Der russische FSB warnt vor dem Einsatz von Kryptowährungen im Zusammenhang mit Terrorismus; Bortnikow äußert sich

Russland vermutet, dass Terroristen Kryptowährungen verwenden
Kryptowährungen werden zwar auch für wohltätige Zwecke eingesetzt, doch gab es bereits mehrere Fälle,dent denen sie zur Terrorismusfinanzierung missbraucht wurden. Die Finanzierung von Terroranschlägen über Kryptowährungen ist ein zunehmender Trend; Alexander Bortnikow, Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, teilt diese Einschätzung.
Alexander Bortnikow merkte außerdem an, dass die Aktivitäten über das Hawala-System abgewickelt werden. Hawala ist ein Zahlungssystem, das hauptsächlich von Muslimen genutzt wird.
Bei diesem System wird die Zahlung an einen Vermittler geleistet, der wiederum einen Mitarbeiter beauftragt, die Zahlung an den endgültigen Begünstigten weiterzuleiten. Diese Methode erfordert auch keine physischen Nachweise wie Dokumente.
Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes Föderaler Sicherheitsdienst (FSS) äußerte sich ebenfalls auf einer Konferenz der Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaftdent Staaten (GUS) zum Thema terroristische Netzwerke.
Er erklärte weiter, dass digitale Zahlungsmethoden, die zudem dezentralisiert seien, heutzutage für Terroristen die bevorzugte Zahlungsmethode darstellten. Die Finanzierung von Terrorismusdent auf abscheulichen kriminellen Aktivitäten wie dem illegalen Handel mit Öl und Sklaven.
Im Jahr 2018 enthüllte er, dass Terrororganisationen die Weiterentwicklung von Kryptowährungen und des digitalen Raums unterstützen, um diese leichter nutzen zu können. Über fünftausend Mitglieder von Terrorgruppen halten sich in der Nähe der GUS-Grenzen und im Norden Afghanistans auf.
Kürzlich wurde bekannt, dass die berüchtigte Terrorgruppe IS Bitcoin zur Finanzierung eines Selbstmordattentats in Sri Lanka nutzte. Bei diesem Anschlag kamen über 253 unschuldige Menschen ums Leben.
Russland plant, zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung bestimmte Regeln verpflichtend einzuführen. Nutzer sollen über ihre Banken innerhalb von fünf Tagen Auskunft darüber geben können, woher ihre verdienten Kryptowährungen stammen und wofür sie diese verwendet haben. Im Anschluss daran könnte gefragt werden, ob der Kunde über Mining-Ausrüstung verfügt und gegebenenfalls entsprechende Eigentums- und Leasingnachweise vorlegen muss.
Russland ist ebenfalls der Ansicht, dass der Kryptomarkt seinem Finanzsystem schadet. Berichten zufolge hat Russland in den letzten Jahren erhebliche Einbußen bei seiner Finanzstabilität hinnehmen müssen.
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Aroosa Nadeem
Die Medienwissenschaftlerin und leidenschaftliche Medienfachfrau Aroosa hat ein besonderes Talent für digitalen Medienjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Sie hat bereits für verschiedene digitale Medienverlage in unterschiedlichen Bereichen wie Technologie, Gesundheit und Finanzen Beiträge verfasst.
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