Putin will, dass Russland und die Sberbank mit China im Bereich KI zusammenarbeiten, um die US-Dominanz zu brechen

- dent Wladimir Putin möchte, dass sein Land sich im Bereich der KI mit China abstimmt, um die westliche Vorherrschaft herauszufordern
- Der CEO der Sberbank und der russische Ministerpräsident werden die Initiative leiten, die nach Alternativen zu westlich geprägter Technologie und Sanktionen sucht.
- Handelsbeschränkungen haben Russlands Zugang zu Finanzzahlungstechnologien beeinträchtigt.
dent Wladimir Putin hat die russische Regierung und die größte Bank des Landes, die Sberbank, angewiesen, die Zusammenarbeit mit China im Bereich der künstlichen Intelligenz auszubauen, um die westliche Dominanz einzuschränken.
Die Anweisungen wurden am Mittwoch über die Website des Kremls veröffentlicht , etwa drei Wochen nachdem Präsidentdent angekündigt hatte, dass sein Land mit den BRICS-Partnern und anderen Ländern bei der Entwicklung von KI zusammenarbeiten werde.
Russland versucht, die westlich angeführte KI-Dominanz einzuschränken
Der BRICS-Block ist eine Gruppe von Schwellenländern, die oft als Gegengewicht zur westlich geprägten Weltordnung dargestellt wird. Russland sucht seit dem Einmarsch in die Ukraine nach technologischen Alternativen, und westliche Sanktionen haben den Zugang des Landes zu Spitzentechnologie eingeschränkt.
„Die weitere Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China in der technologischen Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz sicherstellen.“
~dent Wladimir Putin
Die weltweit führenden Mikrochip-Hersteller stellten aufgrund westlicher Sanktionen ihre Exporte nach Russland ein. Diese Sanktionen sollten Moskaus Zugang zu den Technologien, die es zur Aufrechterhaltung seines Krieges gegen die Ukraine benötigt, einschränken und seine KI-Ambitionen erheblich bremsen.
Laut Reuters erklärte ein ehemaliger russischer Finanzbeamter gegenüber der Nachrichtenagentur, das Land werde jahrelang auf veraltete Technologie zurückgreifen und enorme Ressourcen aufwenden, um bereits vorhandene Technologien nachzubauen. Zu den von den westlichen Sanktionen stark betroffenen Gütern zählen Halbleiterchips, Flugzeugteile und Medizinprodukte.
Neben dem Embargo für den Verkauf von KI-Chips haben die Handelsbeschränkungen auch Russlands Zugang zu Finanzzahlungstechnologien beeinträchtigt, was das Land dazu veranlasst hat, nach Alternativen in Form von Parallelimporten und inländischen Ersatzprodukten zu suchen.
Grafikprozessoren (GPUs), Mikrochips, die für die Entwicklung von KI unerlässlich sind, seien für Russland schwer zu ersetzen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Sberbank, German Gref, im Jahr 2023.
Der russische Ministerpräsident wird die Initiative gemeinsam mit dem CEO der Sberbank leiten
Um sicherzustellen, dass Maßnahmen ergriffen werden, beauftragtedent Putin Ministerpräsident Michail Mischustin und Gref mit der Leitung der KI-Initiative. Die Beauftragten sollen bis April 2025 einen Fortschrittsbericht vorlegen.
Bislang gestaltete sich die Suche nach technologischen Alternativen zu westlichen Produkten für das Land jedoch nicht einfach.
Der von Tortoise Media (UK) herausgegebene Global AI Index stuft Russland hinsichtlich KI-Implementierung, Innovation und Investitionen auf Platz 31 von 83 Ländern ein. Damit liegt Russland deutlich hinter den USA, China und den anderen BRICS-Staaten Indien und Brasilien.
Der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sberbank, Alexander Wedjachin, erklärte im Dezember 2024, Russland liege in Bezug auf KI in verschiedenen Bereichen sechs bis neun Monate hinter den USA und China zurück. Er sagte, Russland werde sich auf die Entwicklung großer Sprachmodelle konzentrieren, anstatt massive Rechenzentren aufzubauen.
Im Umgang mit den BRICS-Staaten und anderen nicht-westlichen Ländern versucht Russland, die US-Dominanz in einer der vielversprechendsten und wichtigsten Technologien des 21. Jahrhunderts herauszufordern.
Die Sberbank behauptete, dass KI-Verbände aus Brasilien, China, Indien und Südafrika bereits ein Netzwerk gebildet hätten, nachdem Präsidentdent am 11. Dezember 2024 erklärt hatte, er wolle ein neues KI-Allianznetzwerk mit den BRICS- Mitgliedern und anderen interessierten Ländern entwickeln.
Am 31. Dezember 2024 tauschten der chinesischedent Xi Jinping Neujahrsgrüße mitdent Putin aus und sagten: „Das gegenseitige politische Vertrauen und die strategische Koordination zwischen beiden Seiten haben sich unter der strategischen Führung der beiden Staatschefs kontinuierlich weiterentwickelt.“
Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Chinesen weiterhin die Vorwürfe der Unterstützung russischer Militäreinsätze zurückweisen.
Eine mögliche Partnerschaft zwischen Russland und China im Bereich KI könnte über die Umgehung von Sanktionen hinausgehende Bedenken hervorrufen. Chinas Vorstoß in die KI-Forschung weckt Besorgnis über Zensur in dem Land, wo die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ist.
Laut einem Bericht der Financial Times vom Juli 2024 haben chinesische Beamte große chinesische Sprachmodelle getestet, um sicherzustellen, dass sie die sozialistischen Kernwerte verkörpern.
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Enacy Mapakame
Enacy Mapakame ist Journalistin mit über zehn Jahren Erfahrung im Bereich Wirtschafts- und Finanznachrichten. Sie berichtet über Kapitalmärkte und Zukunftstechnologien – Metaverse, KI und Kryptowährungen. Enacy besitzt einen Bachelor of Science (BSc) mit Auszeichnung in Medien- und Gesellschaftswissenschaften.
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