowährungsbörse, Wladimir Smerkis, teilte dem russischen Forbes mit, dass die Sberbank das Bundesgesetz als Vorwand für diese Forderung nutze.
Laut Smerkis wurde das Bundesgesetz Nr. 115 angewendet, das die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung regelt. Smerkis teilte Forbes außerdem mit, dass der Mandant bereits Angaben zu seinen Kryptowährungseinkünften gemacht habe.
Was genau wollte die Sberbank?
Die Anfrage der Sberbank war sehr spezifisch, es handelte sich nicht um die übliche Frage nach dem Gehalt. Nein, es war sozusagen ein regelrechtes Verhör.
Die Bank verlangte vom Kunden die Angabe seiner Krypto-Wallet-Adresse und der von ihm zum Schürfen von Kryptowährungen verwendeten Geräte, einschließlich der Hash-Rate, mit der er dies tat.
Smerkis kommentierte diese missliche Lage und erwähnte, wie überraschend es sei, dass die Bank Gesetze innerhalb der Russischen Föderation anwende, die es noch gar nicht gebe.
Ja, die Bank hat zwar ein gewisses Recht, die Herkunft der Einnahmen zu verlangen, aber nicht das Recht, die Art und Weise zu erfahren, wie der Kunde diese erzielt hat. Das heißt, als die Sberbank nach der Hash-Rate und der Mining-Ausrüstung fragte, überschritt sie die Grenzen des geltenden Rechts.
Kryptowährungen sind in Russland noch nicht reguliert, und da der Premierminister sich vehement gegen das Gesetz stellt, ist es fraglich, ob eine Regulierung jemals eingeführt wird. Daher war das eigenmächtige Vorgehen der Sberbankdent.
Kryptowährungen werden in Russland derzeit als „digitale Rechte“ eingestuft, und es gibt kein Land auf der Welt, das die Besteuerung eines Rechts rechtfertigen kann.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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